Aktionstag der Plattform Motorrad

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Ein halbes Jahr nachdem sich die PLATTFORM MOTORRAD formiert hatte, und in zahlreichen Arbeitssitzungen die grundlegenden Zielsetzungen ausgearbeitet waren, präsentierte sie sich im Rahmen des Aktionstages den Medien, der Politik und der Motorradszene Österreichs.

Aus allen Bundesländern waren MC´s , Free-Biker und interessierte Motorradfahrer/innen nach Wien angereist. In beeindruckender Weise, aus 4 Richtungen kommend wurde ein Motorradkonvoi von 1800 Motorrädern gebildet, welcher quer durch die Millionenstadt Wien zog. Diszipliniert, ohne Staus zu verursachen und von der Exekutive unbemerkt bewegte sich der eindrucksvolle Troß zum Ort der Präsentation, dem Kahlenberg. Beeindruckend wurde unter Beweis gestellt, wie rasch und einfach, nur mittels Szene-Magazinen und Internetforen die unterschiedlichen Strukturen der Motorradgruppierungen Leute mobilisieren können.

Parkplatz, Restaurant und Gastgarten boten ausreichend Platz für alle, jedoch war die hauseigene Tonanlage ein Schwachpunkt der Präsentation. Die Zusammensetzung des Podiums, wie die gesamte PLATTFORM spiegelt das "who is who" des Motorrads in Österreich wieder. OUTSIDER MC, HELLS ANGELS MC, ÖBU, Blue Knights, BNN, ARGE 2-RAD alle Motorradzeitschriften, die maßgeblichen Internetportale, MAG, Fahrschulen, MFGs, u.v.m. hatten sich zusammengefunden um endlich mit einer Stimme für das gemeinsame Interesse MOTORRAD zu kämpfen.

Obgleich in seiner Rede, Ernstl Graft, Sprecher der PLATTFORM, keinerlei Forderungen präsentierte, führte diese machtvolle Demonstration (es war keine Demo) zu erfreulichen und optimistisch stimmenden Wortmeldungen von Seiten der Bundespolitik Österreichs. In Vertretung des Bundesministers für Verkehr, Hubert Gorbach (FPÖ), überbrachte Barbara Schöfnagel (Gemeinderätin, kam selbst mit dem Bike), die Grußworte und Nachricht des Ministers: "....werden daher die Anliegen wie Wechselkennzeichen, Typisierungserleichterungen und Busspur positiv und rasch behandeln....."

Auch von Seiten der Opposition schlug SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder in die selbe Kerbe und, aufbauend auf die Ankündigungen des Verkehrsministers, sagte er die parlamentarische Kooperation, in diesen Sachfragen, mit der Bundesregierung zu.

Ebenso wie ihre beiden Vorredner bot NR-Abgeordnete Petra Beier (SPÖ), welche Grüße des Wiener Bürgermeisters und des Verkehrs-Stadtrades Rudolf Schicker überbrachte, die Gesprächsbereitschaft mit der PLATTFORM , als geschlossenes Sprachrohr der Motorradfahrer Österreichs, an.

Leider gelang es der PLATTFORM nicht, diesen Erfolg in entsprechender Form, den anwesenden Bikern, mangels funktionierender Tonanlage zu vermitteln und mancher mußte erst im Einzelgespräch, nach Ende der Präsentation, informiert werden.

Das geschlossene Auftreten, aller Gruppierungen, trotz alles Unterschiede und Eigenständigkeit hat Eindrucksvoll bewirkt: PLATTFORM MOTORRAD wurde als umfassender Ansprechpartner für Behörden und Politik, in Sachfragen Motorrad, akzeptiert. Disziplin, Professionalität und Entschlossenheit des Auftritts zeigte, daß sich Österreichs MC-Szene, Motorrad-Fahrer, -Medien und Motorradindustrie nicht mehr gegeneinander "Ausspielen" läßt. Nach Richtigstellung des von den Medien permanent bewußt falsch gezeichneten Images der Motorradfahrer, wurde das Bestreben und Interesse an Sicherheit im Straßenverkehr, sowie die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit mit der Politik, im Interesse des Bereiches Motorrad, seitens der PLATTFORM vermittelt. Man wird die Zusagen und Ankündigungen der Politik an Ihren Taten messen und darum hat die PLATTRFORM MOTORRAD schriftlich um konkrete Gesprächstermine gebeten.

Weitere Details und Informationen: www.plattformmotorrad.at

Autor
Ernstl Graft

ERNSTL GRAFT

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Bericht vom 13.05.2003 | 9.582 Aufrufe

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