Honda CBR 600 F 2012 vs. BMW R 1200 GS 2009
Bewertung
Honda CBR 600 F 2012 vs. BMW R 1200 GS 2009 - Vergleich im Überblick
Der Honda CBR 600 F mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 599 Kubik steht die BMW R 1200 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit 1.170 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der R 1200 GS von 115 Newtonmeter bei 5.750 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 64 Nm Drehmoment bei 10.500 Umdrehungen bei der CBR 600 F.
Bei der CBR 600 F federt vorne eine in Federvorspannung, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down. Die R 1200 GS setzt vorne auf eine in Federvorspannung verstellbare Federbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Honda vorne eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die BMW vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt CBR 600 F auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten.
Der Radstand der Honda CBR 600 F misst 1.437 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter. Die BMW R 1200 GS ist von Radachse zu Radachse 1.507 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 229 kg ist die BMW viel schwerer als die Honda mit 206 kg.
In den Tank der CBR 600 F passen 18,4 Liter Sprit. Bei der R 1200 GS sind es 20 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der Honda CBR 600 F beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 3.571 Euro und ist damit deutlich günstiger als der Preis der BMW R 1200 GS mit 10.453 Euro im Durchschnitt.
Von der Honda CBR 600 F gibt es aktuell 12 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW R 1200 GS sind derzeit 100 Modelle verfügbar. Damit hast du gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die Honda gibt es aktuell 20 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, BMW wurde derzeit 1.294 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Honda CBR 600 F 2012 |
BMW R 1200 GS 2009 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe | Boxer |
| Zylinderzahl | 4 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | flüssig | Öl-Luft |
| Hubraum | 599 ccm | 1170 ccm |
| Bohrung | 67 mm | 101 mm |
| Hub | 42,5 mm | 73 mm |
| Leistung | 102 PS | 105 PS |
| U/min bei Leistung | 12000 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 64 Nm | 115 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 10500 U/min | 5750 U/min |
| Verdichtung | 12 | 12 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Zündung | Digital, Transistor | |
| Antrieb | Kette | Kardan |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Federbein |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung |
| Fahrwerk hinten | ||
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Federvorspannung |
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Zweikolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 19 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2150 mm | 2210 mm |
| Breite | 740 mm | 915 mm |
| Höhe | 1150 mm | 1450 mm |
| Radstand | 1437 mm | 1507 mm |
| Sitzhöhe von | 800 mm | 850 mm |
| Gewicht fahrbereit | 206 kg | 229 kg |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 211 kg | |
| Tankinhalt | 18,4 l | 20 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die CBR600F bleibt knapp unter der magischen 10.000er-Marke und macht Hondas Mittelklasse bestimmt keine Schande. Zur Einführung bekommt man zudem um bescheidene 520 Euro Aufpreis bis Ende Mai ein verlockendes Zusatzpaket bestehend aus dunkel getöntem Windschild, lackierter Soziussitz- und Hinterradabdeckung, Tankdeckel-Dekor, Tankpad und Kurbelgehäuse-Dekorset.
Entweder war es ein Glücksgriff, oder es waren die besten Entwickler am Werk – Lenker, Geometrie, Sitz, Kniewinkel, Fußrasten – das passt für den Großteil der Mitteleuropäer einfach richtig gut. Insgesamt gibt es nach wie vor kein Motorrad, das die GS killen kann.
- Komfort
- akzeptable Leistung
- bequemer Sitzposition
- gepolsterter Sattel
- C-ABS.
- Drehzahlmesser nur schwer ablesbar
- fehlende Ganganzeige.
- Optimaler Windschutz
- komfortabler Sitz
- gute Haltung
- positive Ergonomie
- wetterrobust
- ruhiges Fahrwerk.
- Etwas zu tief gelegener Sitz.