GASGAS ES 700 2024 vs. Suzuki DR-Z4S 2026
Bewertung
GASGAS ES 700 2024 vs. Suzuki DR-Z4S 2026 - Vergleich im Überblick
Der GASGAS ES 700 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 693 Kubik steht die Suzuki DR-Z4S mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 398 Kubik gegenüber.
und hinten ein Federbein von WP. Die DR-Z4S setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Die Suzuki DR-Z4S bietet mit 280 mm vorne und 296 mm hinten einen spürbar längeren Federweg als die GASGAS ES 700 mit 250 mm vorne und 250 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der GASGAS vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 270 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 240 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der DR-Z4S Reifen in den Größen 80/100-21 vorne und 120/80-18 hinten.
Die Suzuki DR-Z4S ist von Radachse zu Radachse 1.495 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 920 Millimeter.
In den Tank der ES 700 passen 13,5 Liter Sprit. Bei der DR-Z4S sind es 8,7 Liter Tankvolumen.
Von der GASGAS ES 700 gibt es aktuell 1 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki DR-Z4S sind derzeit 15 Modelle verfügbar. Für die GASGAS gibt es aktuell 20 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 235 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
GASGAS ES 700 2024 |
Suzuki DR-Z4S 2026 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Schmierung | Druckumlauf | Trockensumpf |
| Hubraum | 692,7 ccm | 398 ccm |
| Bohrung | 105 mm | 90 mm |
| Hub | 80 mm | 62,6 mm |
| Leistung | 74,7 PS | 38 PS |
| Drehmoment | 73,5 Nm | 37 Nm |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 5 |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | |
| Verdichtung | 11,1 | |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 42 mm | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Stahl |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 62,3 Grad | 62,5 Grad |
| Nachlauf | 107 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Durchmesser | 48 mm | 46 mm |
| Federweg | 250 mm | 280 mm |
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Marke | Kayaba | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Marke | WP | Kayaba |
| Federweg | 250 mm | 296 mm |
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | 270 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Marke | Brembo | |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | 240 mm |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik |
| Daten und Abmessungen | ||
| Sitzhöhe von | 935 mm | 920 mm |
| Gewicht trocken | 146 kg | |
| Tankinhalt | 13,5 l | 8,7 l |
| Reichweite | 313 km | 248 km |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 99 g/km | 82 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 4,3 l/100km | 3,5 l/100km |
| Reifenbreite vorne | 80 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 100 % | |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | |
| Reifenbreite hinten | 120 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | |
| Länge | 2270 mm | |
| Breite | 885 mm | |
| Höhe | 1235 mm | |
| Radstand | 1495 mm | |
| Bodenfreiheit | 300 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 151 kg | |
| Führerscheinklassen | A2 | |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Unterm Strich begeistert die ES 700 hauptsächlich dann, wenn zur Attacke geblasen und der Hahn über welchen Untergrund auch immer gespannt wird. Das resistente Fahrwerk mit reichlich Reserven, kombiniert mit dem Drehfreudigen Motor und wenig Gewicht, macht im Rally-Modus richtig Laune. Locker durchs Gelände geschwungen, lässt sie aber Restkomfort und auch Feedback vermissen. Dank des stabilen Fahrwerks kann sie aber auch Autobahnetappen mit 140 km/h abspulen, oder im Winkelwerk Gas geben. Unterm Strich ist die Gas Gas ES 700 extrem vielseitig einsetzbar, mit einigen Abstrichen beim Komfort. Für Interessenten der ES 700 lautet die Frage eindeutig: Bist du hart genug oder nicht?
Die Suzuki DR-Z4S ist ein rundum gelungenes Comeback – kein seichter Retro-Aufguss, sondern als konsequent modernisierte Weiterentwicklung eines beliebten und erprobten Konzepts. Sie bleibt ihrer Linie treu: robust, einfach zu bedienen, vielseitig und dennoch zu vielem fähig. Sie ist ein Motorrad für eine kleine Nische an Fahrern, zwischen Hardenduristen und Adventure Bike Fahrern. Für diese Nische schließt sie aber als echtes Dual Sport Motorrad eine wichtige Lücke und erlaubt sich dabei kaum Schwächen. Die kritischsten Punkte sind das gebliebene 5-Gang Getriebe und der hohe Preis. Ob diese Punkte vom Kauf abhalten oder die DR-Z4S als Legende und vielseitiges Fahrzeug trotzdem lohnt, bleibt Geschmacksache.
- geringes Gesamtgewicht
- gut dosierbare Leistungsentfaltung
- für einen 1 Zylinder sehr vibrationsarm
- gute Wahl für schweres Gelände
- auch auf Asphalt und bei hohen Geschwindigkeiten stabil
- viel Bewegungsfreiheit im Sattel ermöglicht aktives Fahren
- umfangreiches Elektronikpaket für eine Enduro
- sehr puristische Armaturen
- Fahrwerk wirkt etwas hölzern, gibt nicht das beste Feedback vom Reifen
- aktive Ergonomie fordert auf langen Passagen die Fitness des Fahrers
- Toller, umgängiger, doch druckvoller Motor, der das Fahren im Gelände einfach macht
- Schön ansprechendes KYB-Fahrwerk mit breitem einstellbereich
- Gutmütiges, doch agiles Handling
- Exzellenter Gravel-Modus der Traktionskontrolle
- Intuitive Bedienung der Elektronik
- Aktive Ergonomie
- Gute Landstraßen- und Langstreckenqualitäten
- Schön dosierbare Bremsen
- Füllt Lücke im Motorradsegment
- Lange Übersetzung als Limit bei hartem Offroad-Einsatz
- Vorspannung an Gabel nicht einstellbar
- Lenker für große Fahrer um 1,90 m etwas tief
- Serienbereifung als Limit im losen Gelände
- Hoher Preis für A2-Motorrad