Top 5 Einsteigerbikes auch für Fortgeschrittene

Diese 5 Naked Bikes machen länger Spaß!

Bei Einsteigerbikes denke ich unwillkürlich an Motorräder, die gewiss für Einsteiger geeignet sind, weil sie so gutmütig sind, dadurch aber eben für Fortgeschrittene eigentlich keine Option darstellen. Das muss aber nicht so sein, wie unsere Top5 Einsteigerbikes, die auch Fortgeschrittenen Spaß machen, beweisen!

Ducati Monster 797 – exklusiver Einstieg

Die Ducati Monster 797 ist die günstigste Möglichkeit, bei der Monster-Familie dabei zu sein und trotzdem kein Sonderangebot. Dafür wird aber auch eine Menge geboten: Ein toller Sound des typischen 90 Grad-V2 und die klassische Monster-Optik machen sie zu einem vollwertigen Ducati Monster Familienmitglied. 73 PS aus 803 Kubik machen Laune und die Sitzposition ist schön sportlich, womit eben auch erfahrene Piloten ihren Spaß auf der kleinen Monster haben können. Im Alltag muss man in Sachen Fahrwerk aber Abstriche machen, die Abstimmung ist hart, und Bodenwellen werden direkt an den Fahrer weitergeleitet.

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Kawasaki Z 650 – das Universaltalent

Die Kawasaki Z 650 ist ein wahres Universaltalent unter den Einsteiger-Naked Bikes. Der quirlige Motor liefert ein ordentliches Drehmoment und kommt sowohl mit einer sanfteren Gangart, als auch mit schnellerem Tempo gut zurecht. Features wie serienmäßige Antihopping-Kupplung bieten mehr Sicherheit und eine hochwertige Ausstattung im alltagstauglichen Paket. Dank niedrigem Gewicht fühlen sich sowohl Anfänger, als auch erfahrene Motorradfahrer schnell wohl. Kleine Schönheitsfehler, wie die zu weiche Hinterradbremse, drücken den positiven Eindruck keinesfalls, vor allem da die Z 650 mit dem richtigen Fahrer zu einer echten Sportskanone werden kann.

KTM 390 Duke - an Spaß nur schwer zu überbieten

Bei der KTM sage ich gerne: Sie ist SCHON ein Motorrad, während viele Konkurrentinnen eher NOCH Mopeds sind. Sie hat mit 44 PS nämlich gerade so viel Power, dass man richtig viel Spaß mit ihr haben kann was eben auch mit ihrem niedrigen Gewicht von trocken unter 150 Kilo zusammenhängt. Ihre sportliche Abstimmung mit der Vorderrad-orientierten Sitzposition macht sie zu einem wahren Kurvenräuber, im engen Winkelwerk braucht man wirklich nicht mehr Motorrad. Die scharfe Optik und das TFT-Display geben ihr außerdem ein sehr hochwertiges Auftreten. Entspanntes Cruisen ist mit der 390 Duke schwierig, sie verlangt eher danach, getreten zu werden. Aber das ist ja gerade der Reiz!

Suzuki SV 650 – der Klassiker

Nach dem SFV 650 Gladius-Experiment schließt die aktuelle SV 650 nahtlos an den optischen Minimalismus der beiden ersten SV 650-Generationen an, baut technisch aber auf der Gladius auf - zwei ausgezeichnete Schachzüge, die aus der modernen SV 650 einen Klassiker machen. Das Design passt herrlich in die Zeit der vielen Retro-Umbauten, im Inneren schlummern aber auch moderne Gimmicks, die vor allem Anfängern den Einstieg erleichtern. Der Motor kann hingegen auch Fortgeschrittene voll und ganz überzeugen, das typische V2-Feeling ist herrlich. Bei Fahrwerk und Bremsen darf man nicht extreme Sportlichkeit erwarten, der Preis ist dafür eine Ansage.

Yamaha MT-07 – sportlicher kann´s keine!

Die MT-07 ist eine herrliche Spaßmaschine, die sich extrem sportlich bewegen lässt. Die Bremsen packen ordentlich zu und der Motor ist derzeit das mit Abstand agilste Triebwerk in dieser Klasse - und vielleicht sogar darüber. Das leichte Handling passt da bestens dazu und das Fahrwerk geht den verständlichen Kompromiss zwischen Komfort und Sport ein womit es daran erinnert, dass die günstige MT-07 auch für Einsteiger einiges zu bieten haben soll. Mit dem neuen Design samt coolem LED-Licht ab kommender Saison ist nun auch der etwas langweilige Halogen-Scheinwerfer Schnee von gestern.

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Bericht vom 03.12.2020 | 16.754 Aufrufe

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