Ducati Hypermotard 950 2022 vs. KTM 690 SMC R 2012
Bewertung
Ducati Hypermotard 950 2022 vs. KTM 690 SMC R 2012 - Vergleich im Überblick
Der Ducati Hypermotard 950 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 937 Kubik steht die KTM 690 SMC R mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 690 Kubik gegenüber. Die Ducati hat mit 114 PS bei 9.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur KTM mit 67 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Hypermotard 950 von 96 Newtonmeter bei 7.250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 68 Nm Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bei der 690 SMC R.
Bei der Hypermotard 950 federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Marzocchi mit 48 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein von Sachs. Die 690 SMC R setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die KTM vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt Hypermotard 950 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 690 SMC R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der Ducati Hypermotard 950 misst 1.493 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter. Die KTM 690 SMC R ist von Radachse zu Radachse 1.480 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 890 Millimeter.
In den Tank der Hypermotard 950 passen 14,5 Liter Sprit. Bei der 690 SMC R sind es 12 Liter Tankvolumen.
Für die Ducati gibt es aktuell 292 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 329 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati Hypermotard 950 2022 |
KTM 690 SMC R 2012 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 2 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | Desmodromik | Kipphebel, OHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 937 ccm | 690 ccm |
| Bohrung | 94 mm | 102 mm |
| Hub | 67,5 mm | 84,5 mm |
| Leistung | 114 PS | 67 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 96 Nm | 68 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7250 U/min | 6000 U/min |
| Verdichtung | 13,3 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Drosselklappendurchmesser | 53 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping | Antihopping |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 65 Grad | |
| Nachlauf | 104 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Marzocchi | WP |
| Durchmesser | 48 mm | |
| Federweg | 170 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Marke | Sachs | WP |
| Federweg | 150 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Semi-Schwimmsattel | Festsattel |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial, Monoblock | radial |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 245 mm | |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Marke | Brembo | Brembo |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Schaltassistent, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2100 mm | |
| Breite | 860 mm | |
| Höhe | 1150 mm | |
| Radstand | 1493 mm | 1480 mm |
| Sitzhöhe von | 890 mm | 890 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 176 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 198 kg | |
| Tankinhalt | 14,5 l | 12 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Standgeräusch | 97 db | |
| Gewicht trocken | 139,5 kg | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | Connectivity, TFT Display | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ein wahres Poserbike, das sich auf der Landstraße alles andere als verstecken muss. Auf der Ducati Hypermotard fühlt man sich automatisch cooler - das beginnt beim Befeuern des herrlichen V2 und endet wenn man völlig erschöpft vom Sattel steigt. Denn im Vergleich zu anderen Supermotos will die Ducati Hypermotard 950 entschlossen bewegt werden und das fordert permanente Konzentration. Doch dafür belohnt sie mit brachialer Beschleunigung und einer stabilen Kurvenlage - egal bei welchem Tempo. Möchte man es noch sportlicher angehen und vielleicht hin und wieder einen Abstecher auf die Rennstrecke machen, sollte man zur SP-Variante greifen. Doch für selbstbewusste Landstraßen-Jäger eine hervorragende Wahl!
Die KTM 690 SMC R 2026 zeigt eindrucksvoll, wie man einen ohnehin starken Einzylinder weiter verbessert. Sie bietet mehr Leistung, ein deutlich aufgewertetes Elektronikpaket, weniger Wartungsaufwand und bleibt gleichzeitig ihrem Charakter treu. Trotz leicht gestiegenem Gewicht ist sie agiler denn je und überzeugt sowohl sportlich als auch im Alltag. Für NoPain steht fest: Die SuMo-Krone gehört 2025 wieder nach Mattighofen.
- kraftvoller V2
- herrliche Optik
- umfangreiches Elektronikpaket
- potente Fahrwerks- und Bremskomponenten
- überraschend alltagstauglich
- hochwertige Verarbeitung
- Features wie Schaltautomat aufpreispflichtig
- Starker, überarbeiteter LC4-Motor
- Längere Wartungsintervalle
- Verbesserte Elektronik
- Robustere Anti-Hopping-Kupplung
- Zwei serienmäßige und konfigurierbare Fahrmodi
- Optionales Tech Pack mit Quickshifter & Track-Funktionen
- Agiles Handling
- Voll einstellbares Fahrwerk
- Hochwertige Brembo-Bremsen
- Gute Ergonomie und Sitzposition
- LED-Scheinwerfer mit starker Ausleuchtung
- Kerniger Einzylinder-Sound
- Hohe Sitzhöhe (899 mm)
- Zusatzkosten für Quickshifter & Track Pack
- Leicht erhöhtes Gewicht (162 kg)