Beta Alp 4.0 2013 vs. Montesa 4Ride 2022

Beta Alp 4.0 2013

Montesa 4Ride 2022

Bewertung

Beta Alp 4.0 2013
VS.
Montesa 4Ride 2022
 

Beta Alp 4.0 2013 vs. Montesa 4Ride 2022 - Vergleich im Überblick

Der Beta Alp 4.0 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 349 Kubik steht die Montesa 4Ride mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 259 Kubik gegenüber.

Bei der Alp 4.0 federt vorne eine Telegabel konventionell. Die 4Ride setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 39 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Zugstufe verstellbares Monofederbein.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Beta vorne eine und hinten eine Scheibe. Die Montesa vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 185 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 185 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt Alp 4.0 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 130 / 90 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 4Ride Reifen in den Größen 80/100-21 vorne und 120/100-18 hinten.

Der Radstand der Beta Alp 4.0 misst 1.444 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 863 Millimeter. Die Montesa 4Ride ist von Radachse zu Radachse 1.335 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 905 Millimeter.

In den Tank der Alp 4.0 passen 10,5 Liter Sprit. Bei der 4Ride sind es 4,3 Liter Tankvolumen.

Von der Beta Alp 4.0 gibt es aktuell 8 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Montesa 4Ride sind derzeit 3 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Beta Alp 4.0 2013

Montesa 4Ride 2022

Beta Alp 4.0 2013 Montesa 4Ride 2022
Motor und Antrieb
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventilsteuerung OHC
Hubraum 349 ccm 259 ccm
Bohrung 79 mm 78 mm
Hub 71,2 mm 54,2 mm
Verdichtung 9,5 10,5
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig
Leistung 8,6 PS
U/min bei Leistung 4500 U/min
Drehmoment 17 Nm
U/min bei Drehmoment 2750 U/min
Gemischaufbereitung Einspritzung
Starter Kick
Zündung Transistor
Ganganzahl 5
Chassis
Rahmen Stahl Aluminium
Rahmenbauart Doppelschleife
Lenkkopfwinkel 29 Grad
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel konventionell
Durchmesser 39 mm
Federweg 199 mm
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 185 mm
Kolben Zweikolben
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 80 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 100 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 130 mm 120 mm
Reifenhöhe hinten 90 % 100 %
Reifendurchmesser hinten 18 Zoll 18 Zoll
Länge 2208 mm 2035 mm
Breite 850 mm 835 mm
Höhe 1240 mm 1160 mm
Radstand 1444 mm 1335 mm
Sitzhöhe von 863 mm 905 mm
Gewicht trocken 133 kg
Tankinhalt 10,5 l 4,3 l
Gewicht fahrbereit 82 kg
Höchstgeschwindigkeit 80 km/h
Führerscheinklassen A2
Reichweite 130 km
CO²-Ausstoß kombiniert 79 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,3 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Beta Alp 4.0 2024

Beta Alp 4.0 Test 2024 - Geheimtipp für Enduro-Wanderer

Fazit von Gregor vom 07.05.2024:

Montesa 4Ride 2016

Montesa 4Ride Testbericht

Fazit von Arlo vom 10.08.2016:

Die Alp 4.0 ist ein echter Geheimtipp für die Nische der Endurowanderer. Sie bietet durch ihren kultivierten Einzylinder-Motor, das stabile Fahrwerk und eine ausgewogene Ergonomie eine hohe Vielseitigkeit. Die Alp kann problemlos mit hoher Geschwindigkeit cruisen, funktioniert unkompliziert im Stadtverkehr und schafft im losen Gelände mehr, als man ihr zutrauen würde. Steilhänge und Rallye-Tempo sind ihr zu viel, wer aber auf rabiates Tempo und extreme Sonderprüfungen verzichtet, kann mit der Alp 4.0 auch mittelschweres Terrain erkunden und muss dort auch nicht auf Fahrspaß verzichten. Hinzu kommt ein günstiger Anschaffungspreis, der so manche Imperfektion verzeihbar macht und Geld für tolle Touren übrig lässt.

Ein einzigartiges Nischenprodukt mit wenig Konkurrenz für Individualisten, bei denen der Fahrspaß und die Leichtigkeit im Vordergrund stehen. Einzig Sherco X-Ride (ex Scorpa T-Ride Chassis), Ossa Explorer (Gebrauchtmarkt), Beta Alp und vielleicht noch KTM Freeride 250R sind ähnlich einzuordnen.

  • Zugänglicher, unspektakulärer, dennoch spaßiger Motor
  • Stabil, abgestimmtes Fahrwerk, das auch härtere Schläge wegstecken kann
  • Gute Ergonomie, auch bei stehender Fahrt
  • Sauber schaltendes Getriebe
  • Enduro-Bereifung
  • Agiles Handling
  • Sehr vielseitig
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Bremsen könnten besser dosierbar sein
  • Fahrwerk spricht bei kleinen Schlägen nicht sehr fein an
  • Deaktiviertes ABS setzt sich auch beim Abwürgen des Motors zurück = mühsam
  • Hoher Spaßfaktor
  • Leise
  • optisch unauffällig
  • spielerisches Handling
  • ausgereifte Technik – Honda 4-Takt Motor (mit Einspritzung), spring mit Kickstarter zuverlässig an
  • Universell einsetzbar: Spielen am Parkplatz, am Trial-bzw. Endurogelände, Schotterwege, Trialwandern im Urlaub bis hin zu Trial- oder Extreme Enduro Events im Hobbyeinsatz
  • Günstige Ersatzteilpreise
  • Großes Angebot an Zubehör- u. Tuningteilen von den Cota Trialmodelle
  • Riesiges Staufach unter dem einfach abzunehmenden Sitz
  • Pre
  • Ausbuchtung vom linken Seitendeckel stört auf der Stiefelinnenseite im Wadenbereich beim Trialfahren
  • Ein paar Kilos zu viel


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