BMW K 1600 GT 2011 vs. Yamaha FJR1300A 2020

BMW K 1600 GT 2011

Yamaha FJR1300A 2020

Bewertung

BMW K 1600 GT 2011
VS.
Yamaha FJR1300A 2020
 

BMW K 1600 GT 2011 vs. Yamaha FJR1300A 2020 - Vergleich im Überblick

Der BMW K 1600 GT mit ihrem Reihe Motor und einem Hubraum von 1.649 Kubik steht die Yamaha FJR1300A mit ihrem 4-Takt Reihe 4-Zylinder-Motor mit 1.298 Kubik gegenüber.

Das maximale Drehmoment der K 1600 GT von 175 Newtonmeter bei 5.250 Touren bietet ordentlich mehr Schmalz als die 134 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der FJR1300A.

Die FJR1300A setzt vorne auf eine Telegabel konventionell.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe. Hinten ist eine Scheibe verbaut.

Bei der Bereifung setzt K 1600 GT auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der FJR1300A Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.

Die Yamaha FJR1300A ist von Radachse zu Radachse 1.545 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 805 Millimeter.

In den Tank der K 1600 GT passen 24 Liter Sprit. Bei der FJR1300A sind es 25 Liter Tankvolumen.

Von der BMW K 1600 GT gibt es aktuell 14 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha FJR1300A sind derzeit 6 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 565 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Yamaha wurde derzeit 37 Mal pro Monat gesucht.

Technische Daten im Vergleich

BMW K 1600 GT 2011

Yamaha FJR1300A 2020

BMW K 1600 GT 2011 Yamaha FJR1300A 2020
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe Reihe
Hubraum 1649 ccm 1298 ccm
Bohrung 72 mm 79 mm
Hub 67,5 mm 66,2 mm
Leistung 160 PS 144 PS
U/min bei Leistung 7750 U/min 8000 U/min
Drehmoment 175 Nm 134,4 Nm
U/min bei Drehmoment 5250 U/min 7000 U/min
Verdichtung 12 10,8
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kardan Kardan
Ganganzahl 6 5
Zylinderzahl 4
Taktung 4-Takt
Ventilsteuerung DOHC
Kühlung flüssig
Zündung Digital, Transistor
Chassis
Rahmen Aluminium Aluminium
Rahmenbauart Strangpressprofil Brücken
Fahrwerk hinten
Aufhängung Einarmschwinge
Bremsen vorne
Bauart Doppelscheibe Doppelscheibe
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 120 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 190 mm 180 mm
Reifenhöhe hinten 55 % 55 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 17 Zoll
Länge 2324 mm 2230 mm
Breite 1000 mm 750 mm
Sitzhöhe von 830 mm 805 mm
Gewicht fahrbereit 319 kg
Tankinhalt 24 l 25 l
Höchstgeschwindigkeit 200 km/h
Führerscheinklassen A A
Höhe 1450 mm
Radstand 1545 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 291 kg

Stärken und Schwächen im Vergleich

BMW K 1600 GT 2017

BMW K 1600 GT Test 2017

Fazit von zonko vom 28.01.2017:

Yamaha FJR1300A 2013

Yamaha FJR1300 im Langzeitrückblick – Testfahrer & Community

Fazit von Der Horvath vom 24.02.2026:

Extrem kultivierter Reihensechser mit mörder Drehmoment und viel Leistung - aber ohne Gewaltbereitschaft, sondern einfach ein Triebwerk höchster Souveränität. Trotz 339 kg Lebendgewicht (vollgetankt) wendig und flink. Mit Dynamic ESA, DTC, ABS Pro und Schaltassistenten sportlich und sicher zu bewegen.

Die Yamaha FJR1300 zeigt sich als ausgereifter Sporttourer mit beeindruckender Langzeitqualität. Was im ursprünglichen Test durch Souveränität und Komfort überzeugte, bestätigt sich über Jahre hinweg in der Praxis. Sie begeistert nicht durch technische Experimente, sondern durch Verlässlichkeit, Fahrfreude und entspannte Stärke auf langen Distanzen.

  • Angenehme, vollkommen entspannte Sitzposition
  • hervorragende Elektronik von Traktionskontrolle bis zum semiaktiven Fahrwerk
  • ABS Pro
  • Schaltassistent
  • viel sportlicher zu fahren, als die Ausmaße vermuten lassen
  • Cockpit wirkt im Gegensatz zur eingebauten Technik schon etwas überholt
  • sanfter und souveräner Reihenvierzylinder
  • sehr gut abgestuftes Fünfgang-Getriebe
  • hoher Langstreckenkomfort
  • stabile und vertrauenerweckende Fahrwerksabstimmung
  • angenehm arbeitender Kardan
  • ausgewogene Ergonomie
  • zuverlässige Elektronikfunktionen
  • gute Bremsdosierbarkeit
  • hohe Laufkultur auch bei Autobahntempo
  • hohes Gewicht beim Rangieren
  • Bordcomputer-Anzeigen teilweise schlecht ablesbar
  • begrenzte Fahrwerksverstellmöglichkeiten
  • Serienbereifung bei sportlicher Gangart limitiert
  • thermische Abstrahlung im Sommerbetrieb spürbar

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