Westwind Moto Gepäck getestet an der Dakar

Das erste "Dakar getestete" Motorrad - Gepäcksystem

Tiziano Interno führte sein Werkzeug in der Dakar Originals by Motul in einem Westwind Rackless System mit - eine Einzigartigkeit!

Die Dakar Rally ist kein Event für Versprechen. Sie ist ein Ort, an dem Material jeden Tag aufs Neue beweisen muss, dass es funktioniert. Über tausende Kilometer, bei Hitze, Staub, Stürzen und Zeitdruck. Diesen Ort hat sich Westwind Moto ausgesucht, um seine Softgepäcksysteme einzusetzen. Nicht auf einer Teststrecke, nicht auf einer Showtour, sondern im realen Dakar-Alltag.


Im Rahmen der Dakar 2026 war Westwind gleich in mehreren Bereichen präsent. Einerseits im kompromisslosen Selbstversorger-Einsatz der Originals by Motul Klasse, andererseits im professionellen Rallye-Umfeld mit dem KOVE Dakar Team.


Eine Besonderheit: Westwind Moto als erste Gepäcklösung direkt am Motorrad bei der Dakar getestet
Eine Besonderheit: Westwind Moto als erste Gepäcklösung direkt am Motorrad bei der Dakar getestet

Originals by Motul: Alles am Motorrad - mitgeführt in Westwind Moto Taschen

Besonders eindrücklich ist der Einsatz in der Originals by Motul Klasse. Hier fahren die Teilnehmer ohne Team, ohne Mechaniker, ohne externe Hilfe. Reparaturen, Wartung, Entscheidungen – alles liegt allein beim Fahrer. Genau in diesem Umfeld trat der italienische Fahrer Tiziano Interno an.


Statt das klassische Malle-Moto-Konzept mit Servicekiste zu nutzen, entschied sich Interno laut Westwind bewusst für einen radikaleren Ansatz: Werkzeug, Ersatzteile und Ausrüstung wurden komplett am Motorrad transportiert. Zum Einsatz kam ein speziell angepasstes, rackloses Gepäcksystem von Westwind Moto, montiert auf einer KTM 450 Rally.


Damit wurde das Gepäck Teil des Fahrzeugs – und Teil jedes Problems. Gewicht, Balance, Haltbarkeit und Zugriff mussten unter Rennbedingungen funktionieren. Ein Rallye-Bike, das eigentlich für maximale Performance gebaut ist, wurde so zum Träger eines kompletten Selbstversorger-Setups.


Hinzu kam eine lange Anreise, die laut Westwind bewusst Teil des Projekts war. Der Startpunkt lag in Paris, von dort ging es über tausende Kilometer Richtung Barcelona und weiter durch die Pyrenäen, bevor überhaupt die erste Dakar-Etappe begann. Schon vor dem ersten Sand musste das Gepäck also zeigen, dass es nicht nur kurze Extremmomente, sondern echte Dauerbelastung aushält.


Der italienische Fahrer Tiziano Interno unterwegs in der Originals by Motul Klasse auf einer KTM 450 Rally. Das Westwind Moto Softgepäck wurde unter realen Rallye-Bedingungen täglich genutzt.
Der italienische Fahrer Tiziano Interno unterwegs in der Originals by Motul Klasse auf einer KTM 450 Rally. Das Westwind Moto Softgepäck wurde unter realen Rallye-Bedingungen täglich genutzt.

Team-Einsatz mit KOVE an der Dakar: Gepäck im professionellen Rallye-Alltag

Parallel zum Einzelfahrerprojekt war Westwind auch im Teamumfeld präsent. Das KOVE Dakar Team setzte bei der Dakar erneut auf Gepäcklösungen von Westwind. Die Partnerschaft wurde damit weitergeführt und fand direkt im Rallye-Betrieb statt.


Im Teamkontext gelten andere Anforderungen als im Solo-Einsatz. Schnelles Montieren und Demontieren, täglicher Zugriff im Biwak, Reparaturen unter Zeitdruck – all das gehört zum Rallye-Alltag. Das Gepäck ist dabei kein Nebendarsteller, sondern Arbeitsmittel. Es wird gepackt, geleert, verschoben, wieder montiert. Tag für Tag.


Westwind beschreibt diesen Einsatz als Teil der eigenen Entwicklungsreise. Die Taschen sind hier nicht geschont, sondern werden im harten Alltag genutzt. Staub dringt überall ein, Vibrationen wirken konstant, Stürze gehören dazu. Genau diese Umgebung macht den Dakar-Einsatz für einen Gepäckhersteller so besonders – weil nichts beschönigt wird.


Beim KOVE Dakar Team kam neben den Seitenlösungen auch eine kompakte Westwind Moto Hecktasche zum Einsatz
Beim KOVE Dakar Team kam neben den Seitenlösungen auch eine kompakte Westwind Moto Hecktasche zum Einsatz

Bericht vom 29.01.2026 | 2.204 Aufrufe

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