Honda Dominator Umbau von Mauro Gessi

Ein echter Retro-Desert-Racer

Honda Dominator mal anders. Mauro Gessi verpasst der alten Honda einen Retro-Look mit einigen modernen Upgrades - ein begehrenswerter, schöner, funktioneller und meisterhaft gebauter Desert-Racer.

Einfluss des klassischen Dakar-Stils

Ricky Brabec hat heuer die Rallye Dakar in der Motorradklasse gewonnen. Seit 2016 nimmt er an der Rallye Dakar teil und gewann diese 2020 als erster US-Amerikaner gemeinsam mit seinem Monster-Energie-Honda-Team. Damit beendete Brabec die seit 2001 begonnene KTM-Gesamtsiegesserie der Rallye Dakar auf einer Honda CRF 450 Rally.

Um diesen Sieg zu würdigen wenden wir uns einem Honda-Scrambler-Umbau mit einem starken Einfluss des klassischen Dakar-Stils zu . Es handelt sich um eine 650 ccm Einzylinder, Honda Dominator im Retro-Look mit einigen modernen Upgrades.

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Der Umbau - bei dieser Honda blieb kein Stein auf dem anderen

Leider verleugnen die meisten Custombikes auf Basis der Dominator ihre klassischen Dirtbike Wurzeln und enden als Street Tracker, nicht so der Umbau von Mauro Geissi. Er stürzt sich auf das Erbe der klassischen Dualsportmaschinen aus den 80ern. Aber nicht nur optisch soll dieses Zweirad seinen Ahnen Tribut zollen, auch technisch bringt das Gefährt die nötigen Reserven mit. So stammt die Karosserie von einer Honda XL 600 LM. Der Sattel ist ebenfalls von einer XL 600 LM, wurde jedoch umgebaut, um die Sitzhöhe um 3,5 cm zu verringern. Schließlich verpasste Geissi ihr noch einen klassischen blauen Honda Sitzbezug. Die Scheinwerfermaske und der vordere Kotflügel stammen von einer XR 400. Auch die ursprünglich von den Kunststoffverkleidungen verdeckte Verkabelung wurde an die neue Ausstattung angepasst und teilweise neu positioniert. Gabel, Schwinge und der hintere Stoßdämpfer stammen von jener Honda, auf der auch Ricky Barbec‘s Dakar Sieg basiert, der Honda CRF 450. Auch das neue Bremssystem wurde von der CRF abgeleitet und verfügt nun über neue Motomaster Scheiben mit Adaptionssatz. Eine leicht modifizierte Arrow Paris Dakar Auspuffanlage vervollständigt den Umbau.

Das i-Tüpfelchen an der Dakarschönheit

Das i-Tüpfelchen ist die Lackierung im HRC-Stil, welche vom Designer Oberdan Bezzi entworfen wurde. Mauro Gessi entschied sich schließlich für diesen klassischen, von der Africa Twin inspirierten Entwurf. Oberdan Bezzi gelang eine wunderschöne Umsetzung. Das perfekte Finish für diesen Retro-Desert-Racer liefern die Paris Dakar Logos im ursprünglichen Stil des Africa Twin Logos.

Honda, aufgepasst!

Diese Kreation, welche von Stefano, einem jungen Mann aus Riccione, in Auftrag gegeben wurde, folgt dem "Enduro-Trend“ der 80er Jahre. Das Motorrad zeichnet sich durch hohe Ausführungsqualität und dynamische Eigenschaften aus. Das Bike sieht tatsächlich aus wie ein neues Modell, dass jederzeit für die Massenproduktion bereit wäre. Wir hoffen das Honda auf dieses Konzept aufmerksam wird, denn es ist genau jenes Motorrad, auf das viele Fans jahrelang gewartet haben. Das Endergebnis ist nicht nur schön zu fotografieren, sondern soll auch im „Everyday-Use“ richtig gut funktionieren. Ein begehrenswertes, schönes, funktionales und meisterhaft gebautes Motorrad.

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Bericht vom 09.03.2020 | 8.892 Aufrufe

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