Enduro Toscana

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Enduro vom Feinsten! Trotz Schweiß geht das als Urlaub durch. KTM Adventure Tour in der Toscana.

KTM Adventure Tour
Toscana Montagna

All Inclusive Urlaub einmal anders. Anstelle von amüsanten Animateuren sorgen gnadenlose Guides für ein abwechslungsreiches Wochenende. Motorrad, Action, unvergessliche Natur, gutes und viel zu viel Essen und viel Spaß inklusive. Zu buchen aus dem Katalog: KTM Adventure Tour.

Die orangen Bikes aus Mattighofen können viel mehr, als im Gelände in unseren Breitengraden möglich ist. Damit zumindest an ausgewählten Terminen die KTMs argerecht gehalten und auch bewegt werden können wurden die KTM Adventure Tours ins Leben gerufen.

Otto Normalverbraucher blättert und wählt aus dem überkompletten Tourkatalog das gewünschte Abenteuer. Das Angebot kann sich sehen lassen. Endurotouren rund um den Globus, Moto-Cross Trainings, Supermoto Ausfahrten und Zweizylindertouren stehen am Programm. Die Adventure Tours Crew sorgt für einen reibungslosen Ablauf vor Ort. NastyNils und Mexxla waren bei einer KTM Adventure Tour in der Toscana mit dabei. Erholsam war der Urlaub zwar nicht, aber trotzdem wurden die schönsten Urlaubserinnerungen seit langem mit heim genommen.

KTM Adventure Tour Video

Das Video soll nicht als Abschreckung dienen. Daher haben wir auch ein paar gemütliche Szenen eingebaut. Mit im Bild ist auch die Anfängergruppe wo echte Geländeeinsteiger mit dabei sind. Klarerweise dürfen aber auch Slapstick-Einlagen nicht fehlen.

Wer sich das Video auf seinen Computer downloaden möchte, klickt mit der rechten Maustaste hier und wählt "Ziel speichern unter".

Außerdem haben wir noch ein KTM Adventure Tour Video aus Fuerteventura mit der 950er Superenduro für euch. Danke an Tourguide Stefan Wiedermann.

Schnitt: Cimple Moritz
Videodreh: Stefan Wiedermann

 

Trübe Aussichten für den Endurotag.. ..der prasselnde Regen auf der Terrasse raubt den Piloten das Selbstvertrauen.
Dementsprechende Drogen liegen im hoteleigenen KTM-Shop auf. Klar  wird man dann trotzdem müde, wenn man die schwierigen Stücke zu Fuß geht.
   

KTM Adventure Tour
Viel Spaß trotz Regen

In der ersten Nacht brach die Motivation ein wenig ein. Mexxla weckte mich um 2 Uhr morgens auf und murmelte etwas von Hexenschuss und Kreuzweh. Doch ich begriff sehr schnell. Auf den Terracotta Steinen der Veranda prasselte der Regen. Je lauter das plätschern des Regens umso größer wurde das Kreuzweh-Gewinsel. Ich wandte mich angewidert ab und schlief weiter.

Am nächsten Morgen war kein Ende des Regens in Sicht. Im Normalfall sollte man hier eigentlich zu hause bleiben, doch die Guides zogen das Programm weiter durch. Der KTM Shop im Hotel meldete dann vor der Abfahrt noch Rekordumsätze bei Regenbekleidung und schon ging es los.

Nach einer Stunde im Gelände, welches nun bereits mehrere Stunden Regen hinter sich hatte, wusste ich die Qualität der Veranstaltung aber sehr zu schätzen. Denn es machte Spaß! Der erfahrene Guide wusste genau welche Passagen auch bei Regen Spaß machen und es wurde ein herrlicher Endurotag. Wir wählten viele steinige Passagen und so blieben wir vom gröbsten Schlamm verschont. Die Kreativität des Guides war bemerkenswert. Am Ende des Tages hatten wir viele tolle Enduroerlebnisse bei einem echt lausigem Wetter. Ein Teil der Route führte durch verwinkelte Gassen eines Dorfes, dann wurde im Bach gefahren, zwischendurch Schotterpisten und dann wieder steinige Auffahrten. Um den Tag ordentlich Ausklingen zu lassen, vergnügte sich die Gruppe noch am Hausberg des Hotels. Sowohl für jene die den Hang enterten als auch für den rastenden Rest der Truppe immer wieder eine Sensation.

