Husaberg TE 300 2011 vs. Sherco 300 SE 2014
Bewertung
Husaberg TE 300 2011 vs. Sherco 300 SE 2014 - Vergleich im Überblick
Der Husaberg TE 300 mit ihrem 2-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 293 Kubik steht die Sherco 300 SE mit ihrem 2-Takt 1-Zylinder-Motor mit 293 Kubik gegenüber.
Bei der TE 300 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die 300 SE setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Sachs und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Federbein von Sachs.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husaberg vorne eine und hinten eine Scheibe. Die Sherco vertraut vorne auf eine Einzelscheibe von Brembo. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt TE 300 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 18 hinten.
Der Radstand der Husaberg TE 300 misst 1.475 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 985 Millimeter. Die Sherco 300 SE ist von Radachse zu Radachse 1.480 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 950 Millimeter.
Mit einem Trockengewicht von 105 kg ist die Sherco ähnlich schwer wie die Husaberg mit 103 kg.
In den Tank der TE 300 passen 11 Liter Sprit. Bei der 300 SE sind es 9,5 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Husaberg TE 300 2011 |
Sherco 300 SE 2014 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 2-Takt | 2-Takt |
| Hubraum | 293,2 ccm | 293,1 ccm |
| Bohrung | 72 mm | 72 mm |
| Hub | 72 mm | 72 mm |
| Starter | Elektro, Kick | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | Sachs |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | Sachs |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Radstand | 1475 mm | 1480 mm |
| Sitzhöhe von | 985 mm | 950 mm |
| Gewicht trocken | 103 kg | 105 kg |
| Tankinhalt | 11 l | 9,5 l |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die TE 300 war und bleibt auch in der neuen Generation ein Favorit. Egal ob Sonderprüfung, enge Waldtrials oder endlose Steilhangauffahrten, die TE300 ist nirgendwo falsch am Platz. Einfach ein Bike mit dem man nichts falsch macht.
Die Sherco 300 SE versprüht Oldschool Charakter. Zwar bietet das Aggregat kräftigen Durchzug und genügend Leistung, dafür fällt der Motor mit einer rauen Laufkultur auf. Die Gabelabstimmung ist für unsere Tester zu straff gewählt, wodurch die Sherco 300 SE in Kombination mit dem weichen Federbein sehr nervös wirkt. Im Winkelwerk ein Plus, bei schnellen Etappen aber eher problematisch. Überzeugen können jedoch die Bremsen, die mit guter Performance und angenehmer Dosierbarkeit punkten.
- Sehr breites Einsatzspektrum
- einfache, aber solide Zweitakttechnik.
- keine
- kräftiger Motor
- gut dosierbare Bremsen
- flink in langsamen Etappen
- Gabel zu straff
- Federbein zu weich
- nervöses Fahrverhalten