BMW F 800 ST 2011 vs. Suzuki SFV 650 Gladius 2011
Bewertung
BMW F 800 ST 2011 vs. Suzuki SFV 650 Gladius 2011 - Vergleich im Überblick
Der BMW F 800 ST mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 798 Kubik steht die Suzuki SFV 650 Gladius mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 645 Kubik gegenüber.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange. Die Suzuki vertraut vorne auf eine Doppelscheibe Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der SFV 650 Gladius Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 160/60-17 hinten.
Der Radstand der BMW F 800 ST misst 1.466 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter. Die Suzuki SFV 650 Gladius ist von Radachse zu Radachse 1.445 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 204 kg ist die BMW ähnlich schwer wie die Suzuki mit 202 kg.
In den Tank der F 800 ST passen 16 Liter Sprit. Bei der SFV 650 Gladius sind es 14,5 Liter Tankvolumen.
Von der BMW F 800 ST gibt es aktuell 7 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Suzuki SFV 650 Gladius sind derzeit 10 Modelle verfügbar. Für die BMW gibt es aktuell 7 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, Suzuki wurde derzeit 22 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
BMW F 800 ST 2011 |
Suzuki SFV 650 Gladius 2011 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Schmierung | Trockensumpf | |
| Hubraum | 798 ccm | 645 ccm |
| Bohrung | 82 mm | 81 mm |
| Hub | 75,5 mm | 62,6 mm |
| Leistung | 86 PS | 72 PS |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | 8400 U/min |
| Drehmoment | 86 Nm | 64 Nm |
| Verdichtung | 12 | 11,5 |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
| Antrieb | Riemen | Kette |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Ventilsteuerung | DOHC | |
| U/min bei Drehmoment | 6400 U/min | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | Gitterrohr |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Einarmschwinge | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Kolben | Vierkolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Festsattel | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
| Reifenbreite hinten | 180 mm | 160 mm |
| Reifenhöhe hinten | 55 % | 60 % |
| Länge | 2082 mm | 2130 mm |
| Breite | 860 mm | 760 mm |
| Höhe | 1155 mm | 1080 mm |
| Radstand | 1466 mm | 1445 mm |
| Sitzhöhe von | 820 mm | 785 mm |
| Gewicht trocken | 182 kg | |
| Gewicht fahrbereit | 204 kg | 202 kg |
| Tankinhalt | 16 l | 14,5 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 200 km/h | 200 km/h |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
BMW möchte mit der F 800 ST neue Zielgruppen ansprechen. Dafür spricht ein tadelloses Motorrad mit vielen leckeren Details. Dagegen spricht das eher zurückhaltende Design, der im Vergleich zu den Mitbewerbern etwas höhere Preis und der viel zu späte Markteintritt in der Saison 2006.
Die Suzuki Gladius SFV 650 überzeugt als ehrliches, leicht verständliches Motorrad mit starkem Vertrauensfaktor. Sie begeistert nicht durch Extreme, sondern durch Ausgewogenheit, Alltagstauglichkeit und einen Motor, der auch nach Jahren nichts von seinem Charme verliert. Ein Motorrad, das lange Freude macht, ohne seinen Fahrer zu fordern oder zu langweilen.
- Perfekt agestimmter Motor
- komfortable Laufruhe
- fesche Einarmschwinge
- hochwertiges Getriebe
- robuste Bremsen
- ABS.
- Relativ unspektakuläres Fahrwerk ohne Einstellungsmöglichkeiten.
- gutmütiger und berechenbarer Motorcharakter
- sehr einfache und intuitive Fahrbarkeit
- stabiles und neutrales Fahrwerk im Alltags- und Landstraßenbetrieb
- niedrige Sitzhöhe und ausgewogene Ergonomie
- zuverlässige und gut dosierbare Bremsen
- hoher Vertrauensaufbau für Ein- und Wiedereinsteiger
- langlebiger Antrieb mit robuster Basis
- straff gepolsterte Sitzbank auf längeren Strecken
- Federbein bei schlechten Straßen und sportlicher Gangart limitiert
- Rückmeldung auf groben Unebenheiten teils direkt an den Fahrer
- serienmäßiges Fahrwerk mit begrenzten Einstellmöglichkeiten