BMW R 1200 GS 2011 vs. BMW S 1000 RR 2010
Bewertung
BMW R 1200 GS 2011 vs. BMW S 1000 RR 2010 - Vergleich im Überblick
Der BMW R 1200 GS mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 1.170 Kubik steht die BMW S 1000 RR mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 999 Kubik gegenüber. Die S 1000 RR hat mit 192 PS bei 13.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur R 1200 GS mit 110 PS bei 7.750 U / min.
Das maximale Drehmoment der R 1200 GS von 120 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 112 Nm Drehmoment bei 9.750 Umdrehungen bei der S 1000 RR.
Bei der R 1200 GS federt vorne eine in Federvorspannung verstellbare Federbein. Die S 1000 RR setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der R 1200 GS vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die S 1000 RR vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Der Radstand der BMW R 1200 GS misst 1.507 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 850 Millimeter. Die BMW S 1000 RR ist von Radachse zu Radachse 1.432 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 229 kg ist die R 1200 GS viel schwerer als die S 1000 RR mit 204 kg.
In den Tank der R 1200 GS passen 20 Liter Sprit. Bei der S 1000 RR sind es 17,5 Liter Tankvolumen.
Der aktuelle Durchschnittspreis der BMW R 1200 GS beträgt in unserer Neu- und Gebrauchtmotorradbörse 10.453 Euro und ist damit günstiger als der Preis der BMW S 1000 RR mit 13.046 Euro im Durchschnitt.
Von der BMW R 1200 GS gibt es aktuell 99 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der BMW S 1000 RR sind derzeit 23 Modelle verfügbar. Damit hast du sehr gute Chancen, eines der Modelle in deiner Nähe zu finden. Für die R 1200 GS gibt es aktuell 1.283 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, S 1000 RR wurde derzeit 221 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW R 1200 GS 2011 |
BMW S 1000 RR 2010 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Boxer | Reihe |
| Zylinderzahl | 2 | 4 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Hubraum | 1170 ccm | 999 ccm |
| Bohrung | 101 mm | 80 mm |
| Hub | 73 mm | 49,7 mm |
| Leistung | 110 PS | 192 PS |
| U/min bei Leistung | 7750 U/min | 13000 U/min |
| Drehmoment | 120 Nm | 112 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 9750 U/min |
| Verdichtung | 12 | 13 |
| Kupplung | Einscheiben, Trocken | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping |
| Antrieb | Kardan | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Chassis | ||
| Rahmenbauart | Motor mittragend | Brücken |
| Rahmen | Aluminium | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Federbein | Telegabel konventionell |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Festsattel |
| Betätigung | hydraulisch | |
| Technologie | radial | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Zweikolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 110 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 80 % | 70 % |
| Reifenbreite hinten | 110 mm | 190 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 55 % |
| Länge | 2210 mm | 2056 mm |
| Breite | 915 mm | 826 mm |
| Höhe | 1450 mm | 1138 mm |
| Radstand | 1507 mm | 1432 mm |
| Sitzhöhe von | 850 mm | 820 mm |
| Gewicht trocken | 203 kg | 183 kg |
| Gewicht fahrbereit | 229 kg | 204 kg |
| Tankinhalt | 20 l | 17,5 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 207 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Entweder war es ein Glücksgriff, oder es waren die besten Entwickler am Werk – Lenker, Geometrie, Sitz, Kniewinkel, Fußrasten – das passt für den Großteil der Mitteleuropäer einfach richtig gut. Insgesamt gibt es nach wie vor kein Motorrad, das die GS killen kann.
Mit harten Fakten kann die BMW auch 2015 noch punkten. Wer auf Spitzenleistung steht, muss die BMW kaufen. Sie dreht oben unglaublich kraftvoll aus und fährt den Rest des Feldes ab 200 davon. Große und schwere Piloten werden davon noch mehr profitieren können. BMW hat es sich bei der Maschine nicht leicht gemacht und ein sehr universelles Motorrad auf die Beine gestellt. Würde man einen Vergleichstest mit 50 verschiedenen Piloten (vom Rookie bis zum Profi) machen, dann wird die BMW den besten Schnitt von allen 1000er Bikes hinlegen. Das elektronische Fahrwerk, aber auch die Fahrhilfen machen die Profis schnell und die Einsteiger sind sicher unterwegs. Eine Top Empfehlung für eine sehr breite Zielgruppe. Sehr schnelle Hobbypiloten werden mit dem Serienfahrwerk nicht 100% zufrieden sein. Wer das Fahrwerk nicht umbauen möchte, der sollte eher zu einer R1M, einer Panigale S oder auch einer RSV RF greifen. Wer ohnehin umbaut, der findet mit der S 1000 RR die stärkste und universellste Basis vor. Überraschenderweise fährt die bärenstarke Maschine auch auf der Landstraße sehr gut. Sieht insgesamt nach einem Kompromiss aus der sich aber in der Praxis niemals so anfühlt.
- Optimaler Windschutz
- komfortabler Sitz
- gute Haltung
- positive Ergonomie
- wetterrobust
- ruhiges Fahrwerk.
- Etwas zu tief gelegener Sitz.
- grandioser Schaltassistent
- unglaublich starker und drehfreudiger Motor
- tolles Zubehörprogramm
- renntaugliches Datalogging Tool und Kalibrationstool verfügbar
- Fahrwerk in der Hand von Profis schnell am Limit