KTM 990 Adventure S 2009 vs. Husqvarna 701 Enduro 2020
Bewertung
KTM 990 Adventure S 2009 vs. Husqvarna 701 Enduro 2020 - Vergleich im Überblick
Der KTM 990 Adventure S mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 999 Kubik steht die Husqvarna 701 Enduro mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 693 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 98 PS bei 8.500 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Husqvarna mit 74 PS bei 8.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der 990 Adventure S von 95 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 74 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der 701 Enduro.
Bei der 990 Adventure S federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die 701 Enduro setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Zweikolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange von Brembo. Die Husqvarna vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der 701 Enduro Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 140/80-18 hinten.
Der Radstand der KTM 990 Adventure S misst 1.570 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 915 Millimeter. Die Husqvarna 701 Enduro ist von Radachse zu Radachse 1.502 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 920 Millimeter.
In den Tank der 990 Adventure S passen 22 Liter Sprit. Bei der 701 Enduro sind es 13 Liter Tankvolumen.
Von der KTM 990 Adventure S gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Husqvarna 701 Enduro sind derzeit 12 Modelle verfügbar. Für die KTM gibt es aktuell 13 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Husqvarna wurde derzeit 73 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
KTM 990 Adventure S 2009 |
Husqvarna 701 Enduro 2020 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 999 ccm | 692,7 ccm |
| Bohrung | 101 mm | 105 mm |
| Hub | 62,4 mm | 80 mm |
| Leistung | 98 PS | 74 PS |
| U/min bei Leistung | 8500 U/min | 8000 U/min |
| Drehmoment | 95 Nm | 73,5 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 6500 U/min |
| Verdichtung | 11,5 | 12,7 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Antihopping |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Antrieb | Kette | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 62,3 Grad | |
| Nachlauf | 117,3 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | WP |
| Durchmesser | 48 mm | |
| Federweg | 250 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | WP |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Federweg | 250 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Bauart | Einzelscheibe | |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 18 Zoll | 21 Zoll |
| Radstand | 1570 mm | 1502 mm |
| Sitzhöhe von | 915 mm | 920 mm |
| Tankinhalt | 22 l | 13 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 90 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 146 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Luxusdampfer à la BMW ist die Adventure sicher keiner, alles ist auf maximale Funktionalität ohne Schnörkel optimiert. Die Bedienelemente etwa funktionieren einwandfrei, könnten aber genauso aus einem Russenbomber stammen.
Die umfangreiche Modellpflege, speziell was die Elektronik betrifft, macht die Husqvarna 701 Enduro zu einem noch besseren Motorrad, ohne dass es seine Gene verraten würde. Denn auch mit all den Fahrhilfen, bleibt sie ein Dualsportbike bzw. eine bärenstarke Alltagsenduro mit einem fast konkurrenzlosen Leistungsgewicht, das sowohl auf der Straße, als auch auf unbefestigten Wegen und im harten Gelände Spaß macht. Ob im Großstadtdschungel, bei der Pässehatz oder auf anspruchsvollen TET-Passagen – ihre Agilität überzeugt da wie dort und der auf 15.000 Kilometer erhöhte Service-Intervall macht die Husky auch für Reisende, die ein leichtes Motorrad für schwere Offroadabenteuer suchen, immer interessanter.
- Absoluter Favourite für Offroad Parts
- Schräglagenfreiheit geboten
- angenehme Sitzbank.
- Kein ABS
- geringe Serienausstattung
- bärenstarker Einzylinder-Motor, 15.000 Kilometer Service-Intervall
- ausgereifte Ergonomie
- agiles Handling
- voll einstellbares Fahrwerk
- verbesserte Elektronik
- optionales Rally-Pack mit vielen Einstellmöglichkeiten
- Dynamic Slip Adjuster
- geile Wheeliemaschine
- LED-Scheinwerfer mit guter Nachtsicht
- hohe Sitzhöhe, lange übersetzter erster Gang, Vorderbremse im harten Straßeneinsatz etwas zu schwach dimensioniert
- gegenüber Vorgänger etwas erhöhtes Gewicht
- Aufpreis für Rallypack bzw. Quickshifter