Ducati Streetfighter 2009 vs. Ducati Monster 2021

Ducati Streetfighter 2009

Ducati Monster 2021

Bewertung

Ducati Streetfighter 2009
VS.
Ducati Monster 2021
 

Ducati Streetfighter 2009 vs. Ducati Monster 2021 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Streetfighter mit ihrem 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.099 Kubik steht die Ducati Monster mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit 937 Kubik gegenüber. Die Streetfighter hat mit 155 PS bei 9.500 Umdrehungen ein ordentliches Mehr an Leistung im Vergleich zur Monster mit 111 PS bei 9.250 U / min.

Das maximale Drehmoment der Streetfighter von 115 Newtonmeter bei 9.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 93 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Monster.

Bei der Streetfighter federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa und hinten ein Federbein von Showa. Die Monster setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Streetfighter vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Monster vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Für Bodenkontakt sorgen auf der Monster Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Der Radstand der Ducati Streetfighter misst 1.475 Millimeter. Die Ducati Monster ist von Radachse zu Radachse 1.474 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.

Bei der Monster sind es 14 Liter Tankvolumen.

Von der Ducati Streetfighter gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Ducati Monster sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die Streetfighter gibt es aktuell 336 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Monster wurde derzeit 486 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Streetfighter 2009

Ducati Monster 2021

Ducati Streetfighter 2009 Ducati Monster 2021
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 2 2
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung Desmodromik Desmodromik
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 1099 ccm 937 ccm
Bohrung 104 mm 94 mm
Hub 64,7 mm 67,5 mm
Leistung 155 PS 111 PS
U/min bei Leistung 9500 U/min 9250 U/min
Drehmoment 115 Nm 93 Nm
U/min bei Drehmoment 9500 U/min 6500 U/min
Verdichtung 12,4 13,3
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Trocken Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping
Motorbauart V
Grad 90
Taktung 4-Takt
Gemischaufbereitung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 53 mm
Starter Elektro
Antrieb Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Gitterrohr Motor mittragend
Lenkkopfwinkel 66 Grad
Nachlauf 93 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Showa Marzocchi
Durchmesser 43 mm
Federweg 130 mm
Fahrwerk hinten
Marke Showa
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Aufnahme direkt
Federweg 140 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung
Bremsen vorne
Kolben Vierkolben Vierkolben
Technologie radial, Monoblock radial, Monoblock
Marke Brembo Brembo
Bauart Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm
Betätigung hydraulisch
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Kolben Zweikolben Zweikolben
Durchmesser 245 mm
Daten und Abmessungen
Radstand 1475 mm 1474 mm
Führerscheinklassen A A
Reifenbreite vorne 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll
Reifenbreite hinten 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll
Sitzhöhe von 820 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 166 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 188 kg
Tankinhalt 14 l

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Der “alte” Streetfighter hat mich überrascht - trotz keinem einzigen Elektronik-Feature fährt sich dieser Vorläufer der heutigen Hyper-Naked Bikes ganz easy! Vor allem der Motor ist eine Wucht, die 154 PS hängen herrlich am Gas und die 115 Newtonmeter Drehmoment liefern massig Schmalz. Natürlich rumpelt es ordentlich in der Kiste, wie man es von einem Ducati-V2 erwarten darf, aber das stört die wahren Fans ohnehin nicht. Stattdessen erfreut man sich am präzisen Fahrwerk und den erstaunlich guten Bremsen. Die Sitzposition geht für ein Naked Bike, das heute in die Kategorie der Hyper-Nakeds passen würde, voll in Ordnung. Selbst die Optik ist lediglich durch den Halogen-Scheinwerfer etwas angegraut, das Heck hingegen ist zeitlos wunderschön!

Über die Optik und den fehlenden Gitterrohrrahmen kann man immer streiten, die aktuelle Monster ist aber alles andere als hässlich. Grundsätzlich wäre sie ein großartiges Alltags-Naked Bike mit angenehmer Ergonomie und einer Bremsanlage, die auch Ungeübte nicht überrascht. Auch das gar weiche Fahrwerk kann man als akzeptablen Kompromiss werten, bei einer Ducati wundert es allerdings doch ziemlich, dass nicht wenigstens die Frontgabel etwas straffer abgestimmt wurde. Leider bockt das charismatische Triebwerk in niedrigen Drehzahlen stark und spielt somit erst auf der Landstraße den herrlichen V2-Charakter aus. Insgesamt spiegelt das aber das Gesamtbild der Monster sehr gut wider: Eine typische Ducati, die in Sachen Fahrwerk und Bremsen auch gut für die tägliche Fahrt zu gebrauchen ist.

  • kräftiger Motor
  • gute Bremsen
  • angenehme Sitzposition
  • präzises Fahrwerk
  • eigenständige Optik
  • ruppiger Motor
  • keinerlei Elektronik-Features
  • Typisches Ducati-Triebwerk mit Charisma
  • angenehme Sitzposition
  • gute, umgängliche Bremsanlage
  • agiles Handling
  • hochwertige Komponenten
  • umfangreiches Elektronik-Package
  • Kurven-ABS
  • schräglagenabhängige Traktionskontrolle
  • Motor ruckelt in niedrigen Drehzahlen stark
  • Vorderradgabel zu weich abgestimmt
  • wegen des fehlenden Gitterrohrrahmens nicht mehr unverkennbar eine Monster

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