Hofmann und Barros: Der Verkehr war im Weg
Hofmann und Barros: Der Verkehr war im Weg |
Alex Hofmann hat in China wieder ein gutes Rennen abgeliefert, konkurrenzfähige Zeiten gefahren und einen Top Ten Platz geholt. Kein Wunder also, dass er dementsprechend gut gelaunt Bilanz zog: "Ich hatte ein gutes Rennen und deswegen bin ich glücklich. Wir verbessern uns jedes Wochenende und ich bekomme mehr Vertrauen in meine Desmosedici; ich hoffe, dadurch wird es für mich noch bessere Resultate geben." Denn obwohl Platz neun eigentlich ein passables Ergebnis war, glaubt Hofmann, dass er ohne den Verkehr in der ersten Runde noch weiter vorne hätte sein können. "Ich verlor dadurch einige Positionen und auch wenn ich versucht habe, diese zurückzuholen, wusste ich, dass ich keine Chance hatte, weit nach vorne zu kommen", betonte er. Bei seinem Teamkollegen waren die Chancen allerdings noch kleiner, denn aufgrund des Sturzes von Toni Elias wurde Alex Barros von der Strecke gedrängt und der Motor seiner Maschine ging aus. "In diesem Moment verlor ich zu viel Zeit und es war unmöglich, die Gruppe vorne wieder einzuholen. Ich habe aber zumindest versucht, das Rennen mit vollem Einsatz zu beenden, weil ich wenigstens noch ein paar Punkte holen wollte", berichtete der Brasilianer. Zwei wurden es dann durch den 14. Platz noch, seine Pläne hatten aber anders ausgesehen. "Wenn alles anders gelaufen wäre, dann bin ich mir sicher, dass ich unter die ersten Plätze gekommen wäre, denn meine Rennpace war gut. Ich weiß aber, dass solche Dinge bei einem Rennen passieren können." Wie schnell Barros unterwegs war, zeigt auch die Auswertung der schnellsten Rennrunden, denn dort war der Brasilianer auf dem vierten Platz zu finden. |
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Bericht vom 06.05.2007 | 1.365 Aufrufe