Yamaha FJR1300A 2020 vs. BMW K 1600 GT 2013
Bewertung
Yamaha FJR1300A 2020 vs. BMW K 1600 GT 2013 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.298 Kubik steht die BMW K 1600 GT mit ihrem Reihe Motor mit 1.649 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der K 1600 GT von 175 Newtonmeter bei 5.250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 134 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der FJR1300A.
Bei der FJR1300A federt vorne eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt FJR1300A auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der K 1600 GT Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/55-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha FJR1300A misst 1.545 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.
In den Tank der FJR1300A passen 25 Liter Sprit. Bei der K 1600 GT sind es 24 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Yamaha FJR1300A beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.705 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW K 1600 GT mit 13.371 Euro im Durchschnitt.
Von der Yamaha FJR1300A gibt es aktuell 9 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW K 1600 GT sind derzeit 13 Modelle verfügbar. Für die Yamaha gibt es aktuell 98 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 845 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha FJR1300A 2020 |
BMW K 1600 GT 2013 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 1298 ccm | 1649 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 72 mm |
| Hub | 66,2 mm | 67,5 mm |
| Leistung | 144 PS | 160 PS |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | 7750 U/min |
| Drehmoment | 134,4 Nm | 175 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 5250 U/min |
| Verdichtung | 10,8 | 12 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Antrieb | Kardan | Kardan |
| Ganganzahl | 5 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Brücken | Strangpressprofil |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2230 mm | 2324 mm |
| Breite | 750 mm | 1000 mm |
| Höhe | 1450 mm | |
| Radstand | 1545 mm | |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 830 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 291 kg | |
| Tankinhalt | 25 l | 24 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit | 319 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.
Extrem kultivierter Reihensechser mit mörder Drehmoment und viel Leistung - aber ohne Gewaltbereitschaft, sondern einfach ein Triebwerk höchster Souveränität. Trotz 339 kg Lebendgewicht (vollgetankt) wendig und flink. Mit Dynamic ESA, DTC, ABS Pro und Schaltassistenten sportlich und sicher zu bewegen.
- sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
- sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
- hoher Langstreckenkomfort
- stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
- angenehm arbeitender Kardan
- ausgewogene Ergonomie
- zuverlässige Elektronikfunktionen
- gute Bremsdosierbarkeit
- hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
- hohes Gewicht beim Rangieren
- Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
- begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
- Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
- thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar
- Angenehme, vollkommen entspannte Sitzposition
- hervorragende Elektronik von Traktionskontrolle bis zum semiaktiven Fahrwerk
- ABS Pro
- Schaltassistent
- viel sportlicher zu fahren, als die Ausmaße vermuten lassen
- Cockpit wirkt im Gegensatz zur eingebauten Technik schon etwas überholt