Suzuki SFV 650 Gladius 2017 vs. KTM 125 Duke 2013

Suzuki SFV 650 Gladius 2017

KTM 125 Duke 2013

Bewertung

Suzuki SFV 650 Gladius 2017
VS.
KTM 125 Duke 2013
 

Suzuki SFV 650 Gladius 2017 vs. KTM 125 Duke 2013 - Vergleich im Überblick

Der Suzuki SFV 650 Gladius mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 645 Kubik steht die KTM 125 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 125 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der SFV 650 Gladius von 64 Newtonmeter bei 6.400 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 12 Nm Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen bei der 125 Duke.

und hinten ein Monofederbein. Die 125 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt SFV 650 Gladius auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 125 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Der Radstand der Suzuki SFV 650 Gladius misst 1.445 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die KTM 125 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 202 kg ist die Suzuki massiv schwerer als die KTM mit 127 kg.

In den Tank der SFV 650 Gladius passen 14,5 Liter Sprit. Bei der 125 Duke sind es 11 Liter Tankvolumen.

Von der Suzuki SFV 650 Gladius gibt es aktuell 10 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 125 Duke sind derzeit 76 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 24 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 58 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Suzuki SFV 650 Gladius 2017

KTM 125 Duke 2013

Suzuki SFV 650 Gladius 2017 KTM 125 Duke 2013
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Hubraum 645 ccm 125 ccm
Bohrung 81 mm 58 mm
Hub 62,6 mm 47,2 mm
Leistung 72 PS 15 PS
U/min bei Leistung 8400 U/min 10500 U/min
Drehmoment 64 Nm 12 Nm
U/min bei Drehmoment 6400 U/min 8000 U/min
Verdichtung 11,5 12,6
Antrieb Kette Kette
Ganganzahl 6
A2-Drosselung möglich ja
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Chassis
Rahmen Stahl Chrom-Molybdän
Rahmenbauart Gitterrohr Gitterrohr
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Einzelscheibe
Kolben Zweikolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 60 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2130 mm
Breite 760 mm
Höhe 1080 mm
Radstand 1445 mm 1367 mm
Sitzhöhe von 785 mm 800 mm
Gewicht fahrbereit 202 kg 127 kg
Tankinhalt 14,5 l 11 l
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Führerscheinklassen A A1

Stärken und Schwächen im Vergleich

Suzuki SFV 650 Gladius

Suzuki Gladius 650 im Retrotest aus heutiger Sicht

Fazit von Der Horvath vom 19.03.2026:

KTM 125 Duke 2016

KTM Duke 125 im Jungredakteurstest

Fazit von kot vom 17.10.2016:

Die Suzuki Gladius SFV 650 überzeugt als ehrliches, leicht verständliches Motorrad mit starkem Vertrauensfaktor. Sie begeistert nicht durch Extreme, sondern durch Ausgewogenheit, Alltagstauglichkeit und einen Motor, der auch nach Jahren nichts von seinem Charme verliert. Ein Motorrad, das lange Freude macht, ohne seinen Fahrer zu fordern oder zu langweilen.

Für 16-jährige und B-111-Besitzer ist die KTM 125 Duke ein Segen, weil sie keine kleine Mopedmarke ist, sondern eine richtige Motorradmarke mit sportlichem Prestige und hohem Coolness-Faktor. Dem Schulalter entwachsene Motorradfahrer werden Leistung vermissen und die kleinste Duke eher für sehr kurze Alltagswege benutzen, wenn überhaupt. Ich würde ihr dann eher einen Roller vorziehen, der hat auch noch Stauraum.

  • gutmütiger und berechenbarer Motorcharakter
  • sehr einfache und intuitive Fahrbarkeit
  • stabiles und neutrales Fahrwerk im Alltags- und Landstraßenbetrieb
  • niedrige Sitzhöhe und ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige und gut dosierbare Bremsen
  • hoher Vertrauensaufbau für Ein- und Wiedereinsteiger
  • langlebiger Antrieb mit robuster Basis
  • straff gepolsterte Sitzbank auf längeren Strecken
  • Federbein bei schlechten Straßen und sportlicher Gangart limitiert
  • Rückmeldung auf groben Unebenheiten teils direkt an den Fahrer
  • serienmäßiges Fahrwerk mit begrenzten Einstellmöglichkeiten
  • extrem wendig
  • hochwertige Ausstattung
  • Power Parts zur Individualisierung
  • wenig Komfort
  • bescheidene Leistung

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