MOTOREX sichert Schmierstoff-Versorgung trotz Nahostkrise
Strategische Lagerbestände puffern volatile Rohstoffpreise
Der Schweizer Schmierstoffhersteller MOTOREX informiert über die aktuelle Versorgungslage. Trotz steigender Rohstoffpreise durch die Nahostkrise bleiben die Produkte verfügbar. Strategische Lagerbestände sollen Engpässe überbrücken.
MOTOREX sichert Versorgung trotz Nahostkrise zu
Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten hinterlassen deutliche Spuren auf den Rohstoffmärkten. Erdöl, Erdgas sowie Benzin-, Diesel- und Heizöl verzeichnen markante Preissteigerungen. Der Schweizer Schmierstoffhersteller MOTOREX hat sich nun in einer Kundeninformation zur aktuellen Versorgungslage geäußert. Die Lage im Krisengebiet bleibt unübersichtlich, belastbare Prognosen für die kommenden Wochen seien kaum möglich, so das Unternehmen.
Strategische Lagerbestände sichern Verfügbarkeit
MOTOREX verfolgt bereits seit Jahren eine Strategie großzügiger Lagerbestände an Fertigfabrikaten. Zusätzlich hält der Hersteller strategische Vorräte an Basisölen und Additiven direkt in den Produktionsstätten. Wie schon in vergangenen Krisen könne das Unternehmen dadurch Versorgungsengpässe bei den wesentlichen Produkten über mehrere Wochen überbrücken. Die Lieferfähigkeit sei vollumfänglich gewährleistet, betont das Management.
Preisentwicklung hängt von Konfliktdauer ab
Blockierte Schifffahrtsrouten und beschädigte Raffinerien haben unmittelbar zu erheblichen Preissteigerungen bei Erdöl und Raffinerieprodukten geführt. Wie sich die Kosten für Basisöle und Additive entwickeln werden, hängt laut MOTOREX wesentlich vom weiteren Verlauf und der Dauer der Konflikte ab.
Das Unternehmen versichert, die vorhandenen strategischen Lagerbestände einzusetzen, um die Preise möglichst stabil zu halten. MOTOREX betont, aus solchen Situationen keinen kurzfristigen Profit schlagen zu wollen. CEO Edi Fischer und Eric Nehls (Leiter Strategischer Einkauf): ”Als Schmierstofflieferant verstehe man es als Aufgabe, Kunden sicher, planbar und kosteneffizient zu beliefern.”
Bericht vom 13.03.2026 | 2.816 Aufrufe