Der Guide entpuppte sich auch als sehr guter Motivator. Sobald die letzten Reste der Gruppe nach dem steilen Eselspfad das Ziel erreicht haben, winselten diese um eine Pause. Doch der Guide machte Mut: „2 Kilometer Asphalt. No Problemo!“ Doch die 2 km fühlten sich dann an wie 500 Meter und schon ging es wieder hinauf auf den Berg. Vor uns eröffnete sich ein langer steiniger Anstieg. Wie lange? Ebenfalls 2 km. Diesmal natürlich etwas anders rum geschätzt. So oder so wusste der Guide die Wahrheit immer ein wenig zu biegen um die Gruppe bei Laune zu halten.

Sehr angenehm war die flexible Gruppeneinteilung für die unsicheren Tourteilnehmer. Nicht nur vor jedem Tourantritt in der Früh oder nach der Mittagspause, sondern auch während der Tour bei den Treffpunkten konnten die Gruppen gewechselt werden. Bei der Wahl der Gruppe kann man also ruhig Selbstvertrauen zeigen. Denn auch wenn ihr dann zu langsam seid, sind die schnellen Jungs nicht böse. Man wartet am Gipfel des Steilhanges sehr gerne, wenn die Stille des Waldes von Deinem leisen Gewimmere und lautem Gefluche gebrochen wird. Selbstvertrauen tankt man danach am besten mit einem Gruppenwechsel in die langsame Abteilung. Wie bei den zehn kleinen Negerlein schmolz so die schnelle Gruppe bis zum Ende der Adventure Tour auf nur noch 4 Teilnehmer dahin.

 
Man sieht einiges von der Toscana bei der KTM Adventure Tour. Teilweise sogar bis ins Wohnzimmer der Einheimischen. Die begeisterten Bewohner winken uns mit "Forza, Forza!" Rufen durch. Auch bei trübem Wetter, nahmen wir einiges von der vielseitigen Toscana mit.
Wer Steine nicht mag, sollte die KTM Toscana Touren weiter im Süden buchen. Am Ende des dritten Tages haben sie jedoch ihren Schrecken verloren. Bei den Pausen werden Mensch und Maschine zu einer Einheit! Kocht der Kühler, kocht auch meistens der Pilot.
 

Tipps für die Adventure Tour

  • Das KTM Marketing möchte aus jedem Tourteilnehmer einen ultraharten Helden machen. Viele fühlen sich dadurch angesprochen, einige jedoch abgeschreckt. Die Wahrheit sieht so aus: Wenn man möchte, kann man eine Adventure Tour auch als echter Einsteiger buchen. Die Guides verstehen ihr Handwerk und gehen auf die Gruppe ein. Andererseits finden die Guides für übermotivierte Offroadprofis auch das entsprechende Gelände um Sie am Abend früh ins Bett schicken zu können.

  • Wer mit dem eigenen Motorrad fahren möchte, muss dabei beachten, dass kurze Verbindungsetappen auch auf öffentlichen Strassen gefahren werden. Also Nummerntaferl nicht vergessen und den lauten Auspuff daheim lassen.

  • Wer alleine zur Adventure Tour fährt, braucht sich um nette Gesellschaft trotzdem keine Sorgen machen. Am Ende des ersten Tages gibt es einige neue Freunde.

  • Die Toscana ist bekannt für die vielen steinigen Eselspfade. Erst hier weiß man, was mit einem guten Endurofahrwerk alles möglich ist. Mit festen Stand in den Rasten und lockerem Griff am Lenker tänzelt das Bike über die auf den ersten Blick furchteinflößenden Felsen. Wichtiger Tipp: Keine Angst zeigen, sondern Laufen lassen. Wie von Geisterhand geführt sucht sich die treue EXC den Weg hinauf auf den Berg

Was wäre eine zünftige Tour ohne einem Entertainment-Steilhang. Die Maschine ist mal oben! Das ist wichtig! Er hat es nicht ganz geschafft. Das Publikum feuert nicht ganz uneigennützig an: "Einmal geht's noch..."
Flußdurchfahrten gab es mehrmals täglich. Einmal mit nettem Vollbad. Mehr dazu im KTM-Adventure-Tour Video. Zur Abwechslung mal etwas größere Steine. Die örtlichen Leihmotorräder waren übrigens perfekt auf die felsigen Bedingungen eingestellt. Mitgebrachte Bikes hatten deutlich mehr Probleme.
Insgesamt stehen unvorstellbare 400 km Endurostrecken zur Verfügung. Da ist sogar für Romantiker was dabei. Unser Tourguide führt uns durch sein Geburtsstädtchen. Zahlreiche Mädels winkten ihm nach, doch zu seinem Leidwesen waren sie alle über 60.

