Diese Bikes fuhren bei den Trackdays!
Von Yamaha R1 bis BMW GS alles auf der Rennstrecke
Die Trackday-Saison 2025 brachte Überraschendes zutage: Rund 2000 gemeldete Bikes von der Yamaha R1 bis zur BMW GS. Supersportler dominieren, doch auch Reiseenduros erobern die Rennstrecke. Was Motorradfahrer wirklich auf den Track bringen überrascht.
Bunte Mischung auf der Rennstrecke: Diese Motorräder fuhren 2025 bei den 1000PS Bridgestone Trackdays
Die Auswertung der Teilnehmerliste der 1000PS Bridgestone Trackdays 2025 offenbart eine bemerkenswerte Vielfalt: Insgesamt 2000 Nennungen verteilen sich auf ein breites Spektrum an Motorrädern – vom hochgezüchteten Superbike bis zur Reiseenduro, vom A2-Einsteigerbike bis zum seltenen Klassiker. Die Zahlen zeichnen ein überraschendes Bild dessen, was Motorradfahrer tatsächlich auf die Rennstrecke bringen. Nicht all unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer verrieten uns ihr Motorradmodell. Und einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren bei mehreren Terminen zu Gast - Die Statistik ist also nicht ganz sauber -aber sie gibt ein sehr gutes Gefühl über die Bikes der 1000PS Community bei den 1000PS Bridgestone Trackdays.
Supersportler dominieren die Startaufstellung
An der Spitze der Statistik thronen die klassischen Rennstreckengeräte: Die Yamaha YZF-R1 führt mit 158 Nennungen knapp vor der BMW S 1000 RR mit 156 Anmeldungen. Dicht dahinter folgt die Yamaha YZF-R6 mit 145 Teilnehmern. Allein diese drei Modelle machen rund ein Viertel aller gemeldeten Motorräder aus. Die weiteren Plätze belegen die KTM 1290 Super Duke R mit 103 Nennungen, die Kawasaki Ninja ZX-6R mit 89, die Honda CBR1000RR Fireblade mit 88, die Aprilia RSV4 mit 68, die Kawasaki Ninja ZX-10R mit 58, die Suzuki GSX-R1000 mit 56 und die Ducati Panigale V4 mit 54 Anmeldungen. Zählt man sämtliche klassischen Supersportler und Superbikes zusammen, ergibt sich eine Zahl von etwa 1.200 Nennungen – grob zwei Drittel aller Teilnehmer bewegen also vollverkleidete Sportgeräte auf der Rennstrecke.
Naked Bikes erobern die Boxengasse
Das zweite große Standbein bilden Naked Bikes und Hypernakeds, die sich mittlerweile einen erheblichen Anteil sichern. Die KTM 1290 Super Duke R führt dieses Segment mit 103 Nennungen an. Dahinter reihen sich die KTM 890 Duke mit 59, die Kawasaki Z 900 mit 36, die KTM 790 Duke und die Triumph Street Triple jeweils mit 28, die Yamaha MT-09 mit 27, die BMW M 1000 R und die Aprilia Tuono V4 jeweils mit 26, die KTM 990 Duke mit 25 und die Ducati Streetfighter V4 mit 23 Anmeldungen ein. Hinzu kommen weitere Modelle wie die Triumph Speed Triple mit 17, die Kawasaki Z 1000 mit 15, diverse Ducati Monster mit 14, die Suzuki GSX-S1000 mit 12, die Honda CB 1000 R mit 18, die Honda CB750 Hornet mit 4 und die BMW F 900 R mit 4 Nennungen. Rechnet man Supermotos wie die KTM 690 SMC R mit 10, die Husqvarna 701 Supermoto mit 5 oder die KTM 450 SMR mit 3 Nennungen hinzu, entfallen auf die gesamte Kategorie rund 570 Einträge – etwa ein Drittel aller gemeldeten Motorräder.
Reiseenduros und Tourer durchbrechen Konventionen
Besonders aufschlussreich wird die Analyse bei Motorrädern, die man klassischerweise nicht auf Rennstrecken vermutet. Die Liste weist unter anderem die BMW R 1250 GS mit 7 Nennungen auf, dazu die Honda Africa Twin mit 3, die KTM 1290 Super Adventure mit 5, die Ducati Multistrada mit 3, die Triumph Tiger 800 mit 3, die Honda NT1100 mit 3, die Kawasaki Versys 1000 mit 4, die Yamaha Tracer 9 mit 4 und sogar eine Honda XL 1000 V Varadero. Zusammengenommen kommen Reiseenduros, Crossover und Tourer auf über 50 Nennungen. Prozentual ein kleiner Anteil, doch diese Bikes sorgen im Fahrerlager für Gesprächsstoff und demonstrieren die Durchlässigkeit des Formats.
Einsteiger und Mittelklasse: Hubraum ist nicht alles
Die Auswertung räumt auch mit dem Vorurteil auf, kleinere Motorräder seien für Trackdays ungeeignet. Zahlreiche A2- und Mittelklasse-Bikes finden sich in der Statistik: Die Honda CBR 500 R wurde 9-mal genannt, die KTM RC 390 7-mal, die KTM 390 Duke 4-mal, die Kawasaki Ninja 400 2-mal, die Suzuki SV 650 2-mal, die Honda CBR650R 6-mal, die Honda CB650R 2-mal, die Suzuki GSX-8S 6-mal und die Kawasaki ER-6n 3-mal. Moderne Mittelklasse-Sportler wie die Yamaha R7 mit 10, die Yamaha R9 mit 6 oder die Kawasaki Ninja ZX-4RR mit 8 Nennungen runden das Bild ab. Auf diesen Motorrädern sammeln viele Fahrer ihre ersten Rennstreckenerfahrungen.
Exoten und Klassiker setzen emotionale Akzente
Der "Long Tail" der Statistik birgt besondere Schätze: Modelle, die nur ein- oder zweimal auftauchen, aber umso mehr auffallen. Darunter finden sich eine Suzuki B-King, eine Suzuki TL 1000, eine BMW K 1200 R Sport, eine Kawasaki ZX-12R, eine Kawasaki ZRX1100, eine MV Agusta F3, eine Triumph Daytona 955i, eine Honda CBR900RR und eine Honda VFR750F. Rennstreckenaffine Exoten wie die MV Agusta Brutale 1000 RR mit 8 oder die BMW HP4 mit 2 Nennungen ergänzen das Portfolio. Diese Einzelfälle zeigen, dass viele Teilnehmer sich Träume erfüllen – sei es mit gepflegten Youngtimern, seltenen V2-Maschinen oder exotischen Italienern.
Mitfahren!
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Bericht vom 13.01.2026 | 2.944 Aufrufe