Kawa Racing 07

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Kawasaki hat für 2007 hohe Ziele - die neue Ninja ZX6 RR in der 600er-WM ihre Feuertaufe.

Kawasaki Racing 2007 - Alles wird gut!

   

Neue MotoGP-Ära
Kawasaki wird in der MotoGP-WM 2007 erstmals seit dem Neueinstieg in die Königsklasse im Jahr 2003 ohne den deutschen Teammanager Harald Eckl auftreten. Der Grund für das Ende der Kooperation mit Eckl: Kawasaki will das Team umstrukturieren und die Entscheidungsgewalt weiter in die Zentrale nach Japan verlegen. Als Piloten wurde neben Nahwuchshoffnung Randy De Puniet, der das zweite Kawasaki-Jahr absolviert, der erfahrene Olivier Jacque verpflichtet. Jacque war im Jahr 2000 Weltmeister in der 250er-Klasse und sicherte Kawasaki 2005 im Regenrennen von China das bis damals beste Kawasaki-Ergebnis in der MotoGP-WM

Abschied vom Mittelmaß
Kawasaki arbeitet fieberhaft an der neuen 800er-Rakete. Die ersten Tests sollten zu Jahreswechsel über die Bühne gehen. Für Kawasaki wird 2007 ein wichtiges Jahr. Nach starken Resultaten 2004 und 2005 lief die Saison 2006 nicht wie erwartet. Höhepunkt war der zweite Rang durch Shinya Nakano im Chaosrennen von Assen im Juni. In der WM-Tabelle belegten Nakano und De Puniet die Ränge 14 und 16. Auch in der MotoGP-Konstrukteurs-WM will Kawasaki weg vom zuletzt erreichten sechsten Rang. Die Teamleitung übernimmt bei Kawasaki der Belgier Michael Bartholemy.

Kuriose Rückkehr
Olivier Jacque (33) erhält die Chance bei Kawasaki auf Grund seiner Erfahrung und der Fähigkeiten in der Abstimmung. Jacque fuhr von 2001 bis 2003 drei Saisonen in der in der Tech-3-Yamaha-Truppe von Herve Poncharal in der 500er- und MotoGP-WM, bevor er 2005 als Ersatzpilot für den damals verletzten Alex Hofmann zu Kawasaki stieß und im Regen von Shanghai seine Chance auf eindrucksvolle Art und Weise nutzen konnte. Jacque hatte seine MotoGP-Karriere vor diesem überraschenden Comeback bereits mehr oder weniger abgehakt und bestritt Autorennen.  

Ehrgeizige Ziele in der SBK
Kawasaki ist 2007 in der Superbike-WM mit dem PSG-1-Team von Pierguido Pagani und den Piloten Regis Laconi (31) und Fonsi Nieto (28) vertreten. Der ehemalige 250er-Vize-Weltmeister und fünffache 250er-Grand-Prix-Sieger Nieto bestreitet 2007 seine dritte Superbike-Saison und will seinen zehnten Rang aus der abgelaufenen Saison klar verbessern, was mit etwas mehr Konstanz und mit der weiterentwickelten Kawasaki ZX10 RR auch machbar scheint.

Große Namen

Regis Laconi ist eine fixe Größe in der Superbike-WM. Der Franzose konnte in seiner Karriere bereits elf Superbike-Rennen für sich entscheiden. Die Saison 2006 beendete der Mann aus Saint Dizier zwar nur auf Rang 15, war aber immer wieder vom Pech verfolgt. Kawasaki will auf die konstanten Resultate in den Top 8 in der kommenden Saison aufbauen. Der Höhepunkt für das PSG-1-Team war 2006 das Assen-Wochenende mit dem Laufsieg durch Chris Walker, gleichzeitig der erste Sieg seit sechs Jahren. Der Madrilene Nieto brauste in Assen erstmals aufs Stockerl und will dies 2007 so oft wie möglich wiederholen.

   

   

Neuer Anlauf in der SSP
Der letzte Supersport-WM-Titel für Kawasaki liegt fünf Jahre zurück - damals sicherte sich der Australier Andrew Pitt für das Eckl-Kawasaki-Team mit der Werks-Kawasaki des Jahrgangs 2001 den WM-Titel. Den letzten 600er-WM-Laufsieg für Kawasaki sicherte Fabien Foret mit einer wilden Aufholjagd im Jahr 2003 in Misano. Mit der neuen ZX6-RR will Kawasaki wieder an alte Erfolge anschließen. Fabien Foret wird auch 2007 wieder für Grün an den Start gehen. Der erfahrene Franzose hat im Gil-Motor-sport-Team an der Seite des Spaniers Pere Riba unterschrieben.

Verheißungsvoller Auftakt
Die französische Gil-Motor-Truppe wickelte auch das erste offizielle Rollout im Rahmen der Pirelli-Reifentests in Valencia am 14. und 15. November ab, das zudem sehr positiv verlief: Fabien Foret kam mit der neuen Ninja ZX6 RR mit Standard-Gabel und Motor auf Anhieb auf eine persönliche Bestzeit von 1:37,7. Zum Vergleich: die beste Rennrunde im Supersport-WM-Lauf im April in Valencia war eine 1:38,6. Foret bringt viel Erfahrung in die Gil-Motor-Sport-Truppe mit. Der 33-jährige Franzose war neben Honda, wo er 2002 bei Ten Kate den WM-Titel holte, bereits bei Yamaha und Kawasaki in der Supersport-WM unter Vertrag, verfügt daher über dementsprechend viel 600er-Erfahrung.

Text: Johannes Orasche

 
 

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Bericht vom 24.12.2006 | 4.237 Aufrufe

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