Suzuki GSX 1250 F 2015 vs. Kawasaki Z900 2020
Bewertung
Suzuki GSX 1250 F 2015 vs. Kawasaki Z900 2020 - Vergleich im Überblick
Der Suzuki GSX 1250 F mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.255 Kubik steht die Kawasaki Z900 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 948 Kubik gegenüber. Die Kawasaki hat mit 125 PS bei 9.500 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Suzuki mit 98 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der GSX 1250 F von 108 Newtonmeter bei 3.700 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 99 Nm Drehmoment bei 7.700 Umdrehungen bei der Z900.
Die Z900 setzt vorne auf eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 250 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt GSX 1250 F auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Z900 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Suzuki GSX 1250 F misst 1.485 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter. Die Kawasaki Z900 ist von Radachse zu Radachse 1.450 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 795 Millimeter.
In den Tank der GSX 1250 F passen 19 Liter Sprit.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Suzuki GSX 1250 F beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 5.090 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der Kawasaki Z900 mit 9.777 Euro im Durchschnitt.
Von der Suzuki GSX 1250 F gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Z900 sind derzeit 77 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 15 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Kawasaki wurde derzeit 1.007 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Suzuki GSX 1250 F 2015 |
Kawasaki Z900 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Reihe |
| Zylinderzahl | 4 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Hubraum | 1255 ccm | 948 ccm |
| Bohrung | 79 mm | 73,4 mm |
| Hub | 64 mm | 56 mm |
| Leistung | 98 PS | 125,4 PS |
| U/min bei Leistung | 7500 U/min | 9500 U/min |
| Drehmoment | 108 Nm | 98,6 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 3700 U/min | 7700 U/min |
| Verdichtung | 10,5 | 11,8 |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Kühlung | flüssig | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 36 mm | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | |
| Nachlauf | 105 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung, Zugstufe |
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Durchmesser | 41 mm | |
| Federweg | 120 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung, Zugstufe |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Federweg | 140 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | Petal | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Durchmesser | 250 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2130 mm | 2070 mm |
| Breite | 790 mm | 820 mm |
| Höhe | 1235 mm | 1065 mm |
| Radstand | 1485 mm | 1450 mm |
| Sitzhöhe von | 805 mm | 795 mm |
| Gewicht fahrbereit | 257 kg | |
| Tankinhalt | 19 l | |
| Höchstgeschwindigkeit | 230 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 210 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Suzuki GSX1250F ist ein Paradebeispiel für funktionales Motorraddenken. Sie begeistert nicht durch Extreme, sondern durch Ausgewogenheit, Druck von unten und langjährige Verlässlichkeit. Ein Motorrad für Fahrer, die alles machen wollen, ohne ständig über ihr Motorrad nachdenken zu müssen.
Die Kawasaki Z900 ist vielleicht nicht mehr ganz auf der Höhe, was moderne, schräglagenabhängige Elektronik-Features betrifft, dafür ist sie verhältnismäßig günstig und man sollte vor allem die Fangemeinde des guten alten Reihen-Vierzylinders nicht unterschätzen - die Z900 ist eine der günstigsten Möglichkeiten, solch einen tollen Motor mit knapp einem Liter Hubraum in einem sportlichen Naked Bike zu besitzen! Das höhere Gewicht ist spürbar, aber nicht massiv störend, denn das Handling und die Stabilität gehen durchaus in Ordnung. Bezüglich „veralteter“ Elektronik stört am meisten der fehlende, nicht einmal optional erhältliche Schaltassistent. Insgesamt ist die Z900 aber ein großartiges Naked Bike mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis.
- sehr früh anliegendes, kräftiges Drehmoment
- souveräner und langlebiger Motor
- hohe Alltagstauglichkeit
- gutmütiges und stabiles Fahrverhalten
- entspannte Ergonomie für lange Strecken
- zuverlässige Bremsanlage mit ABS
- vielseitig einsetzbares Gesamtkonzept
- hohes Gewicht im Stand und bei langsamer Fahrt
- einfache Material- und Verarbeitungsdetails
- wenig sportliche Spitzenleistung
- optisch bewusst zurückhaltend
- begrenzte fahrdynamische Reserven bei sehr ambitionierter Gangart
- leichtes und selbstverständliches Handling bei hoher Stabilität
- seidiger Motor mit vollem Durchzug ab niedrigen Drehzahlen
- hohe Fahrwerkstransparenz, tolles Feedback
- Sitzposition mit Wohlfühlfaktor
- absolut fairer Preis
- relativ umständliche Bedienung des Menüs
- keine schräglagenabhängigen Assistenzsysteme
- hohes Gewicht