KTM 990 Duke 2024 vs. Yamaha MT-09 2014
Bewertung
KTM 990 Duke 2024 vs. Yamaha MT-09 2014 - Vergleich im Überblick
Der KTM 990 Duke mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 947 Kubik steht die Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 847 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der 990 Duke von 103 Newtonmeter bei 6.750 Touren bietet etwas mehr Schub als die 88 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der MT-09.
und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von WP. Die MT-09 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Doppelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt 990 Duke auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-09 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der KTM 990 Duke misst 1.476 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter. Die Yamaha MT-09 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 191 kg ist die Yamaha ähnlich schwer wie die KTM mit 190 kg.
In den Tank der 990 Duke passen 14,5 Liter Sprit. Bei der MT-09 sind es 14 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 990 Duke gibt es aktuell 33 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-09 sind derzeit 48 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die KTM gibt es aktuell 384 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 793 Mal pro Monat gesucht. Sie sind daher sehr oft gesuchte Modelle am 1000PS Marktplatz.
Technische Daten im Vergleich
KTM 990 Duke 2024 |
Yamaha MT-09 2014 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 3 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | |
| Schmierung | Druckumlauf | |
| Hubraum | 947 ccm | 847 ccm |
| Bohrung | 92,5 mm | 78 mm |
| Hub | 70,4 mm | 59,1 mm |
| Leistung | 123 PS | 115 PS |
| U/min bei Leistung | 9500 U/min | 10000 U/min |
| Drehmoment | 103 Nm | 87,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6750 U/min | 8500 U/min |
| Verdichtung | 13,5 | 11,5 |
| Starter | Elektro | |
| Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Motorbauart | Reihe | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Aluminium |
| Lenkkopfwinkel | 65,8 Grad | |
| Nachlauf | 100 mm | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Marke | WP | |
| Federweg | 140 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Aufhängung | Telegabel konventionell | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | WP | |
| Federweg | 150 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Kolben | Vierkolben | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Kolben | Zweikolben | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1476 mm | 1440 mm |
| Sitzhöhe von | 825 mm | 815 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 179 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 190 kg | 191 kg |
| Tankinhalt | 14,5 l | 14 l |
| Reichweite | 314 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 110 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,7 l/100km | |
| Länge | 2075 mm | |
| Breite | 815 mm | |
| Höhe | 1135 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 188 kg | |
| Führerscheinklassen | A | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die KTM 990 Duke ist ein Motorrad mit Ecken und Kanten – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist nicht der perfekte Allrounder, nicht der harmonischste Vertreter ihrer Klasse, aber sie hat etwas, was viele andere Motorräder vermissen lassen: echten Charakter. Wer ein Naked Bike sucht, das ihn fordert und fördert, das Emotionen weckt und keine Kompromisse macht, findet in der Duke einen treuen Begleiter. Sie ist das Motorrad für Individualisten, für Fahrer, die das Besondere suchen und bereit sind, dafür Kompromisse einzugehen.
Die Yamaha MT-09 musste für die kommende Saison nicht neu erfunden werden - das wurde sie schon extrem gut vor knapp vier Jahren. Stattdessen setzen die Japaner technisch auf Feinabstimmung und ergänzung mit praktischen, der Zeit entsprechenden Gimmicks, wie Traktionskontrolle und Schaltautomat. Durch die Euro4-Norm wurde das Motormangement abermals verändert und bietet im Standard-Modus eine zwar betont kraftvolle, aber gut kontrollierbare Leistungsentfaltung, die Leistungsexplosion der ersten Generation bietet nun auch der schärfere A-Modus nicht mehr. Die größte, auf den ersten Blick erkennbare Änderung ist das, meiner Meinung nach äußerst gelungene Design mit der aggressiveren Front und dem neu gestalteten Heck. Insgesamt also ein nun noch fescheres Naked Bike, das eindeutig für den Spaß am Motorradfahren gebaut wurde.
- Sehr geringes Gewicht von nur 192 kg
- Charakterstarker Zweizylinder-Motor mit viel Durchzug
- Extrem agiles und spielerisches Handling
- Abschaltbares ABS am Hinterrad für sportliche Fahrer
- Überraschend entspannte Ergonomie auch für größere Fahrer
- Hoher Unterhaltungswert auf kurvigen Strecken
- Motor benötigt mindestens 3000 U/min für runden Lauf
- Aufpreispflichtige Preispolitik bei den elektronischen Fahrhilfen etwas nervig
- Leichter Hang zu Nervosität - Vorsicht bei sehr hohen Geschwindigkeiten mit Gepäck
- herrlich kräftiges Dreizylinder-Triebwerk
- drei Leistungs-Modi
- voll verstellbares Fahrwerk
- Quickshifter serienmäßig
- sportlich aufrechte Sitzposition
- gute Bremsen
- aggressive Optik
- Traktionskontrolle
- Sattel für lange Touren etwas zu hart
- Kennzeichenhalter an der Schwinge bietet weniger Spritzschutz als ein herkömmlicher