Montesa 4Ride 2021 vs. KTM Freeride 350 2016

Montesa 4Ride 2021

KTM Freeride 350 2016

Bewertung

Montesa 4Ride 2021
vs.
KTM Freeride 350 2016

Montesa 4Ride 2021 vs. KTM Freeride 350 2016 - Vergleich im Überblick

Der Montesa 4Ride mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 259 Kubik steht die KTM Freeride 350 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 350 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der 4Ride von 17 Newtonmeter bei 2.750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 0 Nm Drehmoment bei 0 Umdrehungen bei der Freeride 350.

Bei der 4Ride federt vorne eine Telegabel konventionell mit 39 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die Freeride 350 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Montesa vorne eine Einzelscheibe mit 185 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 185 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe von Formula. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt 4Ride auf Schlappen mit den Maßen 80 / 100 - 21 vorne und 120 / 100 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Freeride 350 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 110/80-18 hinten.

Der Radstand der Montesa 4Ride misst 1.335 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 905 Millimeter. Die KTM Freeride 350 ist von Radachse zu Radachse 1.418 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 915 Millimeter.

In den Tank der 4Ride passen 4,3 Liter Sprit. Bei der Freeride 350 sind es 5,5 Liter Tankvolumen.

Für die Montesa gibt es aktuell 1 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 11 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Montesa 4Ride 2021

KTM Freeride 350 2016

Montesa 4Ride 2021 KTM Freeride 350 2016
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 259 ccm 349,7 ccm
Bohrung 78 mm 88 mm
Hub 54,2 mm 57,5 mm
Leistung 8,6 PS 23 PS
U/min bei Leistung 4500 U/min
Drehmoment 17 Nm
U/min bei Drehmoment 2750 U/min
Verdichtung 10,5 12,3
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Kick Elektro
Zündung Transistor
Antrieb Kette
Ganganzahl 5
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Lenkkopfwinkel 29 Grad
Rahmenbauart Perimeter
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Durchmesser 39 mm
Federweg 199 mm
Marke WP
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Federbein Monofederbein
Aufnahme Pro-Link
Federweg 170 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Zugstufe
Marke WP
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 185 mm
Kolben Vierkolben
Marke Formula
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 185 mm
Kolben Zweikolben
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 80 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 100 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 120 mm 110 mm
Reifenhöhe hinten 100 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Länge 2035 mm
Breite 835 mm
Höhe 1160 mm
Radstand 1335 mm 1418 mm
Sitzhöhe von 905 mm 915 mm
Gewicht fahrbereit 82 kg
Tankinhalt 4,3 l 5,5 l
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Führerscheinklassen A2 A2
Reichweite 130 km
CO2-Ausstoß kombiniert 79 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,3 l/100km
Gewicht trocken 99,5 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Montesa 4Ride

Fazit von Arlo vom 10.08.2016:

KTM Freeride 350

Fazit von Arlo vom 07.05.2012:

Ein einzigartiges Nischenprodukt mit wenig Konkurrenz für Individualisten, bei denen der Fahrspaß und die Leichtigkeit im Vordergrund stehen. Einzig Sherco X-Ride (ex Scorpa T-Ride Chassis), Ossa Explorer (Gebrauchtmarkt), Beta Alp und vielleicht noch KTM Freeride 250R sind ähnlich einzuordnen.

Die Freeride versucht nicht Trial und Enduro zu vereinen um dann in beiden Genres Meister seiner Klasse zu sein. Dafür wäre sie als Trial einfach zu schwer und als Wettbewerbsenduro auf Dauer wahrscheinlich zu fragil. Gut angenommen wird die Freeride mit Sicherheit auch von kleineren Fahrern, da die geringe Sitzhöhe mehr Leuten den Zugang zum Endurosport eröffnet.

  • Hoher Spaßfaktor
  • Leise
  • optisch unauffällig
  • spielerisches Handling
  • ausgereifte Technik – Honda 4-Takt Motor (mit Einspritzung), spring mit Kickstarter zuverlässig an
  • Universell einsetzbar: Spielen am Parkplatz, am Trial-bzw. Endurogelände, Schotterwege, Trialwandern im Urlaub bis hin zu Trial- oder Extreme Enduro Events im Hobbyeinsatz
  • Günstige Ersatzteilpreise
  • Großes Angebot an Zubehör- u. Tuningteilen von den Cota Trialmodelle
  • Riesiges Staufach unter dem einfach abzunehmenden Sitz
  • Pre
  • Ausbuchtung vom linken Seitendeckel stört auf der Stiefelinnenseite im Wadenbereich beim Trialfahren
  • Ein paar Kilos zu viel
  • Hochfestes Rahmendeck
  • positives Fahrwerk
  • niedrigere Sitzposition - vermittelt Sicherheit.
  • Gegenüber der EXC-F in Vollgaspassagen und höheren Sprüngen benachteiligt.