Der Tourguide
(warum braucht man ihn?)

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen Endurofahren auf eigene Faust, Endurofahren mit Semiprofis und Endurofahren mit einem professionellem Guide welcher diesen Job seit Jahren macht. Die KTM Adventuretour Guides in der Toscana machten auf den ersten Blick einen etwas merkwürdigen Eindruck. Einer hatte nur eine Hand, einer nur ein Bein und der dritte im Bunde war 66 Jahre alt. Sämtliche Zweifel verflogen aber nach der ersten Runde...

  • Die Guides haben ein gutes Auge für die Gruppe. Schon nach wenigen Auffahrten können sie einschätzen wer welche Passage schafft und wer nicht. Das erspart allen Teilnehmern unliebsame Überraschungen

  • Wir hatten keinen Stress bei der Auswahl der Gruppe. Im Normalfall wollen 95% der Teilnehmer immer in die mittlere Gruppe. Nicht nötig bei den Adventure Tours. Wer nach wenigen Auffahrten genug von der schnellen Gruppe hat, kann immer noch in die gemütlichere Abteilung wechseln. Oder der Guide zeigt den schwächeren Teilnehmern bei einigen Passagen einen Abkürzer und bringt so die gesamte Gruppe auf ein einheitliches Pulsniveau.

  • Die Guides sind keine Oberlehrer. Sie verstehen sich viel mehr als Reiseführer für eine Gruppe zahlender Touristen. Zufriedene Gesichter der Tourteilnehmer sind Ihnen überaus wichtig.

  • Der Guide ist Entertainer und sorgt sich stets um die gute Laune der Gruppe. Ihr wollt schwitzen? Kein Problem! Schon biegt der Guide von der Schotterstraße ab und man betritt gemeinsam die Arena der Felsen.

  • Die Guide weiß wo Gefahr lauert. Er kennt jene Wege wo Holzfäller mit Traktoren fahren und jene Grundstücke wo gefährliche Hunde lauern. Natürlich weiß er aber auch welche Ecken der Toscana Endurofahrer besonders reizen. Alleine findet man diese Ecken nie.

  • Bei einer Ausfahrt auf eigener Faust verbringt man viel zu viel Zeit mit Kartenstudium und Herumirren im Wald. Mit einem Tourguide verbringt man die wertvolle Urlaubszeit wirklich mit genußvollem Fahren.

  • Uns ist zum Glück nichts passiert, doch es ist ein gutes Gefühl einen Guide mit Erste Hilfe Koffer mit dabei zu haben. Er weiß natürlich auch wie man von jedem Punkt der Tour am besten Weg zu Hilfe kommt oder die Hilfe zur Gruppe findet.

 
Kurze Motivationslücken während der Tour wurden vom Guide gekonnt überbrückt: "Nächster Cafe in 20 Minuten! Gebt Gas!". Einige Enduristen entpuppten sich als fanatische Katholiken. Bei den Kapellen wurde der Bock in den Graben geschmissen und die Knieschoner auf den Felsen gestreckt.
Der Guide zeigt uns auch seine geliebte Stammkneipe. Geparkt wird direkt vorm Lokal. Hier hat er schon mit den Kini Brüdern die lokalen Mineralwasser-Spezialitäten genossen.
Der Ausblick am Gipfel ist Balsam auf die Seele nach der Auffahrt. Schnee gibt es zum Glück nur am Horizont. Doch Vorsicht! Die Touren gehen bis auf 1.500 Meter. Schnee im April ist keine Seltenheit.
Das KTM Basislager im Hotelgelände. Hier kümmert sich die Crew um die Leihmotorräder. Schon optisch überzeugen die Bikes wesentlich mehr als noch vor wenigen Jahren.

