Colin Edwards über den Sturz: Anscheinend existieren keine Bremsen
Colin Edwards über den Sturz: Anscheinend existieren keine Bremsen |
Colin Edwards war eines der Opfer des Massensturzes in der ersten Rundedes MotoGP-Rennens in der Türkei. Allerdings kam der Amerikaner noch glimpflich davon, da er "nur" ausschied. Olivier Jacque musste ins Krankenhaus, weil er am Kopf und am Steißbein Schläge abbekommen hatte und Dani Pedrosa klagte über Schmerzen in der Brust und am Genick. Lediglich Chris Vermeulen konnte weiterfahren. Den Grund für den Unfall konnte Edwards nach dem Rennen noch nicht nennen. "Ich hatte noch keine Chance, mir das anzusehen", sagte er der BBC. Dennoch konnte der Yamaha-Pilot schildern, was sich um den Unfall herum ereignet hat. "Valentino kam von der Strecke und jeder dachte, er könnte ihn ausbremsen. Ich habe am normalen Punkt gebremst und alle anderen kamen nach außen. Ich hab die anderen genau unter die Lupe genommen und bin nach innen. Ich denke Bremsen existieren für die Typen hinter mir nicht", erzählte er. Den Wiederholungen zufolge könnte entweder Oliver Jacque, der viel zu schnell in die Kurve hinein kam oder Dani Pedrosa, der möglicherweise Jacque umgestoßen hatte, schuld sein. Edwards war das im Moment aber einmal relativ egal: "Ich bin enttäuscht. Ich hoffte auf ein gutes Resultat und hatte sicher nicht geplant, zu stürzen." |
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Bericht vom 22.04.2007 | 1.631 Aufrufe