Rossi hat noch viel vor: Die Lieblingsstrecken kommen erst

Valentino Rossi freute sich über die 20 Punkte von China, während Colin Edwards Grip-Probleme hatte. Davide Brivio verspricht Arbeit an der Leistung.

Rossi hat noch viel vor: Die Lieblingsstrecken kommen erst

Auch wenn Valentino Rossi mit Platz zwei in Shanghai ganz zufrieden war, alles außer ein Sieg ist für einen siebenfachen Weltmeister immer eine gewisse Enttäuschung. Trotzdem besann sich der Italiener auf die positiven Dinge. "Ich denke, diese 20 Punkte sind wirklich wichtig und wir sind immer noch zweite in der WM", sagte er. Ohne das Problem in der Türkei könnte man sogar gleichauf Erster sein, betonte Rossi auch noch einmal, doch da in der Saison noch einige Rennen seien, wollte er sich nicht zu sehr darauf versteifen. "Wir haben noch einige Rennen in Europa auf einigen meiner Lieblingsstrecken und ich denke, für die sind wir bereit."

Aber auch in Shanghai hatte Rossi seinen Spaß, denn einen guten Kampf liebt er. "Es war ein großartiges Rennen, ein wirklich aufregender Kampf und meine Yamaha war bis zum Ende fantastisch. Wir wussten, diese Strecke würde für uns schwierig sein, es war also ein großartiges Gefühl, mit Stoner bei 100 Prozent während des ganzen Rennens mitzuhalten", berichtete Rossi.

Bei seinem Teamkollegen Colin Edwards funktionierte das nicht so gut. Von Startplatz drei fiel der Amerikaner bis auf Rang elf zurück. "Ich kann nicht viel Positives über das Rennen heute sagen. Ich hatte gehofft, dass ich um das Podium kämpfen könnte, aber gleich vom Start weg hatte ich keinen Grip auf dem Hinterrad und alles was ich während des Rennens tun konnte, war aufrecht zu bleiben", war der Amerikaner enttäuscht. Denn er glaubt, das beste Motorrad im Feld zu haben, aber am Gesamtpaket passt etwas nicht. "Wir müssen verstehen warum. Ich hatte einen etwas anderen Reifen als Valentino, aber er hat heute wirklich wieder seine Klasse gezeigt."

Dass diese Klasse aber nicht mit dem Sieg belohnt wurde, lag am Top Speed, was auch Team Direktor Davide Brivio zugeben musste. "Wir haben gezeigt, dass wir Potential haben, uns fehlt nur etwas Höchstgeschwindigkeit und wir müssen die Leistung der Maschine verbessern. Daran werden wir in den folgenden Wochen arbeiten", sagte er. Rossis Fehler war für Brivio nicht weiter schlimm. "Sein Fehler kam wegen seines Kampfgeistes, seiner Weigerung aufzugeben und seinem Willen bis zum Ende zu kämpfen; das ist das Zeichen eines Champions."

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Fiat Yamaha

Bericht vom 06.05.2007 | 1.509 Aufrufe

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