Triumph Trident 660 2023 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2020
Bewertung
Triumph Trident 660 2023 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2020 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Trident 660 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 660 Kubik steht die Triumph Bonneville Speedmaster mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 1.200 Kubik gegenüber. Die Trident 660 bietet mit 81 PS bei 10.250 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Bonneville Speedmaster mit 77 PS bei 6.100 U / min.
Das maximale Drehmoment der Bonneville Speedmaster von 106 Newtonmeter bei 4.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 64 Nm Drehmoment bei 6.250 Umdrehungen bei der Trident 660.
Bei der Trident 660 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Showa. Die Bonneville Speedmaster setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Trident 660 vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe mit 255 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin. Die Bonneville Speedmaster vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe mit 255 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt Trident 660 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Bonneville Speedmaster Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.
Der Radstand der Triumph Trident 660 misst 1.401 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.
In den Tank der Trident 660 passen 14 Liter Sprit. Bei der Bonneville Speedmaster sind es 12 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Triumph Trident 660 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 7.829 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Triumph Bonneville Speedmaster mit 12.352 Euro im Durchschnitt.
Von der Triumph Trident 660 gibt es aktuell 29 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Triumph Bonneville Speedmaster sind derzeit 8 Modelle verfügbar. Für die Trident 660 gibt es aktuell 54 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Bonneville Speedmaster wurde derzeit 16 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Trident 660 2023 |
Triumph Bonneville Speedmaster 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe mit Hubzapfenversatz |
| Zylinderzahl | 3 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | OHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 660 ccm | 1200 ccm |
| Bohrung | 74 mm | |
| Hub | 51,1 mm | 80 mm |
| Leistung | 81 PS | 77 PS |
| U/min bei Leistung | 10250 U/min | 6100 U/min |
| Drehmoment | 64 Nm | 106 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6250 U/min | 4000 U/min |
| Verdichtung | 11,95 | 10 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Perimeter | Zentralrohr |
| Lenkkopfwinkel | 24,6 Grad | |
| Nachlauf | 107,3 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
| Marke | Showa | Kayaba |
| Durchmesser | 41 mm | 41 mm |
| Federweg | 90 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Stahl | Stahl |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Marke | Showa | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung |
| Federweg | 73 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 310 mm | 310 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Marke | Nissin | Nissin |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 255 mm | 255 mm |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Marke | Nissin | Nissin |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Traktionskontrolle | ABS |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 130 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 16 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 80 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 16 Zoll |
| Breite | 795 mm | 785 mm |
| Höhe | 1089 mm | 1125 mm |
| Radstand | 1401 mm | 1500 mm |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 705 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 189 kg | |
| Tankinhalt | 14 l | 12 l |
| Führerscheinklassen | A2, A | A |
| Reichweite | 304 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 107 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,6 l/100km | |
| Länge | 2170 mm | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Trident ist auch 2023 ein wunderbares Motorrad. Sie fährt einfach bietet aber trotzdem viel Charisma. Der einzigartige Motor macht aus ihr ein cooles und lässiges Motorrad. Sie wirkt frisch, eigenständig und zeitlos.
Die Speedmaster setzt auf Ruhe mit Charakter: Sie schiebt aus niedrigen Drehzahlen kraftvoll an, bleibt makellos stabil und verwandelt Kilometer in eine Übung der Gelassenheit. Die Ergonomie entspannt Schultern und Rücken, der Sitz stützt ohne zu ermüden, und die Gasannahme ist linear, präzise, niemals nervös. Auf der Autobahn wirkt sie sicher und leise; auf offenen Landstraßen lädt sie dazu ein, mit sauberen Linien zu fließen statt den Rhythmus zu erzwingen. Die Elektronik greift dezent ein, und der Tempomat liefert jenes Plus an Komfort, das an langen Tagen den Unterschied macht. Keine heroischen Gesten – vielmehr der dauerhafte Genuss, mit ruhigem Puls und mechanischer Autorität zu reisen.
- Tolle klassische Optik die trotzdem modern wirkt
- viele hochwertige Details am Motorrad
- Einfache Bedienung
- Kompaktes aber gutes Display
- Sehr zugängliches Motorrad
- Fahrverhalten spendet viel Vertrauen
- Toller Motor - laufruhig und angenehm zu fahren
- Unspektakulärer Auftritt mit guten Fahrleistungen
- Motorrad wirkt leicht und spielerisch
- Einfach zu fahrendes Motorrad welches trotzdem charismatisch rüberkommt
- ABS regelt sehr defensiv
- Nicht einstellbares Fahrwerk
- Fahrwerk bietet wenig Reserven für sportliche oder schwere Piloten
- hoher Langstreckenkomfort mit stützender Ergonomie
- sehr stabile Geradeauslauf- und Linienführung
- leichtes, berechenbares Einlenken
- kraftvoller Durchzug aus dem Keller
- unaufdringliche, wirksame Elektronik inkl. schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Tempomat
- niedrige Sitzhöhe mit sicherem Stand
- sehr niedrige Fußrasten, frühes Aufsetzen in Kurven
- weniger charismatischer Sound als bei der Bobber
- spürbares Gewicht beim Rangieren
- begrenzte Dynamikreserven bei flottem Landstraßentempo