Ducati 899 Panigale 2015 vs. Suzuki GSX-R 1000 2012
Bewertung
Ducati 899 Panigale 2015 vs. Suzuki GSX-R 1000 2012 - Vergleich im Überblick
Der Ducati 899 Panigale mit ihrem 4-Takt Motor und einem Hubraum von 898 Kubik steht die Suzuki GSX-R 1000 mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die Suzuki bietet mit 185 PS bei 12.000 Umdrehungen einen spürbaren Unterschied im Vergleich zur Ducati mit 148 PS bei 10.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der GSX-R 1000 von 117 Newtonmeter bei 10.000 Touren bietet etwas mehr Schub als die 99 Nm Drehmoment bei 9.000 Umdrehungen bei der 899 Panigale.
Bei der 899 Panigale federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung verstellbare Telegabel Upside-Down. und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Federbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt 899 Panigale auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der GSX-R 1000 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 190/50-17 hinten.
Der Radstand der Ducati 899 Panigale misst 1.426 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter. Die Suzuki GSX-R 1000 ist von Radachse zu Radachse 1.405 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.
In den Tank der 899 Panigale passen 17 Liter Sprit. Bei der GSX-R 1000 sind es 17,5 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati 899 Panigale gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki GSX-R 1000 sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die Ducati gibt es aktuell 56 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 171 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Ducati 899 Panigale 2015 |
Suzuki GSX-R 1000 2012 |
|
|
|
|
| Motor und Antrieb | ||
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Hubraum | 898 ccm | 999 ccm |
| Bohrung | 100 mm | 74,5 mm |
| Hub | 57,2 mm | 57,3 mm |
| Leistung | 148 PS | 185 PS |
| U/min bei Leistung | 10750 U/min | 12000 U/min |
| Drehmoment | 99 Nm | 116,7 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 9000 U/min | 10000 U/min |
| Verdichtung | 12,5 | 12,8 |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Motorbauart | Reihe | |
| Zylinderzahl | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Aluminium |
| Rahmenbauart | Monocoque | Twin-Spar |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Marke | Showa | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Technologie | radial, Monoblock | radial |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | 50 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2075 mm | 2045 mm |
| Höhe | 1100 mm | 1130 mm |
| Radstand | 1426 mm | 1405 mm |
| Sitzhöhe von | 830 mm | 810 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 169 kg | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 193 kg | |
| Tankinhalt | 17 l | 17,5 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Breite | 710 mm | |
| Gewicht fahrbereit | 203 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit | 295 km/h | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ein echter Wohlfühl-Supersportler, der Rennstrecken-Performance und Alltagstauglichkeit sehr gut verbindet.
Viele siegreiche Jahre im internationalen Motorradrennsport haben aus dem Superbike GSX-R1000 eine Legende gemacht - und ein etwas angegrautes Modell. Denn echte Innovationen oder gar Revolutionen liegen eine gefühlte Ewigkeit zurück, die letzten Updates beschränkten sich auf optische Aufwertungen, wie zuletzt mit der MotoGP-Replica Lackierung. Die sieht zwar frisch und flott aus, aber im Segment der mittlerweile zu technologisch hochentwickelten und dementsprechend teuren Hypersportlern avancierten Racern wirkt die GSX-R mittlerweile wie ein leicht angegrautes Urmodell. Sie fährt immer noch gut, schnell und harmonisch, man merkt ihr die Reife einfach an - und das ist positiv gemeint. Wir warten trotzdem schon auf die nächste Generation.
- Angenehmes Fahrverhalten, gleichmäßige Kraftentfaltung, spielerisches Handling
- Indirektes Bremsverhalten, kein besonderer Punch
- ausgereifte Technik
- großer Erfahrungsschatz aus jahreslangem, erfolgreichem Rennsport
- breites Zubehörangebot
- angegrautes Modell
- nicht mehr zeitgemäße Elektronik