Die Top 10 beliebtesten Motorräder der 1000PS Trackdays 2025

Von bewährten Supersportlern bis starken Naked Bikes

Auf den 1000PS Trackdays 2025 zeigte sich einmal mehr, welche Motorräder die Rennstrecken-Szene prägen. Die folgende Auswertung fasst zusammen, welche Modelle am häufigsten eingesetzt wurden - von klassischen Supersportlern bis hin zu leistungsstarken Naked Bikes.

Mehr als 1.000 Fahrerinnen und Fahrer nahmen 2025 an den 1000PS Trackdays teil. Die Veranstaltungen auf Kursen wie dem Pannoniaring, dem Slovakiaring oder dem Red Bull Ring bieten Hobbyracern seit Jahren die Gelegenheit, ihre Motorräder unter kontrollierten Bedingungen ans Limit zu bringen. Die diesjährige Auswertung zeigt ein klares Bild: Supersportler prägen weiterhin das Geschehen, doch Naked Bikes holen zunehmend auf. In den Top 10 finden sich gleich mehrere Modelle, die seit vielen Jahren gebaut werden und auf der Rennstrecke nichts von ihrer Beliebtheit verloren haben.


Platz 10: Suzuki GSX-R1000 – 56 Teilnehmer

Die Suzuki GSX-R1000 ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Trackday-Szene. Ihre unkomplizierte Handhabung, der zuverlässige Motor und das gutmütige Chassis machen sie zu einem der langlebigsten Supersportler. Viele Teilnehmer setzen auf Modelle älterer Baujahre, die durch einfache Wartung und solide Mechanik überzeugen. Sie bietet ein neutrales Fahrverhalten und ist daher besonders bei Fahrern beliebt, die Wert auf Stabilität und Berechenbarkeit legen. Die GSX-R1000 ist kein Motorrad, das auffallen will - sie funktioniert einfach zuverlässig.


Platz 9: Kawasaki Ninja ZX-10R – 58 Teilnehmer

Die Kawasaki ZX-10R zählt zu den traditionsreichsten Superbikes auf den 1000PS Trackdays. Sie bietet hohe Motorleistung und ein stabiles, präzises Fahrverhalten, das vor allem erfahrene Piloten schätzen. Die ZX-10R ist kein leichtes Motorrad, aber sie bleibt auch bei hohem Tempo kontrollierbar. Viele Fahrer greifen auf ältere Modelle zurück, die durch ihre solide Technik und direkte Rückmeldung überzeugen. Sie gilt als Maschine, die sich nicht von selbst fährt, sondern bewusst kontrolliert werden will - genau das schätzen viele an ihr.


Platz 8: KTM 890 Duke – 59 Teilnehmer

Die KTM 890 Duke ist das meistgenutzte Mittelklasse-Bike der Saison. Mit ihrem niedrigen Gewicht und dem kompakten Format ist sie besonders bei Trackday-Einsteigern beliebt. Sie vermittelt schnell Vertrauen, reagiert berechenbar und bleibt auch auf anspruchsvollen Strecken handlich. Viele Teilnehmer nutzen die 890 Duke als Trainingsplattform, um an Linienwahl und Bremspunkten zu arbeiten. Ihr Charakter ist neutral und unkompliziert, was sie zu einem idealen Werkzeug für Fahrer macht, die lernen möchten, sauber und konstant zu fahren.


Platz 7: Aprilia RSV4 – 68 Teilnehmer

Die Aprilia RSV4 hat sich einen festen Platz in der Szene erarbeitet. Ihr kompakter Aufbau, die sportliche Geometrie und der charakteristische V4-Motor verleihen ihr eine klare Rennorientierung. Auf den 1000PS Trackdays wird sie besonders von erfahrenen Fahrern eingesetzt, die ein agiles, fein abgestimmtes Motorrad suchen. Sie verlangt präzise Linienwahl und belohnt sauberes Fahren mit hoher Kurvengeschwindigkeit. Die RSV4 hat über die Jahre ihren Ruf als fahraktives und stabiles Bike gefestigt - eine Maschine für Fahrer, die ihr Motorrad genau kennen wollen.


Platz 6: Honda CBR1000RR Fireblade – 88 Teilnehmer

Die Honda CBR1000RR Fireblade wird seit vielen Jahren als eines der am besten ausbalancierten Motorräder im Supersport-Segment geschätzt. Auf den Trackdays ist sie regelmäßig vertreten, weil sie Leistung und Gutmütigkeit auf eine Weise verbindet, die viele Fahrer anspricht. Ihr Charakter ist weniger aggressiv, dafür berechenbar und konstant. Sie eignet sich gut für lange Turns, da sie auch bei ermüdetem Fahrer stabil und neutral bleibt. Viele Fireblade-Piloten setzen auf ältere Modelle, die sich leicht modifizieren und zuverlässig betreiben lassen.


