Top 5: Du hättest gerne eine GS möchtest aber keine BMW fahren?

Top 5: Du hättest gerne eine GS möchtest aber keine BMW fahren?

Die zweitbeste BMW R 1200 GS

Du bist auf der Suche nach einem neuen Motorrad? Im 1000PS Marktplatz und in der 1000PS Marktplatz App finden sich tausende Angebote. Doch wie das richtige Modell finden? Mit unseren Top 5 Listen!

Top 5: Du hättest gerne eine GS möchtest aber keine BMW fahren?

  • Triumph Tiger Explorer
  • KTM 1290 Super Adventure
  • Aprilia Caponord 1200 Rally
  • Honda CRF1000L Africa Twin
  • KTM 1090 Adventure
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Die 1000PS Top 5 Listen

Die 1000PS Crew fährt seit 15 Jahren sämtliche neuen Motorräder aller Kategorie und Leistungsklassen. Die Erfahrungen geben wir gerne in unseren Tests und Videos weiter. Um unseren Userinnen und Usern bei der Suche nach einem neuen Motorrad oder einen neuen Roller einen einfachen Überblick geben zu können, bieten wir seit 2017 die Top 5 Listen der 1000PS Crew an. Diese Top 5 Listen erstellen wir für die wichtigsten Anforderungen und beinhalten aktuelle Neue- und gebrauchte Motorräder und Roller. Die Listen haben keinen absolutistischen Anspruch und sind auch nicht vollständig. Aber sie bieten in jedem Fall eine großartige Unterstützung bei dem Beginn einer Suche nach einem neuen Bike. Viel Freude beim Stöbern in unseren redaktionellen Empfehlungen und in unserem Motorrad-, Quad- und Rollermarktplatz.

Platz 1: Triumph Tiger Explorer

Platz 1 für ein Motorrad, das bereits als GS-Kopie auf den Markt gekommen ist: die Triumph Tiger Explorer. 2012 wollte Triumph am Erfolg der R 1200 GS teilhaben, weswegen sie die Tiger Explorer sehr ähnlich konzipierten. Der 1200ccm große Dreizylinder leistet 137 PS, die per Kardanantrieb an das Hinterrad weitergeleitet werden. Die Proportionen der Triumph sind ebenfalls so ausgelegt, dass man mit ihr sehr schnell und souverän unterwegs sein kann. Doch leider steckt der Fehler im Detail. Sowohl Gewicht, als auch Schwerpunkt der Triumph Tiger Explorer liegen höher als bei der R 1200 GS, weswegen sie nicht die gleiche Stabilität aufweisen kann, wie das Original von BMW. Das mag vielleicht unter anderem der Grund sein, wieso der Triumph für die Tiger Explorer ausbleibt. Trotzdem kommt niemand so nahe an das Original wie die Triumph Tiger Explorer. Ein würdiger Platz 1.

Platz 2: KTM 1290 Super Adventure

Auf Platz 2 liegt das eindeutig sportlichste Motorrad dieser Liste: die KTM 1290 Super Adventure. Mit ihren 160 PS ist sie der Leistung der BMW R 1200 GS spürbar überlegen. Sie ist die Empfehlung für alle, die gerne schnell durch Alpenpässe fahren und keine Zeit verlieren wollen. Bei hoher Geschwindigkeit über 200 km/h wurde in den ersten Baujahren über Stabilitätsprobleme geklagt – KTM hat hier nachgebessert. Aber es ist klar, dass man diese Instabilität bei anderen Reiseenduros nicht spürt, denn mit keinem anderen Motorrad dieser Klasse kommt man in ähnliche Geschwindigkeitsbereiche. Abseits vom Tempowahn hat man auf der KTM 1290 Super Adventure die Wahl zwischen zwei Varianten: die tourenorientierte T-Version, oder die sportlichere R. Egal welche man wählt, alle kommen mit viel Ausstattung und der sehr robusten und hochwertigen Verarbeitung, die man von KTM inzwischen gewohnt ist.

Platz 3: Aprilia Caponord Rally

Die Bronzemedaille hat sich ein seltenes Motorrad verdient, das man nicht an jeder Ecke sieht: die Aprilia Caponord Rally. Mit ihrem 19 Zoll Vorderrad überzeugt sie quirligem Fahrverhalten, hier kommt echtes Enduro Feeling auf. Dank ihren schmalen Rädern ist sie leicht umzulegen und durch ihre Fahrwerksabstimmung hat der Fahrer bei unebenem Asphalt noch genügend Reserven. Trotzdem ist das Fahrwerk der Caponord Rally der GS unterlegen, wodurch sie früher an die Grenzen des Möglichen stößt. Dafür findet sie eine schöne Kombination zwischen Geschwindigkeit und Fahrkomfort, die sie zu einem exotischen Reisemotorrad macht. Denn wie bereits erwähnt, ist die Aprilia Caponord Rally ein seltenes Motorrad, was sich auch in der Gebrauchtbörse widerspiegelt. Die Auswahl ist gering, wodurch sich der Preis in Zukunft auch gut halten wird.

Platz 4: Honda CRF1000L Africa Twin

Auf Platz 4 ein Motorrad, das sich mit zwei Wörtern beschreiben lässt: einfach und stressfrei. Es handelt sich selbstverständlich um die Honda CRF1000L Africa Twin. Im Vergleich zu anderen Motorrädern dieser Liste ist die Africa Twin mit ihren 95 PS zwar motorisch unspektakulär, dafür punktet sie mit sehr einfacher Fahrbarkeit. Mit dem komfortablen Fahrwerk ist man sowohl auf Asphalt, als auch auf unbefestigtem Terrain flott unterwegs, wodurch die Honda Africa Twin zu einer sehr vielseitigen Reiseenduro wird. Dazu überzeugt sie mit dem hervorragend funktionierenden DCT Getriebe, das in der Motorradbranche bis jetzt einzigartig ist. Deswegen lässt sich die Honda Africa Twin nicht als 1:1 Kopie der GS klassifizieren, besonders durch den fehlenden Kardanantrieb. Die Honda wird mit klassischer Kette angetrieben, die auf langer Reise wartungsbedürftiger ist.

Platz 5: KTM 1090 Adventure

Zuletzt noch ein Motorrad, das sich in eine Klasse unter der BMW R 1200 GS einstufen lässt: die KTM 1090 Adventure. Dieser Klassenunterschied aber nicht unbedingt ein Nachteil. Nein, er kann sogar zum Vorteil werden. Ist die BMW im Auftritt einfach zu voluminös, empfiehlt es sich, zur 1090 Adventure zu greifen. Mit ihren 125 PS fühlt sie sich untenrum schwächer an als die BMW, im oberen Drehzahlbereich wird sie aber quirliger. Zudem funktioniert sie auch Offroad sehr gut – je härter das Gelände wird, desto besser wird die KTM. Möchte man also eine „kleinere“ Alternative mit sportlichem Ready to Race Charakter, ist die KTM 1090 Adventure ein wahrlich guter Tipp.

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Autor

Der Horvath

DER HORVATH

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Bericht vom 14.09.2017 | 6.475 Aufrufe

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