Suzuki DR-Z4S 2025 vs. Honda CRF 450 RX 2018
Bewertung
Suzuki DR-Z4S 2025 vs. Honda CRF 450 RX 2018 - Vergleich im Überblick
Der Suzuki DR-Z4S mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 398 Kubik steht die Honda CRF 450 RX mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 450 Kubik gegenüber.
Bei der DR-Z4S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die CRF 450 RX setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Showa mit 49 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von Showa.
Die Honda CRF 450 RX bietet mit 305 mm vorne und 313 mm hinten einen vergleichbaren Federwerg als die Suzuki DR-Z4S mit 280 mm vorne und 296 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Suzuki vorne eine Einzelscheibe mit 270 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Honda vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt DR-Z4S auf Schlappen mit den Maßen 80 / 100 - 21 vorne und 120 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CRF 450 RX Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 120/90-18 hinten.
Der Radstand der Suzuki DR-Z4S misst 1.495 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 920 Millimeter. Die Honda CRF 450 RX ist von Radachse zu Radachse 1.477 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 959 Millimeter.
In den Tank der DR-Z4S passen 8,7 Liter Sprit. Bei der CRF 450 RX sind es 8,5 Liter Tankvolumen.
Von der Suzuki DR-Z4S gibt es aktuell 15 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CRF 450 RX sind derzeit 1 Modelle verfügbar. Für die Suzuki gibt es aktuell 140 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Honda wurde derzeit 18 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Suzuki DR-Z4S 2025 |
Honda CRF 450 RX 2018 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Hubraum | 398 ccm | 449,7 ccm |
| Bohrung | 90 mm | 96 mm |
| Hub | 62,6 mm | 62,1 mm |
| Leistung | 38 PS | |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | |
| Drehmoment | 37 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | |
| Verdichtung | 11,1 | 13,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 42 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 5 | 5 |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Aluminium |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 62,5 Grad | 62,75 Grad |
| Nachlauf | 107 mm | 117 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Federweg | 280 mm | 305 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Marke | Showa | |
| Durchmesser | 49 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Marke | Kayaba | Showa |
| Federweg | 296 mm | 313 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Aufnahme | Pro-Link | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 270 mm | 260 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | Wave | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 240 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 80 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 100 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 90 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Länge | 2270 mm | 2175 mm |
| Breite | 885 mm | 827 mm |
| Höhe | 1235 mm | 1274 mm |
| Radstand | 1495 mm | 1477 mm |
| Sitzhöhe von | 920 mm | 959 mm |
| Bodenfreiheit | 300 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 151 kg | |
| Tankinhalt | 8,7 l | 8,5 l |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Reichweite | 248 km | |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 82 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 3,5 l/100km | |
| Gewicht fahrbereit | 118 kg | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Suzuki DR-Z4S ist ein rundum gelungenes Comeback – kein seichter Retro-Aufguss, sondern als konsequent modernisierte Weiterentwicklung eines beliebten und erprobten Konzepts. Sie bleibt ihrer Linie treu: robust, einfach zu bedienen, vielseitig und dennoch zu vielem fähig. Sie ist ein Motorrad für eine kleine Nische an Fahrern, zwischen Hardenduristen und Adventure Bike Fahrern. Für diese Nische schließt sie aber als echtes Dual Sport Motorrad eine wichtige Lücke und erlaubt sich dabei kaum Schwächen. Die kritischsten Punkte sind das gebliebene 5-Gang Getriebe und der hohe Preis. Ob diese Punkte vom Kauf abhalten oder die DR-Z4S als Legende und vielseitiges Fahrzeug trotzdem lohnt, bleibt Geschmacksache.
Im Crosscountry Sektor ist die Honda CRF 450 RX wahrscheinlich die Nummer 1. Ihr Einzylinder überzeugt mit ausreichend Leistung, ploppt bei unseren Testern aber immer wieder aus. Honda-typisch schenkt die CRF 450 RX von Anfang an viel Vertrauen und verfügt über das beste Handling in der 450er Klasse. Das Fahrwerk ist aber für schnelle Etappen ausgelegt und kann im Hard Enduro Bereich wenig überzeugen. Eine spritzige und agile Enduro für das Crosscountry Segment!
- Toller, umgängiger, doch druckvoller Motor, der das Fahren im Gelände einfach macht
- Schön ansprechendes KYB-Fahrwerk mit breitem einstellbereich
- Gutmütiges, doch agiles Handling
- Exzellenter Gravel-Modus der Traktionskontrolle
- Intuitive Bedienung der Elektronik
- Aktive Ergonomie
- Gute Landstraßen- und Langstreckenqualitäten
- Schön dosierbare Bremsen
- Füllt Lücke im Motorradsegment
- Lange Übersetzung als Limit bei hartem Offroad-Einsatz
- Vorspannung an Gabel nicht einstellbar
- Lenker für große Fahrer um 1,90 m etwas tief
- Serienbereifung als Limit im losen Gelände
- Hoher Preis für A2-Motorrad
- ausreichend Leistung
- schenkt viel Vertrauen
- bestes Handling in der 450er Klasse
- Motor ploppt öfters aus
- Fahrwerk für schnelle Etappen ausgelegt