Die Leihfahrzeuge

In der Toscana steht die KTM 400 EXC Racing als Leihfahrzeug zur Verfügung. Die richtige Wahl vom Veranstalter dieses Modell für den Fuhrpark auszuwählen. Niemanden zu stark und niemanden zu schwach. Die Motorcharakteristik wurde nicht für Sonderprüfung und Prospekttuning erstellt, sondern einzig und allein für den Fahrer. Damit wird wirklich jeder glücklich! Für uns schon seit Jahren DER Geheimtipp im KTM EXC Programm.

Adventure Tours Gäste aus früheren Jahren werden sich noch an abgefuckte Bikes erinnern können. Doch diese Zeiten sind vorbei. Die Leihmotorräder sind nun nur noch ein Jahr in Verwendung und die Wartung und Verwaltung wird zentral in Mattighofen übernommen. Die Bikes haben nach einer Saison bis zu 800 Betriebsstunden auf dem Buckel und sind aber durch die saubere Wartung trotzdem in einem tadellosen Zustand. Offen gesagt war das Fahrwerk meiner Leihmaschine wesentlich besser abgestimmt als ich es auf meinem eigenen Motorrad je zu Stande bringen würde.

Angenehmer Nebeneffekt bei Verwendung eines Leihmotorrades: Die Mittagspause wird wirklich zur Mittagspause. Mit einem freundlichen „einmal Bremsbeläge wechseln“ wird das Bike zum kleinen KTM Stützpunkt vis-a-vis vom Hotel-Restaurant gestellt. Sämtliche Kosten für Sturzteile, Verschleißteile, Reifen und Sprit sind im Mietpreis inbegriffen. In unserer Gruppe hatten alle Teilnehmer eigene Bikes in der heimatlichen Garage stehen, doch sie wussten von früheren Touren, dass die Rechnung mit dem eigenen Bike niemals aufging. In den drei harten Endurotagen wird ein Satz Reifen vernichtet, mindestens 15 Betriebsstunden werden raufgespullt und ein paar Hoppalas passieren auch den fähigsten Piloten. Strenge Rechner fahren mit dem Leihfahrzeug im Normalfall billiger.

KTM Tourchef Stefan Wiedermann:“Wir haben heuer im Schnitt eine Quote von 70% Leihfahrzeugteilnehmer. Vor allem Gäste welche schon einmal bei einer Tour dabei waren, setzen auf Leihfahrzeuge. Einzig Enduroracer welche teuer aufgebaute Motorräder besitzen, möchten unbedingt mit ihrem eigenen Motorrad, ihren eigenen Reifen und ihren ganzen Tuningteilen auf die Tour gehen.

 
Der Tourguide zeigt dem interessierten Teilnehmer Fotoeindrücke von seinen letzten Einsätzen rund um den Globus. Macht das Pay-TV im Hotelzimmer überflüssig. "Nicht so viel, nicht so viel!", raunzt der figurbewusste Endurist bei Gang Nr. 3. Die All Inclusive Verpflegung im IlCiocco lässt die Offroad-Wäsche platzen.

Muss man sich gönnen

Unsere Tour Nr. 205 "Toscana Montagna" ist seit Jahren ein Fixpunkt im KTM Adventuretours Prospekt und seit jetzt auch Fixpunkt für einen jährlichen 1000PS Betriebsausflug. Die Tour kostet ohne Leihfahrzeug 510 Euro und mit Leihfahrzeug 850 Euro. Gefahren wird zwei ganze Tage und zwei halbe Tage. Das Hotel bietet 4*Komfort und die Verpflegung ist eine Schande. Da macht man so viel Sport und kommt trotzdem mit einer prall gefüllten Wampe nach hause. Viel zu gut für echte Sportler! Bei der Verpflegung ist übringes alles dabei. Also Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Mineralwasser und Tischwein.

Klar sind 850 Euro nicht wenig Geld aber wer die Kohle am Konto hat, sollte sich alle ein bis zwei Jahre so eine Tour gönnen. Herrliches Endurofahren ohne Rundumstress ist sicherlich die Krönung in jedem Terminkalender. Danach drückt man die stressigen Tage im Job wieder problemlos durch denn der Lichtblick im Kalender macht viel Mut: Die nächste Adventure Tour .


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Bericht vom 23.04.2007 | 151.191 Aufrufe

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