Nicky Hayden arbeitet sich zurück: Der große Bruder half
Nicky Hayden arbeitet sich zurück: Der große Bruder half |
Trotz oder gerade wegen des nicht gerade geglückten Saisonstarts gab Nicky Hayden auf seiner Website einen Einblick in sein Gefühlsleben und darüber, wie seine Saison bislang gelaufen ist. So berichtete er von dem Rennwochenende in Jerez, dass es zwar nicht nach Wunsch gelaufen war, er aber wieder näher dran war als in Katar. "Im Renne wusste ich, dass ich einen guten Start und eine gute erste Runde brauche, um eine Chance auf das Podium zu haben. Das habe ich gemacht. Nach 15 Runden sind die Dinge dann aber schief gelaufen und ich konnte die Pace überhaupt nicht mehr mitgehen." Danach musste er dann Fahrer um Fahrer an sich vorbei lassen und beendete das Rennen schließlich als Siebter. "Ich habe probiert, mehr zu pushen, aber in den schnellen Kurven hätte ich bei der Front beinahe übertrieben und war knapp davor im Gemüse zu langen", erklärte Hayden. Da das ungute Gefühl mit der Front nicht zum ersten Mal auftrat, wollte Hayden verständlicherweise die Testfahrten nach dem Wochenende nutzen. Doch Regen am ersten Tag beschränkte ihn darauf, die Regenabstimmung zu testen, um zumindest dahingehend vorbereitet zu sein. Seine Rundenzeit vom zweiten Testtag will er überhaupt nicht bewerten, weil der Transponder an seiner zweiten Maschine verrückt gespielt hatte als Tady Okada damit unterwegs war. "Es war gut, Tady zur Hilfe da zu haben. Und auch einen riesigen Dank an meinen großen Bruder Tommy, der herübergeflogen ist und versucht hat, mir dabei zu helfen, mich an den Fahrstil für die 800er anzupassen. Es gibt keinen besseren als meinen großen Bruder, wenn es darum geht, jemanden zum Reden zu haben", sagte er. Tommy Hayden ist in der AMA Superbike Serie in Nordamerika aktiv und gewann 2004 und 2005 den Titel in der Supersport Kategorie. |
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Bericht vom 03.04.2007 | 1.739 Aufrufe