Electric Motion E-Pure Race

Electric Motion E-Pure Race

Österr. Staatsmeisterschaftsfahrer Christoph Roseneder testet

Erstmals in Österreich zu sehen anläßlich der „moto-austria“ in Wels vom 7. bis 9. Febr. 2020 am Stand der Fa. Osetbikes.at GmbH. (Halle 20)

Die Franzosen sind Erwachsen geworden – so könnte man die erste Beurteilung und Tests in kürze zusammenfassen – aber der Reihe nach: Die Jungs von „Electric Motion“ sind in der Szene ja keine Unbekannten. Vor ca. 10 Jahren entwickelten sie als eine der ersten am Markt schon sehr ausgereifte Elektro Erwachsenen-Trial´s. Bei so manch großem Wettbewerb hatten sie dabei eindrucksvoll überzeugt.

Mit den komplett überarbeiteten 2020er Modellen ist ihnen sicherlich ein großer Wurf gelungen. Alle 4 E-Pure Modelle verfügen über eine Strasenzulassung! Jede hat ein überarbeitetes Mapping zur Feinjustierung der Kraftentfaltung. Wahlweise gibt es eine elektrische Kupplung die auch als Rekuperierung wirken kann. Das absolute Highlight aber ist die wettkampftaugliche Membrankupplung die in einem Ölbad liegt und im „Race-Modell“ serienmäßig verbaut ist. Alles was eine normale Kupplung macht kann sie auch! Grandios!

Und so beurteilt Christoph Roseneder, Staatsmeisterschaftsfahrer in Österreich, die neue „EM Pure Race“

Erstmal Gewöhnung ans Gerät. Dann ein paar Einstellarbeiten am Fahrwerk und der Kupplung damit die EM für meinen Fahrstil fit ist. Anfangs war die Leistung im unteren Bereich etwas gewöhnungsbedürftig. Untenraus Kraft ohne Ende! (Natürlich fuhr ich die aggresivste Stufe im Mapping…☺) Das etwas höhere Gewicht am Vorderrad ist nach kurzer Fahrzeit auch kein Thema mehr. Bald fuhr ich schon richtige Stufen, auch unterhöhlte Stufen waren kein Problem. Die Hydraulische Kupplung im Ölbad funktioniert einfach perfekt! Hätte nie geglaubt dass das so wirkt – einfach schön zu fahren.

Innerhalb der 3 Leistungsstufen lässt sich die Aggressivität gut regeln. Federgabel spricht fein an, lediglich habe ich etwas mehr Druck benötigt.

Fazit: Experten Anwärter Klasse zu fahren, das ist die zweithöchste Spur in der österr. Staatsmeisterschaft, wäre kein Problem – da ist genug Leistung vorhanden. Sehr erstaunlich für mich die extrem lange Fahrzeit - ich hab den Akku nicht leer bekommen, selbst nach 2,5 Stunden Fahrzeit nicht!

Verbesserungsvorschlag: die Höchstgeschwindigkeit hat mit ca. 65 km/h noch Luft nach oben…

Bildnachweis: Roseneder Christoph/Osetbikes.at GmbH

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Bericht vom 10.01.2020 | 632 Aufrufe

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