Kawasakis Freitag: Auf der Suche nach Zuversicht

Kawasakis Freitag: Auf der Suche nach Zuversicht

Kawasakis Freitag: Auf der Suche nach Zuversicht

Nicht unglücklich aber nicht zuversichtlich, so fasste Randy de Puniet das Ergebnis seiner freitäglichen Bemühungen in Le Mans zusammen. Ergeben hat sich dieses Fazit durch die Kombination aus instabilem Heck und recht guten Reifen. "Es bewegt sich sehr stark an den Kurvenausgängen und was war schwer, die Richtung zu ändern", meinte der Franzose zum Heck, dass er am Nachmittag noch etwas verbessern konnte. Nur in Kurve vier verliert er seiner Meinung nach noch zu viel Zeit. Bei den Reifen war die Geschichte etwas anders. "Ich fuhr den ganzen Morgen mit dem gleichen Satz und fuhr die schnellste Zeit auf der letzten Runde. Am Nachmittag habe ich einen neuen Satz probiert und die Erkenntnis war die gleiche. Die Leistung und Standfestigkeit sind sehr gut", freute er sich.

Fonsi Nieto war von solchen Analysen zunächst kilometerweit entfernt. Er schwärmte nur davon, wie toll es war, auf einer MotoGP-Maschine zu fahren. "Das war außergewöhnlich und viel Spaß, auch wenn wir morgen noch einiges an Arbeit haben. Nach Anweisung des Teams habe ich es etwas lockerer angehen lassen, da alles neu für mich war", erzählte er. Dabei wollte er vor allem Fehler vermeiden, was ihm geglückt ist. Als größte Unterschiede zu den Superbikes machte er das Gewicht, die Karbonbremsen und die Reifen aus. "Ich muss mein ganzes Vertrauen hineinlegen, wenn ich die Richtung ändern will, ich muss mich auf der Bremse verbessern, um gute Kurvengeschwindigkeiten zu erreichen und ich muss auch mehr Vertrauen in die Front bekommen." Er war also vielleicht nicht unglücklich, im Gegensatz zu de Puniet aber etwas zuversichtlich.

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Kawasaki

Bericht vom 21.05.2007 | 1.443 Aufrufe

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