Husqvarna 701 Enduro 2017 vs. KTM 125 Duke 2017
Bewertung
Husqvarna 701 Enduro 2017 vs. KTM 125 Duke 2017 - Vergleich im Überblick
Der Husqvarna 701 Enduro mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die KTM 125 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 125 Kubik gegenüber.
Bei der 701 Enduro federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die 125 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten arbeitet ein Federbein von WP.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Husqvarna vorne eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von Brembo. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der 125 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.
Der Radstand der Husqvarna 701 Enduro misst 1.504 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 910 Millimeter. Die KTM 125 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 800 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 145 kg ist die Husqvarna viel schwerer als die KTM mit 127 kg.
In den Tank der 701 Enduro passen 13 Liter Sprit. Bei der 125 Duke sind es 11 Liter Tankvolumen.
Von der Husqvarna 701 Enduro gibt es aktuell 10 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 125 Duke sind derzeit 69 Modelle verfügbar. Für die Husqvarna gibt es aktuell 134 Suchanfragen am 1000PS Marktplatz, KTM wurde derzeit 36 Mal pro Monat gesucht.
Technische Daten im Vergleich
Husqvarna 701 Enduro 2017 |
KTM 125 Duke 2017 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Zylinderzahl | 1 | 1 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | |
| Kühlung | flüssig | |
| Hubraum | 690 ccm | 125 ccm |
| Bohrung | 102 mm | 58 mm |
| Hub | 84,5 mm | 47,2 mm |
| Leistung | 74 PS | 15 PS |
| Verdichtung | 12,6 | 12,6 |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| U/min bei Leistung | 10500 U/min | |
| Drehmoment | 12 Nm | |
| U/min bei Drehmoment | 8000 U/min | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Chrom-Molybdän | Chrom-Molybdän |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | Gitterrohr |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | WP | WP |
| Federweg | 275 mm | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
| Aufnahme | Umlenkung | direkt |
| Marke | WP | WP |
| Federweg | 275 mm | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
| Durchmesser | 300 mm | |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Festsattel |
| Technologie | radial | radial |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 240 mm | |
| Kolben | Einkolben | Einkolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Brembo | |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 17 Zoll |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 17 Zoll |
| Radstand | 1504 mm | 1367 mm |
| Sitzhöhe von | 910 mm | 800 mm |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 145 kg | 127 kg |
| Tankinhalt | 13 l | 11 l |
| Führerscheinklassen | A | A1 |
| Reifenbreite vorne | 110 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 70 % | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 60 % | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Husqvarna 701 Enduro kann wirklich viel. Sie fährt Hardenduro Sektionen und ist ein treuer Begleiter im Alltag. Sie ist auf der einen Seite zwar zuverlässig und alltagstauglich, aber doch deutlich radikaler als „normale“ Motorräder. Bei schnellen Passagen vermisst man so ein wenig Stabilität und Windschutz / Fahrkomfort. In Summe kann sie aber mehr als das Prospekt verspricht.
Die KTM Duke 125 ist auch in der Euro 5 Version das Motorrad, das es in der A1 Klasse zu schlagen gilt. Überlegene Ausstattung, potenter Motor, gutes Fahrwerk, tolles Display und spaßiger Supermoto-Modus lassen nicht nur das Herz der 16-Jährigen höher schlagen. Die Optik polarisiert zwar, lässt den Beobachter aber auch die kleinste Duke eindeutig als solche erkennen. Die Duke 125 ist zwar nicht billig aber ihren Preis wert.
- Bärenstarker und faszinierender Einzylinder Motor
- Unzerstörbares und hochwertiges Chassis
- harter Enduroeinsatz möglich
- Geile Wheeliemaschine
- hohe Sitzhöhe, Vorderbremse im harten Straßeneinsatz etwas zu schwach dimensioniert
- Instabil bei hohen Geschwindigkeiten
- spritziger Motor
- super-agiles Handling
- Supermoto-Modus serienmäßig
- erwachsenes Fahrwerk
- top Bremsen
- scharfes TFT-Display
- Connectivity (optional)
- Optik nicht jedermanns Sache
- Preis für 125er hoch