Kawasaki Ninja ZX-6R 2009 vs. Yamaha MT-09 2017

Kawasaki Ninja ZX-6R 2009

Bewertung

Kawasaki Ninja ZX-6R 2009
VS.
Yamaha MT-09 2017
 

Kawasaki Ninja ZX-6R 2009 vs. Yamaha MT-09 2017 - Vergleich im Überblick

Der Kawasaki Ninja ZX-6R mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 599 Kubik steht die Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 847 Kubik gegenüber. Die Kawasaki bietet mit 134 PS bei 14.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Yamaha mit 115 PS bei 10.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der MT-09 von 88 Newtonmeter bei 8.500 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 67 Nm Drehmoment bei 68 Umdrehungen bei der Ninja ZX-6R.

Die MT-09 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down und hinten arbeitet ein Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Kawasaki vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-09 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Die Yamaha MT-09 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.

In den Tank der Ninja ZX-6R passen 17 Liter Sprit. Bei der MT-09 sind es 14 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Kawasaki Ninja ZX-6R beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 8.087 Euro und ist damit preislich ähnlich wie der Preis der Yamaha MT-09 mit 8.761 Euro im Durchschnitt.

Von der Kawasaki Ninja ZX-6R gibt es aktuell 25 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-09 sind derzeit 33 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Kawasaki gibt es aktuell 215 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 344 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Kawasaki Ninja ZX-6R 2009

Yamaha MT-09 2017

Kawasaki Ninja ZX-6R 2009 Yamaha MT-09 2017
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Zylinderzahl 4 3
Taktung 4-Takt 4-Takt
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 599 ccm 847 ccm
Bohrung 67 mm 78 mm
Hub 42,5 mm 59,1 mm
Leistung 134 PS 115 PS
U/min bei Leistung 14000 U/min 10000 U/min
Drehmoment 66,7 Nm 87,5 Nm
U/min bei Drehmoment 68 U/min 8500 U/min
Verdichtung 13,3 11,5
Starter Elektro Elektro
Zündung Digital Transistor
Ganganzahl 6 6
Ventile pro Zylinder 4
Ventilsteuerung DOHC
Gemischaufbereitung Einspritzung
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette
Getriebe Gangschaltung
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Brücken, Perimeter, Strangpressprofil Brücken
Lenkkopfwinkel 65 Grad
Nachlauf 103 mm
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 298 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Daten und Abmessungen
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Sitzhöhe von 815 mm 815 mm
Gewicht trocken 191 kg
Tankinhalt 17 l 14 l
Führerscheinklassen A A
Reifenbreite vorne 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 %
Reifenbreite hinten 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 %
Länge 2075 mm
Breite 815 mm
Höhe 1120 mm
Radstand 1440 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 193 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

Kawasaki Ninja ZX-6R 2025

Kawasaki Ninja ZX-6R 2025 im Test

Fazit von nastynils vom 20.09.2025:

Yamaha MT-09 2020

Triumph Street Triple R und Yamaha MT-09 WP im Tracktest

Fazit von Fabian vom 09.09.2020:

Die Kawasaki ZX-6R 2025 ist ein Motorrad, das mehr ist als nur eine technische Evolution. Sie ist ein Stück Motorradgeschichte, ein Relikt aus einer Zeit, als 600er-Supersportler die Straßen dominierten – und sie zeigt, warum wir diese Ära nie vergessen sollten. Mit stabiler Geometrie, harmonischem Motor, butterweichem Getriebe und einem Charakter, der Vertrauen schenkt, ist sie sowohl für ambitionierte Trackday-Fahrer als auch für sportliche Landstraßenfans eine Offenbarung. Man steigt ab, schaut zurück – und hat dieses Grinsen im Gesicht, das kein anderes Motorrad so konstant produziert.

Schnell fahren geht, ist aber anstrengend. Der hohe Lenker ist auf der Rennstrecke kontraproduktiv und fordert viel Körpereinsatz. An der Street Triple R kann die MT-09 auch mit WP-Fahrwerk nicht dranbleiben.

  • leistungsstarker 636er-Motor mit ordentlich Druck und Leistung
  • gut funktionierender Quickshifter nach oben
  • gutes Handling und angenehmes Fahrgefühl
  • sportlich abgestimmtes Fahrwerk
  • zuverlässige Bremsen
  • fehlendes Ride-by-Wire-System - daher kein Blipper
  • Sitzbank zu weich und tief für die Rennstrecke
  • ABS-Leitungen für Trackeinsatz nicht optimal
  • Bulliger Motor mit viel Drehmoment
  • Fein regelnde Traktionskontrolle
  • Keine Blipperfunktion
  • Hoher Lenker gibt wenig Feedback
  • Ruppige Gasannahme
  • Früh regelndes ABS

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