Triumph Bonneville Speedmaster 2019 vs. Triumph Bonneville Bobber Black 2019
Bewertung
Triumph Bonneville Speedmaster 2019 vs. Triumph Bonneville Bobber Black 2019 - Vergleich im Überblick
Der Triumph Bonneville Speedmaster mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.200 Kubik steht die Triumph Bonneville Bobber Black mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit gleichem Hubraum gegenüber.
Bei der Bonneville Speedmaster federt vorne eine Telegabel konventionell von Kayaba mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Stereo-Federbeine von Kayaba. Die Bonneville Bobber Black setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa mit 47 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein von Kayaba.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Bonneville Speedmaster vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin und hinten eine Scheibe mit 255 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin. Die Bonneville Bobber Black vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 255 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange von Nissin verbaut.
Für Bodenkontakt sorgen auf der Bonneville Bobber Black Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.
Der Radstand der Triumph Bonneville Speedmaster misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter. Die Triumph Bonneville Bobber Black ist von Radachse zu Radachse 1.510 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 690 Millimeter.
In den Tank der Bonneville Speedmaster passen 15 Liter Sprit. Bei der Bonneville Bobber Black sind es 9 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Triumph Bonneville Speedmaster 2019 |
Triumph Bonneville Bobber Black 2019 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | Reihe mit Hubzapfenversatz |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Ventilsteuerung | OHC | OHC |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 1200 ccm | 1200 ccm |
| Hub | 80 mm | 80 mm |
| Leistung | 77 PS | 77 PS |
| U/min bei Leistung | 6100 U/min | 6100 U/min |
| Drehmoment | 106 Nm | 106 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 4000 U/min | 4000 U/min |
| Verdichtung | 10 | 10 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| Bohrung | 97,6 mm | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Stahl | Stahl |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 24,5 Grad | |
| Nachlauf | 92 mm | |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel konventionell | Telegabel konventionell |
| Marke | Kayaba | Showa |
| Durchmesser | 41 mm | 47 mm |
| Federweg | 90 mm | 90 mm |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Stahl | Stahl |
| Federbein | Stereo-Federbeine | Monofederbein |
| Marke | Kayaba | Kayaba |
| Federweg | 73 mm | 77 mm |
| Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung |
| Aufnahme | Umlenkung | |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 310 mm | 310 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Nissin | Brembo |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 255 mm | 255 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
| Marke | Nissin | Nissin |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS | ABS, Fahrmodi, Traktionskontrolle |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifendurchmesser vorne | 16 Zoll | 16 Zoll |
| Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 16 Zoll |
| Länge | 2170 mm | 2235 mm |
| Breite | 785 mm | 760 mm |
| Höhe | 1125 mm | 1025 mm |
| Radstand | 1450 mm | 1510 mm |
| Sitzhöhe von | 785 mm | 690 mm |
| Tankinhalt | 15 l | 9 l |
| Führerscheinklassen | A | A |
| Reifenbreite vorne | 130 mm | |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | |
| Reifenhöhe hinten | 80 % | |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 237,5 kg | |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Speedmaster setzt auf Ruhe mit Charakter: Sie schiebt aus niedrigen Drehzahlen kraftvoll an, bleibt makellos stabil und verwandelt Kilometer in eine Übung der Gelassenheit. Die Ergonomie entspannt Schultern und Rücken, der Sitz stützt ohne zu ermüden, und die Gasannahme ist linear, präzise, niemals nervös. Auf der Autobahn wirkt sie sicher und leise; auf offenen Landstraßen lädt sie dazu ein, mit sauberen Linien zu fließen statt den Rhythmus zu erzwingen. Die Elektronik greift dezent ein, und der Tempomat liefert jenes Plus an Komfort, das an langen Tagen den Unterschied macht. Keine heroischen Gesten – vielmehr der dauerhafte Genuss, mit ruhigem Puls und mechanischer Autorität zu reisen.
Die Triumph Bonneville Bobber Black war in unserem Bobber Vergleich die Sportlichste. Der Zweizylinder hat mehr als genügend Leistung und klingt auch mit Serienendtopf potenter als die anderen Bikes. Auch das Fahrwerk ist sportlich sowie komfortabel und hebt sich von den Bobber-Konkurrenten ab. Die Lady in Black begeisterte unsere Testfahrer besonders durch die umfangreiche Ausstattung, wie beispielsweise abschaltbare Traktionskontrolle, Tempomat, verstellbares Display, und die gelungene Bad Boy-Optik, ganz in schwarz. Die Engländerin überzeugte besonders durch den kräftigen, kultivierten Motor. Mit ihren Brembo Doppelscheibenbremsen verzögert sie gut und die Showa-Gabel spricht sensibel an. Bei der Sitzposition und der Positionierung der Fußrasten hatten unsere Tester verschiedene Ansichten. Besonders Zonko war von der Stellung der Fußrasten begeistert. Diese sagte ihm deutlich mehr zu, als die eher nach vorne gestreckte Stellung bei den anderen Bobbern. Horvath und Juliane hätten dagegen nichts einzuwenden gehabt, für etwas mehr Schräglagenfreiheit die Füße etwas weiter vorne platziert zu haben. Die Fußrasten kratzen äußerst schnell und auch wenn wir es probiert haben - in vielen Kurven ließ es sich einfach nicht vermeiden. Was wir deshalb einstimmig besonders toll finden, ist der verstellbare Sitz, der sich innerhalb weniger als einer Minute verrücken lässt. Somit kann der Fahrer entweder weiter vorne und sportlicher oder weiter hinten und dadurch entspannter cruisen.
- hoher Langstreckenkomfort mit stützender Ergonomie
- sehr stabile Geradeauslauf- und Linienführung
- leichtes, berechenbares Einlenken
- kraftvoller Durchzug aus dem Keller
- unaufdringliche, wirksame Elektronik inkl. schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Tempomat
- niedrige Sitzhöhe mit sicherem Stand
- sehr niedrige Fußrasten, frühes Aufsetzen in Kurven
- weniger charismatischer Sound als bei der Bobber
- spürbares Gewicht beim Rangieren
- begrenzte Dynamikreserven bei flottem Landstraßentempo
- Fahrerorientierte Technik
- Umfassende Aussattung
- Wunderschöne Optik
- hoher Komfort
- drehmomentstarker Motor
- genialer Sound
- Sitz und Display verstellbar
- wenig Schräglagenfreiheit