Ramon Forcada: Das Rennen um den Renningenieur
Ramon Forcada: Das Rennen um den Renningenieur |
Im Endeffekt kommt es im Motorradsport immer auf den Fahrer an, aus dem zur Verfügung stehenden Material auf der Strecke das Meiste herauszuholen. Doch auch der Renningenieur spielt eine wichtige Rolle. Nämlich dann, wenn es darum geht, das Material zusammen mit dem Fahrer so gut wie möglich auszureizen. Deswegen sind gute Leute stets gefragt. Einer davon ist Ramon Forcada und er könnte vor einem Wechsel weg von Honda LCR, wo er derzeit Carlos Checa betreut, hin zu Yamaha stehen. Wie er andeutete, gibt es aber auch noch eine weitere interessierte Partei. In der Vergangenheit hat er bereits mit Leuten wie Casey Stoner, Alex Criville, John Kocinski und Alex Barros gearbeitet. Unsere Kollegen von den Motorcycle News haben erfahren, dass der Spanier Anfragen von Tech 3, wo er mit James Toseland arbeiten würde, und auch vom Werksteam hat, wo man ihn gerne an der Seite von Jorge Lorenzo hätte. "Ich habe mich noch nicht entschlossen. Ich habe zwei Möglichkeiten und es liegt in meinen Händen, zu entscheiden", meinte Forcada. Im Moment würde ihn die Möglichkeit, mit seinem Landsmann Lorenzo zu arbeiten, allerdings mehr reizen. "Natürlich. Es ist nicht wichtig, dass der Fahrer Spanier ist. Für mich ist es wichtig, mit dem Werk zu arbeiten. Wenn ich eine gute Vereinbarung mit Yamaha treffe, dann ist es möglich, dort hinzugehen und mit Lorenzo zu arbeiten. Ich habe noch ein anderes Angebot, aber wenn ich zu Yamaha gehe, dann wäre der Vorzug klar bei der Arbeit mit Lorenzo." |
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Bericht vom 30.08.2007 | 1.807 Aufrufe