Triumph Scrambler 400 X 2025 vs. KTM RC 390 2017
Bewertung
Triumph Scrambler 400 X 2025 vs. KTM RC 390 2017 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Scrambler 400 X mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 398 Kubik steht die KTM RC 390 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber. Die KTM bietet mit 44 PS bei 9.500 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Triumph mit 40 PS bei 8.000 U / min.
Das maximale Drehmoment der Scrambler 400 X von 38 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 35 Nm Drehmoment bei 7.250 Umdrehungen bei der RC 390.
Bei der Scrambler 400 X federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die RC 390 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Triumph vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Bybre und hinten eine Scheibe mit 230 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Bybre. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Scrambler 400 X auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 140 / 80 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der RC 390 Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Triumph Scrambler 400 X misst 1.418 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 825 Millimeter. Die KTM RC 390 ist von Radachse zu Radachse 1.340 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 820 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 179 kg ist die Triumph massiv schwerer als die KTM mit 147 kg.
In den Tank der Scrambler 400 X passen 13 Liter Sprit. Bei der RC 390 sind es 10 Liter Tankvolumen.
Von der Triumph Scrambler 400 X gibt es aktuell 30 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM RC 390 sind derzeit 10 Modelle verfügbar. Für die Triumph gibt es aktuell 10 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 106 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Scrambler 400 X 2025 |
KTM RC 390 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 398 ccm | 373,2 ccm |
| Bohrung | 89 mm | 89 mm |
| Hub | 64 mm | 60 mm |
| Leistung | 40 PS | 44 PS |
| U/min bei Leistung | 8000 U/min | 9500 U/min |
| Drehmoment | 37,5 Nm | 35 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 6500 U/min | 7250 U/min |
| Verdichtung | 12 | 12,5 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | |
| Ganganzahl | 6 | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Perimeter | Gitterrohr |
| Lenkkopfwinkel | 23,2 Grad | |
| Nachlauf | 108 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Technologie | Big Piston | |
| Durchmesser | 43 mm | |
| Federweg | 150 mm | |
| Marke | WP | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Material | Aluminium | |
| Federbein | Monofederbein | |
| Federweg | 150 mm | |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | |
| Marke | WP | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 320 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Festsattel |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Bybre | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 230 mm | |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Bybre | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Ride by Wire, Traktionskontrolle | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 100 mm | 110 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 70 % |
| Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 17 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 140 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | 60 % |
| Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
| Länge | 2117 mm | |
| Breite | 825 mm | |
| Höhe | 1190 mm | |
| Radstand | 1418 mm | 1340 mm |
| Sitzhöhe von | 825 mm | 820 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 179 kg | 147 kg |
| Tankinhalt | 13 l | 10 l |
| Höchstgeschwindigkeit | 145 km/h | |
| Führerscheinklassen | A2 | A2 |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 84 g/km | |
| Standgeräusch | 91 db | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED-Scheinwerfer | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wer auf eine coole Scramber-Optik steht, bei der Motorisierung aber im A2-tauglichen Bereich bleiben muss, hat mit der Triumph Scrambler 400 X eine richtig fesche Vertreterin zur Auswahl. Der 400er-Motor hat ein schönes Drehmoment im mittleren Bereich, Ausdrehen ist nicht so sein Ding. Die Sitzposition ist aufrecht, das Fahrwerk komfortabel, aber doch stabil. Man kann also auch sportlich mit der Scrambler 400 X fahren, lediglich die vordere Bremse braucht zu viel Handkraft bei beherzter Fahrweise. Dafür ist die Ausstattung mit den vielen geländeorientierten Anbauteilen großzügig und relativiert den höheren Preis gegenüber der nackten Schwester Speed 400.
Wer zunächst rund 8.500 (Deutschland) bzw. knapp 9.000 Euro (Österreich) für die RC390 R in die Hand nimmt und dann auch noch um die 11.000 Flocken für das SSP 300 Kit übrig hat, der bekommt weltmeisterschaftstaugliche Racing-Ware geliefert. „Ready to Race“, der Name ist Programm, echt jetzt. In diesem Fall wäre ein „Ready to win the World Championship“ ja fast treffender, weil der Teilesatz tatsächlich sowas von komplett ist und dem Reglement der FIM entspricht. KTM unternimmt alles, um all jenen ordentlich entgegen zu kommen, die einen ernsthaften Einstieg in die Rennsportwelt erwägen, vor allem natürlich all den Nachwuchshoffnungen da draußen. KTM Customer Racing, ich ziehe meinen Helm! Bravo!
- hochwertige modern-klassische Optik
- guter Preis
- Motor mit starker Mitte
- gut ansprechendes Fahrwerk
- gute, mit Modell abgestimmte Bereifung
- schwache Bremse an der Front
- Nie zuvor war es leichter, an ein WM-taugliches Renngerät zu kommen.
- Die Erkenntnis, dass aus mir wohl kein begnadeter Ringfahrer wird.