Moto Guzzi California 1400 Audace 2016 vs. Triumph Thunderbird Commander 2017
Bewertung
Moto Guzzi California 1400 Audace 2016 vs. Triumph Thunderbird Commander 2017 - Vergleich im Überblick
Der Moto Guzzi California 1400 Audace mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 1.380 Kubik steht die Triumph Thunderbird Commander mit ihrem Reihe mit Hubzapfenversatz Motor mit 1.699 Kubik gegenüber. Die Moto Guzzi bietet mit 96 PS bei 6.500 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Triumph mit 94 PS bei 5.400 U / min.
Das maximale Drehmoment der Thunderbird Commander von 151 Newtonmeter bei 3.550 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 120 Nm Drehmoment bei 2.750 Umdrehungen bei der California 1400 Audace.
Die Thunderbird Commander setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa und hinten arbeitet ein Stereo-Federbeine von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Moto Guzzi vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Nissin. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt California 1400 Audace auf Schlappen mit den Maßen 130 / 70 - 18 vorne und 200 / 65 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Thunderbird Commander Reifen in den Größen 140/75-17 vorne und 200/50-17 hinten.
Der Radstand der Moto Guzzi California 1400 Audace misst 1.685 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 740 Millimeter. Die Triumph Thunderbird Commander ist von Radachse zu Radachse 1.665 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 700 Millimeter.
In den Tank der California 1400 Audace passen 20,5 Liter Sprit. Bei der Thunderbird Commander sind es 22 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Moto Guzzi California 1400 Audace 2016 |
Triumph Thunderbird Commander 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | |
| Kühlung | Luft | flüssig |
| Hubraum | 1380 ccm | 1699 ccm |
| Bohrung | 104 mm | 107,1 mm |
| Hub | 81,2 mm | 94,3 mm |
| Leistung | 96 PS | 94 PS |
| U/min bei Leistung | 6500 U/min | 5400 U/min |
| Drehmoment | 120 Nm | 151 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 2750 U/min | 3550 U/min |
| Verdichtung | 10,5 | 9,7 |
| Zündung | Digital, Doppelzündung | |
| Antrieb | Kardan | Riemen |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial | |
| Marke | Brembo | Nissin |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Marke | Brembo | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 130 mm | 140 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 75 % |
| Reifendurchmesser vorne | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 200 mm | 200 mm |
| Reifenhöhe hinten | 65 % | 50 % |
| Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2445 mm | 2442 mm |
| Höhe | 1181 mm | 1225 mm |
| Radstand | 1685 mm | 1665 mm |
| Sitzhöhe von | 740 mm | 700 mm |
| Gewicht trocken | 300 kg | |
| Tankinhalt | 20,5 l | 22 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Breite | 990 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 348 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Moto Guzzi Audace braucht eigentlich keine Traktionskontrolle, keine wählbaren Motormappings und keinen Tempomaten, denn ihr geht es nur um eins: Einen starken Auftritt. Doch in ihrem kräftigen Leib ist eben auch genügend Platz für moderne, elektronische Spielereien, die zweifellos auch in einem Power-Cruiser Berechtigung und Nutzen haben. Denn sie lässt sich durchaus ein wenig sportlich bewegen, die Schräglagenfreiheit ist passabel, die Bremsen der Masse gewachsen und der mächtige Motor hat ohnehin genügend Mark, um die fast 320 kg plus Fahrer druckvoll voran zu schieben. Big-Bike made in Italy.
Die Triumph Thunderbird Commander kann zwar mit den Fahrleistungen der Ducati Diavel nicht mithalten, überrascht allerdings noch mehr als die Italienerin mit ihrem agilen Auftritt. Erstaunlich, wie flott man trotz der schleifenden Trittbretter vergleichsweise stabil um die Kurven wetzen kann. Wenn es dann ganz eng wird, macht es immerhin mit der Diavel auch keinen rechten Spaß mehr. In Sachen Optik geht sie mit ihrem vielen Chrom den klassischen Weg und hält die Fahne für den typischen Cruiser hoch. Wir möchten jedenfalls weder die Ducati Diavel noch die Triumph Thunderbird Commander in der weitläufigen Motorradwelt missen!
- beeindruckender, böser Look
- dicker, ikonischer Motor
- sattes Drehmoment
- schwacher Seriensound
- Sitzposition auf Dauer unbequem
- stilistisch unpassende Instrumente
- Typische und edle Cruiser-Optik mit viel Chrom
- Parallel-Twin mit enormem Drehmoment
- bequeme Sitzposition
- stabiles Fahrverhalten
- gute Bremsen
- Sehr hohes Gewicht
- wenig Schräglagenfreiheit