Platz 5: Kawasaki Ninja ZX-6R – 89 Teilnehmer

Die Kawasaki Ninja ZX-6R gehört zu den konstanten Größen auf den Trackdays. Ihr ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung, Gewicht und Handling macht sie zu einer beliebten Wahl unter erfahrenen 600er-Fahrern. Sie lässt sich präzise in Kurven lenken, bleibt auch bei höherem Tempo stabil und vermittelt viel Gefühl für die Vorderradführung. Viele Teilnehmer nutzen ältere Modelle, die durch ihre Einfachheit und Robustheit überzeugen. Die ZX-6R gilt als Motorrad, das fahrerisches Können stärker belohnt als reine Motorleistung.


Platz 4: KTM 1290 Super Duke R – 103 Teilnehmer

Die KTM 1290 Super Duke R ist das meistgefahrene Naked Bike auf den 1000PS Trackdays. Mit ihrem kräftigen Zweizylinder und der aufrechte Sitzposition bietet sie einen Kontrast zu den Supersportlern, ohne weniger fahraktiv zu sein. Viele Teilnehmer schätzen ihre unmittelbare Kraftentfaltung aus den Kurven und die stabile Balance, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Sie richtet sich vor allem an Fahrer, die ein leistungsstarkes Motorrad mit klarer Rückmeldung suchen, das sich nicht auf reine Aerodynamik oder Rennoptik verlässt. Die Super Duke R bleibt eines der vielseitigsten Bikes für Fahrer, die Spaß am aktiven Fahren haben, ohne Kompromisse bei der Kontrolle einzugehen.


Platz 3: Yamaha YZF-R6 – 145 Teilnehmer

Die Yamaha YZF-R6, die seit Jahren nur mehr als reines Track-Bike produziert wird, bleibt sie eines der beliebtesten Motorräder. Der kompakte Aufbau, das geringe Gewicht und das präzise Handling machen sie zu einem idealen Trainingsmotorrad. Viele Fahrer nutzen sie, um ihre Fahrtechnik zu verfeinern, bevor sie auf stärkere Maschinen umsteigen. Sie erfordert hohe Drehzahlen und eine aktive Fahrweise, bietet dafür aber ein sehr direktes Feedback. Besonders in der 600er-Klasse bleibt sie das Referenzmodell - sportlich, ehrlich und unkompliziert im Charakter.


Platz 2: BMW S 1000 RR – 156 Teilnehmer

Nur knapp hinter Platz 1 liegt die BMW S 1000 RR. Seit ihrer Einführung im Jahr 2009 hat sie sich zu einem festen Bestandteil der europäischen Trackday-Szene entwickelt. Viele Fahrer wählen die BMW wegen ihres stabilen Fahrwerks und der linearen Leistungsabgabe. Sie vermittelt ein hohes Maß an Vertrauen, insbesondere bei schnellen Richtungswechseln und langen Kurven. Auf den Trackdays wird sie sowohl von erfahrenen Fahrern als auch von ambitionierten Hobbyracern gefahren, die Wert auf Kontrolle und Wiederholbarkeit legen. Ihr klarer Vorteil liegt in der Ausgewogenheit: Sie bietet Leistung, ohne überfordernd zu wirken.


Platz 1: Yamaha YZF-R1 – 158 Teilnehmer

Die Yamaha YZF-R1 führt auch 2025 das Feld an. Gerade auf schnellen Strecken wie Brünn und dem Red Bull Ring erfreut sie sich großer Beliebtheit. Ihre Wurzeln reichen bis in die späten 1990er zurück, und seither hat sie sich zu einem der bekanntesten Supersportler am Markt entwickelt. Auf den Trackdays ist sie regelmäßig das meistgenutzte Motorrad, was vor allem an ihrer Verlässlichkeit und ihrem klaren Charakter liegt. Sie spricht Fahrer an, die ein sportliches, aber berechenbares Motorrad suchen, das sich sowohl für schnelle Runden als auch für längere Turns eignet. Unabhängig vom Baujahr liefert die R1 ein stabiles Fahrgefühl, präzises Einlenken und einen kräftigen Motor, der sich auf der Strecke gut dosieren lässt.


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Bericht vom 02.02.2026 | 10.960 Aufrufe

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