Husqvarna FE 450 2024 vs. BMW R 1200 GS Adventure 2018

Bewertung

Husqvarna FE 450 2024
VS.
BMW R 1200 GS Adventure 2018
 

Husqvarna FE 450 2024 vs. BMW R 1200 GS Adventure 2018 - Vergleich im Überblick

Der Husqvarna FE 450 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 450 Kubik steht die BMW R 1200 GS Adventure mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1.170 Kubik gegenüber.

Bei der FE 450 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von WP. Die R 1200 GS Adventure setzt vorne auf eine Federbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe mit 260 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt FE 450 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der R 1200 GS Adventure Reifen in den Größen 120/70-19 vorne und 170/60-17 hinten.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist von Radachse zu Radachse 1.510 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 910 Millimeter.

In den Tank der FE 450 passen 8 Liter Sprit. Bei der R 1200 GS Adventure sind es 30 Liter Tankvolumen.

Der aktuelle Durchschnittspreis der Husqvarna FE 450 beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 9.197 Euro und ist damit spürbar günstiger als der Preis der BMW R 1200 GS Adventure mit 11.640 Euro im Durchschnitt.

Von der Husqvarna FE 450 gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW R 1200 GS Adventure sind derzeit 15 Modelle verfügbar. Für die Husqvarna gibt es aktuell 7 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 527 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Husqvarna FE 450 2024

BMW R 1200 GS Adventure 2018

Husqvarna FE 450 2024 BMW R 1200 GS Adventure 2018
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig Luft
Hubraum 449,9 ccm 1170 ccm
Bohrung 95 mm 101 mm
Hub 63,4 mm 73 mm
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Motorbauart Boxer
Leistung 125 PS
U/min bei Leistung 7750 U/min
Drehmoment 125 Nm
U/min bei Drehmoment 6500 U/min
Verdichtung 12,5
Kupplung Einscheiben, Trocken
Antrieb Kardan
Chassis
Rahmen Chrom-Molybdän Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife, Zentralrohr Brücken, Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 63,9 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Federbein
Marke WP
Durchmesser 48 mm
Federweg 300 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Einarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme Umlenkung
Marke WP
Federweg 300 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 260 mm
Kolben Vierkolben
Aufnahme Festsattel
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm
Kolben Zweikolben
Aufnahme Schwimmsattel
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 170 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 17 Zoll
Sitzhöhe von 952 mm 910 mm
Gewicht trocken 109,8 kg
Tankinhalt 8 l 30 l
Länge 2255 mm
Breite 980 mm
Radstand 1510 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 260 kg
Führerscheinklassen A

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Die FE 450 ist eine großartige Sportenduro. Doch bei der harten Konkurrenz durch die anderen Hubraumvarianten bleibt wenig Platz für die klassische 450er. Die 350er ist in Wahrheit für die meisten Piloten die bessere Wahl. Und wer gerne längere Etappen fährt, der sollte gleich zur noch souveräner wirkenden 501er greifen. Die 450er macht nix falsch und ist richtig gut - doch die anderen Hubraumklassen bieten markantere Charakterzüge und können damit den Gusto des Kunden noch besser treffen.

Als erfolgreichster Anbieter großvolumiger Reiseenduros hat BMW seit Jahren die große R 1200 GS Adventure als ultimatives Fernreisemotorrad höchst erfolgreich etabliert. Aufbauend auf dem fahrdynamischen Charakter sowie der hohen Offroad- und Tourenkompetenz der herkömmlichen R 1200 GS stellt die Adventure die Maximallösung für Offroad-Tourenfahrer dar. Mit der wuchtigen Verkleidung und dem 30 Liter-Tank hat der 125 PS starke Motor zwar mehr zu schleppen, ein hohes Maß an Agilität bleibt aber dennoch erhalten. Bei der Ausstattung wird nichts eingespart, die große Adventure fährt das volle Programm auf: Serienmäßiges ABS, automatische Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control) sowie zwei Fahrmodi „Rain“ und „Road“ sind Standard.

  • Praxistaugliches Fahrwerkssetup für einen breiten Einsatzbereich
  • Tolle Traktion
  • Präzise Linienführung
  • Niedriges Vibrationsniveau im Sattel
  • Robuste Gesamterscheinung
  • Sehr praxistaugliche Details
  • Geringes Gewicht
  • Tolle Ergonomie im Sattel
  • Viel Bewegungsspielraum am Motorrad
  • Hochwertiges Fahrwerk
  • Sehr kräftiger und drehfreudiger Motor - wird sportliche Piloten glücklich machen
  • Sehr tolle Performance am Steilhang - gute Traktion, überraschend geringe Wheelyneigung
  • Plastics im Stiefelbereich wirken schnell stark verschlissen
  • Preise sind normalerweise immer Ansichtssache - in diesem Fall wirkt die ganze Palette jedoch durch die Bank gut aber teuer
  • Die Griffmulde beim Sitz ist zu weit vorne angebracht
  • Ständer muss etwas fummelig ausgeklappt werden
  • kräftiger Motor
  • relativ einfache Fahrbarkeit
  • 30 Liter Tank
  • ausgezeichnete Ergonomie
  • stabile Bremsen
  • hohes Gewicht
  • hoher Preis

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