Ducati Streetfighter V2 S 2025 vs. Yamaha MT-09 2016
Bewertung
Ducati Streetfighter V2 S 2025 vs. Yamaha MT-09 2016 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Streetfighter V2 S mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Yamaha MT-09 mit ihrem 4-Takt Reihe 3-Zylinder-Motor mit 847 Kubik gegenüber. Die Ducati bietet mit 120 PS bei 10.750 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Yamaha mit 115 PS bei 10.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der Streetfighter V2 S von 93 Newtonmeter bei 8.250 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 88 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen bei der MT-09.
Bei der Streetfighter V2 S federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Öhlins mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Öhlins. Die MT-09 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.
Bei der Bereifung setzt Streetfighter V2 S auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der MT-09 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Streetfighter V2 S misst 1.493 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 838 Millimeter. Die Yamaha MT-09 ist von Radachse zu Radachse 1.440 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 815 Millimeter.
In den Tank der Streetfighter V2 S passen 15 Liter Sprit. Bei der MT-09 sind es 14 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati Streetfighter V2 S gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha MT-09 sind derzeit 29 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 79 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 1.032 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Streetfighter V2 S 2025 |
Yamaha MT-09 2016 |
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Motor und Antrieb | ||
Motorbauart | V | Reihe |
Grad | 90 | |
Zylinderzahl | 2 | 3 |
Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
Kühlung | flüssig | |
Hubraum | 890 ccm | 847 ccm |
Bohrung | 96 mm | 78 mm |
Hub | 61,5 mm | 59,1 mm |
Leistung | 120 PS | 115 PS |
U/min bei Leistung | 10750 U/min | 10000 U/min |
Drehmoment | 93,3 Nm | 87,5 Nm |
U/min bei Drehmoment | 8250 U/min | 8500 U/min |
Verdichtung | 13,1 | 11,5 |
Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
Starter | Elektro | |
Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
Antrieb | Kette | Kette |
Getriebe | Gangschaltung | |
Ganganzahl | 6 | 6 |
A2-Drosselung möglich | ja | |
Ventilsteuerung | DOHC | |
Chassis | ||
Rahmen | Aluminium | Aluminium |
Rahmenbauart | Monocoque | Brücken |
Lenkkopfwinkel | 24,1 Grad | |
Nachlauf | 103 mm | |
Fahrwerk vorne | ||
Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel konventionell |
Technologie | TiN-Beschichtung | |
Marke | Öhlins | |
Durchmesser | 43 mm | |
Federweg | 120 mm | |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
Fahrwerk hinten | ||
Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
Material | Aluminium | |
Federbein | Monofederbein | |
Marke | Öhlins | |
Federweg | 160 mm | |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
Bremsen vorne | ||
Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
Durchmesser | 320 mm | |
Kolben | Vierkolben | |
Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | |
Betätigung | hydraulisch | |
Technologie | radial, Monoblock | |
Marke | Brembo | |
Bremsen hinten | ||
Bauart | Scheibe | Scheibe |
Durchmesser | 245 mm | |
Kolben | Zweikolben | |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | Fahrmodi, Kurven-ABS, Motorschleppmomentregelung, Ride by Wire, Schaltassistent mit Blipper, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | |
Daten und Abmessungen | ||
Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
Reifenbreite hinten | 190 mm | 180 mm |
Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
Radstand | 1493 mm | 1440 mm |
Sitzhöhe von | 838 mm | 815 mm |
Gewicht trocken (mit ABS) | 175 kg | |
Tankinhalt | 15 l | 14 l |
Führerscheinklassen | A2, A | A |
Reichweite | 283 km | |
Euro Norm | Euro 5+ | |
CO²-Ausstoß kombiniert | 123 g/km | |
Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,3 l/100km | |
Wartungsintervall | 15000 km | |
Länge | 2075 mm | |
Breite | 815 mm | |
Höhe | 1135 mm | |
Gewicht fahrbereit | 188 kg | |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 191 kg | |
Ausstattung | ||
Ausstattung | LED-Scheinwerfer, TFT Display |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit der neuen Streetfighter V2 hat Ducati wirklich ein Highlight zu bieten. Auch wenn die 120PS vielleicht einige nicht vom Hocker reißen werden, punktet die Neue mit ihrer enormen Stabilität und Leichtigkeit. Sie bietet damit - und dank ihrer A2-Tauglichkeit - nicht nur dem Einsteiger einen guten Zugang, sondern auch dem versierten Fahrer jede Menge Fahrspaß. Trotz überschaubarer Leistung ist sie vor allem auf der Straße dank ihres durchdachten Gesamtkonzepts gut aufgestellt. Und für all jene, die am Stammtisch gerne mit Daten um sich werfen, hat Ducati mit der neuen V4 Streetfighter noch ein Ass im Ärmel.
Die Yamaha MT-09 musste für die kommende Saison nicht neu erfunden werden - das wurde sie schon extrem gut vor knapp vier Jahren. Stattdessen setzen die Japaner technisch auf Feinabstimmung und ergänzung mit praktischen, der Zeit entsprechenden Gimmicks, wie Traktionskontrolle und Schaltautomat. Durch die Euro4-Norm wurde das Motormangement abermals verändert und bietet im Standard-Modus eine zwar betont kraftvolle, aber gut kontrollierbare Leistungsentfaltung, die Leistungsexplosion der ersten Generation bietet nun auch der schärfere A-Modus nicht mehr. Die größte, auf den ersten Blick erkennbare Änderung ist das, meiner Meinung nach äußerst gelungene Design mit der aggressiveren Front und dem neu gestalteten Heck. Insgesamt also ein nun noch fescheres Naked Bike, das eindeutig für den Spaß am Motorradfahren gebaut wurde.
- Stabiles Fahrverhalten
- Gutes Handling
- Gute Ergonomie
- Schaltautomat ist manchmal hakelig
- Abgasführung zum Endschalldämpfer gewöhnungsbedürftig
- Preis
- herrlich kräftiges Dreizylinder-Triebwerk
- drei Leistungs-Modi
- voll verstellbares Fahrwerk
- Quickshifter serienmäßig
- sportlich aufrechte Sitzposition
- gute Bremsen
- aggressive Optik
- Traktionskontrolle
- Sattel für lange Touren etwas zu hart
- Kennzeichenhalter an der Schwinge bietet weniger Spritzschutz als ein herkömmlicher