Yamaha will zurückschlagen

Nächste Chance Jerez und diesmal ist Yamaha vorgewarnt, auch wenn der Kurs der Maschine besser liegt und den Top Speed nicht so sehr bevorzugt.

Yamaha will zurückschlagen

Yamaha ist eigentlich schon lange bereit. Bereits vor der Saison haben Colin Edwards und Valentino Rossi mit ihren starken Testergebnissen gezeigt, dass man Reif für die nächsten Siege ist. Nun hat Ducati in Katar dazwischen gefunkt und der von vielen Vorprogrammierte Sieg blieb aus. Nächste Runde, nächste Chance und diesmal liegt die Strecke den Maschinen auch besser und man ist vor allem vor der Konkurrenz gewarnt.

Valentino Rossi geht auf jeden Fall zuversichtlich in das kommende Rennwochenende. "Ich denke, Katar hat gezeigt, dass die Maschine gut funktioniert, auch wenn wir einige Bereiche haben, wo wir uns verbessern müssen und wir werden sicher nicht dieselben Fehler machen wie im vorigen Jahr. Ich fühle mich zuversichtlich für Jerez. Ich denke, die Strecke wird unserer Maschine sehr gut passen, noch besser als Katar und wir waren hier beim Test sehr stark", sagte der Italiener. Des Kraftnachteils gegenüber der Konkurrenz ist er sich nach wie vor bewusst, glaubt aber, dass er von Rennen zu Rennen kleiner werden wird. "Ich erwarte nicht, dass es in Jerez ein großes Problem sein wird, weil es eine andere Art von Strecke ist", meinte Rossi außerdem.

Was den siebenfachen Weltmeister noch zu einem Anwärter auf den obersten Podestplatz macht, ist die Statistik. Sechs Mal hat er hier bereits gewonnen, wenn man alle drei Klassen berücksichtigt. Deswegen überrascht es auch nicht, wenn er sagt: "Jerez ist eine meiner Lieblingsstrecken und ich hatte dort in der Vergangenheit einige großartige Rennen, also hoffe ich, dass es wieder ein guter Besuch für mich dort wird." Auf was er sich außerdem freut, ist die gute Stimmung an der Strecke. "Katar war sehr ruhig, was ein guter Weg war, um die Saison zu beginnen, weil es für mich keine Ablenkungen gab. Aber Jerez ist immer eine große Party mit einer großartigen Atmosphäre, also freue ich mich darauf und hoffe, dass wir den Fans eine gute Show bieten."

Colin Edwards hat keine so sonnige Vergangenheit in Jerez. Sein bestes Resultat auf dem Kurs war ein siebter Platz vor drei Jahren. Aufgrund der Tests freut sich der Amerikaner aber doch auch auf den Besuch in Spanien. "Unsere Maschine hat dort während der Tests recht gut funktioniert und wir haben einige gute Veränderungen daran vorgenommen, also erwarte ich, wieder vorne mitzufahren - dieses Mal hoffe ich es aber auch im Rennen zu tun", merkte er etwas zynisch an. Damit spielte er auf sein missglücktes Rennen in Katar an, wo er am Ende auf Rang sechs landete, nachdem er fast das ganze Wochenende in den Top Drei gelegen war.

Für Teamdirektor Davide Brivio zählen jedenfalls nur Podestplätze, weil "dort liegen die großen Punkte". Daten habe man genug aufgrund der Testfahrten und deswegen sollte es keine Überraschungen geben, meinte er. "Wir sind auch zuversichtlich, dass der Unterschied in der Geschwindigkeit auf der Geraden dort nicht so wichtig sein wird", sagte Brivio. Auch er freut sich bereits auf die spezielle Atmosphäre, mit viel Betrieb im Paddock und tausenden von Fans. "Ich denke, das ist die Atmosphäre, auf die Valentino anspricht und er wird den Fans eine große Show zeigen wollen. Es ist für alle Fahrer eine große Motivation und es gibt keinen Grund, warum Colin nicht seine Leistungen von den Tests wiederholen und mit Valentino am Sonntag um das Podest kämpfen sollte."

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Yamaha

Bericht vom 17.03.2007 | 1.656 Aufrufe

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