Ducati Scrambler Sixty2 2016 vs. Aprilia Dorsoduro 750 2009

Aprilia Dorsoduro 750 2009

Bewertung

Ducati Scrambler Sixty2 2016
VS.
Aprilia Dorsoduro 750 2009
 

Ducati Scrambler Sixty2 2016 vs. Aprilia Dorsoduro 750 2009 - Vergleich im Überblick

Der Ducati Scrambler Sixty2 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 399 Kubik steht die Aprilia Dorsoduro 750 mit ihrem 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 750 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der Dorsoduro 750 von 82 Newtonmeter bei 4.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 34 Nm Drehmoment bei 7.750 Umdrehungen bei der Scrambler Sixty2.

Bei der Scrambler Sixty2 federt vorne eine Telegabel konventionell von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die Dorsoduro 750 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Showa.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Aprilia vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Scrambler Sixty2 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 80 - 18 vorne und 160 / 60 - 17 hinten.

Der Radstand der Ducati Scrambler Sixty2 misst 1.460 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 790 Millimeter. Die Aprilia Dorsoduro 750 ist von Radachse zu Radachse 1.505 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter.

In den Tank der Scrambler Sixty2 passen 14 Liter Sprit. Bei der Dorsoduro 750 sind es 13 Liter Tankvolumen.

Für die Ducati gibt es aktuell 7 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Aprilia wurde derzeit 6 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

Ducati Scrambler Sixty2 2016

Aprilia Dorsoduro 750 2009

Ducati Scrambler Sixty2 2016 Aprilia Dorsoduro 750 2009
Motor und Antrieb
Motorbauart V V
Grad 90
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt
Ventile pro Zylinder 2
Ventilsteuerung Desmodromik
Kühlung Luft flüssig
Hubraum 399 ccm 750 ccm
Bohrung 72 mm 92 mm
Hub 49 mm 56,4 mm
Leistung 41 PS 91 PS
U/min bei Leistung 8750 U/min 8750 U/min
Drehmoment 34,3 Nm 82 Nm
U/min bei Drehmoment 7750 U/min 4500 U/min
Verdichtung 10,7
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung
Ganganzahl 6
Chassis
Rahmen Stahl
Rahmenbauart Gitterrohr
Lenkkopfwinkel 66 Grad
Nachlauf 112 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel Upside-Down
Marke Showa Showa
Durchmesser 41 mm
Federweg 150 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung
Fahrwerk hinten
Federbein Monofederbein Monofederbein
Marke Kayaba Showa
Federweg 150 mm
Einstellmöglichkeit Federvorspannung Druckstufe, Federvorspannung
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Zweikolben Vierkolben
Betätigung hydraulisch
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 245 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm
Reifenhöhe vorne 80 %
Reifendurchmesser vorne 18 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 160 mm
Reifenhöhe hinten 60 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2150 mm 2216 mm
Breite 860 mm 905 mm
Höhe 1165 mm
Radstand 1460 mm 1505 mm
Sitzhöhe von 790 mm 870 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 167 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 183 kg
Tankinhalt 14 l 13 l
Führerscheinklassen A2 A
Gewicht fahrbereit 206 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Fazit von nastynils vom 22.03.2025:

Die Ducati Scrambler Sixty2 ist definity mehr als nur ein Lifestyleprodukt. Sie ist ein vollwertiges Motorrad mit hochwertigen Komponenten und einer mörderischen Optik. Das Fahrwerk funktioniert tadellos und auch der Motor überrascht mit einer gleichmässigen Leistungsentfaltung.

Die Dorsoduro 750 beweist sich als ausgewogener Allrounder, der den Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und Fahrspaß meistert. Die seinerzeit innovative elektronische Drosselklappensteuerung hat sich als zuverlässig erwiesen und ermöglicht in Verbindung mit dem charaktervollen V2-Motor ein breites Einsatzspektrum. Besonders überzeugend ist die Kombination aus gutmütigem Handling für Einsteiger bei gleichzeitig genügend Potential für erfahrene Fahrer. Die wenigen technischen Schwächen sind gut dokumentiert und berechenbar.

  • gutes Fahrwerk
  • sehr wendig
  • gleichmässige Leistungsentfaltung
  • etwas breiter Lenker
  • Preis
  • drei wählbare Mappingkurven mit unterschiedlichem Charakter
  • sehr elastischer Motor mit breitem Einsatzbereich
  • gutmütiges Handling
  • hochwertiges Bremspaket mit Biss
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • praxisgerechte Wartungsintervalle
  • alltagstaugliche Sitzposition
  • zu kleiner 12-Liter Tank limitiert Reichweite
  • Wasserpumpe zeigt Schwächen nach 40.000 km
  • häufiges Nachstellen der Sekundärkette nötig
  • aufwendiger Ventilspielcheck alle 20.000 km
  • Fahrwerk bei höherem Tempo etwas zu straff
  • eingeschränkter Windschutz


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