BMW R nineT 2020 vs. Indian FTR Sport 2024
Bewertung
BMW R nineT 2020 vs. Indian FTR Sport 2024 - Vergleich im Überblick
Der BMW R nineT mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.170 Kubik steht die Indian FTR Sport mit ihrem V 2-Zylinder-Motor mit 1.203 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der FTR Sport von 118 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 116 Nm Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen bei der R nineT.
Bei der R nineT federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein. Die FTR Sport setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von Sachs und hinten arbeitet ein Federbein von Sachs.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Indian vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 260 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo verbaut.
Bei der Bereifung setzt R nineT auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 180 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FTR Sport Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der BMW R nineT misst 1.487 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 803 Millimeter. Die Indian FTR Sport ist von Radachse zu Radachse 1.525 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 237 kg ist die Indian deutlich schwerer als die BMW mit 222 kg.
In den Tank der R nineT passen 18 Liter Sprit. Bei der FTR Sport sind es 13 Liter Tankvolumen.
Von der BMW R nineT gibt es aktuell 14 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Indian FTR Sport sind derzeit 4 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 778 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Indian wurde derzeit 131 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW R nineT 2020 |
Indian FTR Sport 2024 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Boxer | V |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | |
| Ventile pro Zylinder | 4 | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| Kühlung | Öl-Luft | flüssig |
| Hubraum | 1170 ccm | 1203 ccm |
| Bohrung | 101 mm | 102 mm |
| Hub | 73 mm | 73,6 mm |
| Leistung | 110 PS | 123 PS |
| U/min bei Leistung | 7750 U/min | |
| Drehmoment | 116 Nm | 118 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 6000 U/min |
| Verdichtung | 12 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 50 mm | 60 mm |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Einscheiben, Trocken | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kardan | |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Lenkkopfwinkel | 63,2 Grad | 25,3 Grad |
| Nachlauf | 107,9 mm | 99,9 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Durchmesser | 46 mm | |
| Federweg | 120 mm | 120 mm |
| Marke | Sachs | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Paralever | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 120 mm | 120 mm |
| Marke | Sachs | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | 320 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 265 mm | 260 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | Fahrmodi, Kurven-ABS, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 55 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2175 mm | 2223 mm |
| Breite | 900 mm | 830 mm |
| Radstand | 1487 mm | 1525 mm |
| Sitzhöhe von | 803 mm | 780 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 222 kg | 237 kg |
| Tankinhalt | 18 l | 13 l |
| Führerscheinklassen | A | |
| Höhe | 1295 mm | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 223 kg | |
| Reichweite | 240 km | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 133 g/km | |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,4 l/100km | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Was soll man noch viel zur BMW R nineT sagen? Seit ihrem Erscheinen in 2014 ist sie ein echter Dauerbrenner in der Customizing-Szene und auch bei BMW selbst. Ihre Zutaten sind jedoch sehr hochwertig und erklären, wieso das Resultat so stimmig ist. Der charaktervolle Boxermotor ist bei jedem Gaszug eine wahre Freude und wird dank dem herrlichen Klang auch auf Dauer nicht langweilig. Trotz des relativ hohen Gewichts lässt sich die BMW aufgrund des hochwertigen Fahrwerks angenehm bewegen und findet eine ausgewogene Mischung zwischen Cruiser und sportlichem Naked Bike. Die Optik ist selbstverständlich Geschmacksache, die Verkaufszahlen lassen aber vermuten, dass BMW irgendwas richtig gemacht haben muss. Und selbst wenn die serienmäßige Optik nicht gefällt - Zubehör gibt es wie Sand am Meer.
Die Indian FTR Sport macht weder durch ihre Sportlichkeit, noch durch ihren Motor, oder ihre Flattracker-Optik allein auf sich aufmerksam. Vielmehr macht sie das einzigartige Gesamtpaket aus. Einen mächtigen, amerikanischen V2 in schickem neo-retro Flattrack-Design und Naked-Bike-Ergonomie gibt es sonst nirgends. Wer also ein Fan dieser besonderen Kombination ist, muss fast schon zur FTR greifen und wird es nicht bereuen. Etwaige Schwächen gehen mit den Besonderheiten einher. Einzig einen Quickshifter und etwas mehr Tankvolumen hätte man ihr noch spendieren können.
- charaktervoller Boxermotor
- mächtiger Druck aus niedriger Drehzahl
- angenehme Sitzposition
- umfangreiche Ausstattung
- großer Zubehörmarkt
- coole Optik
- Fußrastenposition beim Rangieren
- Soziusfahrkomfort
- Preis
- Amerikanischer V2-Motor mit ordentlich Druck aus dem Drehzahlkeller
- einzigartiges Gesamtpaket
- umfangreiches Elektronik-Paket
- saubere Optik
- intuitive Bedienung des TFT-Touchscreens
- angenehme Naked-Bike-Ergonomie
- kein Quickshifter
- geringes Tankvolumen
- lange Ladezeit der Elektronik beim Starten des Motorrads