KTM RC790 2020

KTM RC790 2020

Was spricht gegen einen Sportler mit kräftigem Reihen-Zweier!

Stellen Sie sich einen kompakten Supersporler vor, in etwa die Größe einer KTM RC 390, allerdings mit knapp 100 PS doppelt so stark und mit einem Trockengewicht von unter 170 Kilo vergleichsweise leicht wie eine Feder. Als weitere Zutaten finden sich an dieser Rakete alle gängigen Technologien, die derzeit Usus sind, also Kurven-ABS, Traktionskontrolle mit Gyrosensorik, diverse Fahrmodi und somit eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten. Das unverwechselbare Design käme natürlich aus der Kiska-Ideenschmiede – und fertig wäre die KTM RC790!

Vorerst bleibt das zwar noch ein Wunschtraum, ganz umsonst geistert das Gerücht allerdings nicht durch die Medien, immerhin hat ein Mitglied der KTM-Presseabteilung ganz ohne Hintergedanken um die Meinung zu einem solchen Projekt gefragt… Im Grunde genommen gibt es auch mehr Argumente für eine RC790 als dagegen, es ist kein Geheimnis, dass ein neu konstruierter Motor in mehreren Baureihen immer kosteneffizienter wird. Derzeit werkt dieses feine Triebwerk lediglich in der 790 Duke und den beiden 790 Adventure-Modellen, die heuer auf den Markt kommen – da wäre durchaus noch Kapazität für ein weiteres Modell.

KTM will sich kein kostspieliges Prestige-Projekt neben der MotoGP leisten

Dass KTM-Boss Stefan Pierer davon nichts wissen möchte, ist noch kein Grund zur Resignation, sobald das Interesse des Publikums groß genug ist, überlegt ein gewiefter Firmenchef sehr wohl, ob ein Modell oberhalb der beliebten RC 390 nicht doch Sinn macht. Denn mit einer RC790 würde sich KTM nicht in das Haifischbecken der überpotenten 1000er-Superbikes wagen, was lediglich mit einem verkleinerten 1290er-Triebwerk realisierbar wäre – Kostenexplosionen nicht ausgeschlossen. Daher sind solche Prestigeprojekte in Zeiten des kostspieligen MotoGP-Engagements äußerst unwahrscheinlich.

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Die KTM RC790 würde in einer eigenen Liga spielen

Mit einer RC790 würden die Mattighofener hingegen in eine Nische tauchen, die sich auch nicht mit den kompakten 600er-Supersportlern messen müsste, sondern bisher bestenfalls von Ducatis SuperSport bedient wird – da könnte KTM dann mit ziemlicher Leichtigkeit das günstigere Angebot schnüren. Vielleicht schafft es KTM sogar noch vor Aprilia einen potenten Volks-Sportler zu realisieren, die RS660 war ja bereits auf der EICMA ein vielbejubeltes Projekt.

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Bericht vom 24.01.2019 | 7.094 Aufrufe

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