Triumph Speed Triple RR Test

Fast and sexy

Der Anblick ist atemberaubend! Ein Supersportler mit Eleganz, Charakter und faszinierender Ausstattung. Doch fährt sie auch gut? Erster Test mit dem sexy Supersportler von Triumph.

Erste Erfahrungen und erster Eindruck - Speed Triple RR

Was für eine Tiefstaplerin! Die Triumph Speed Triple RR sieht mit ihrem eleganten Rundscheinwerfer aus wie ein vornehmer Gentleman Racer. Doch schon auf der ersten Geraden zieht Dir das edle Stück die Arme lang! Das neue Motorrad von Triumph steckt man besser in keine Schublade sondern geht mit Respekt an die Sache ran. Wir fuhren die neue RR im November 2021 in Spaniens Süden. Bei der Testfahrt starteten wir mit einer kühl temperierten Landstraßenausfahrt und genossen am Nachmittag die wilden Kurven vom Ascari Race Circuit. Der Supersportler basiert auf dem Nakedbike Triumph Speed Triple 1200 RS und ist an der markanten Front und dem "RR" Schriftzug zu erkennen.

Triumph Speed Triple 1200 RR
Wir fuhren die neue Maschine Ende November auf den Straßen rund um Ronda

Technische Daten Triumph Speed Triple RR

Der Name des neuen Motorrades ist möglicherweise etwas verwirrend. Einerseits baut die Maschine auf der bekannten und beliebten Nakedbike Speed Triple RS auf. Die Unterschiede sind überschaubar, doch der Auftritt des Motorrades ist komplett anders. Sie wirkt edler und eleganter und rückt in Sachen Sitzposition natürlich klar in Richtung Supersportler. Der runde Scheinwerfer verleitet gerne dazu das Motorrad erstmal in die Rubrik Retro-Sportler zu stecken. Doch damit liegt man falsch. Das Motorrad leistet 180 PS und ist einem aktuellen Superbike näher als einer Triumph Thruxton RS, einer Kawasaki Z900RS Cafe oder einer BMW RnineT Racer.

Das topmoderne 3-Zylinder Aggregat liefert 125 Nm Drehmoment bei 9.000 Umdrehungen aus den 1160 ccm Hubraum ab. Beim Fahrwerk setzt man auf ein voll einstellbares und semiaktives Öhlins System. Die 43 mm Gabel vorne bietet ebenso wie das Federbein 120 mm Federweg. Qualitativ auf einem ähnlichen Niveau präsentiert sich die Bremse. Von Brembo wird die edle Stylema Monoblock Anlage samt 320er Scheiben montiert. Bei den Rädern setzt man auf 17 Zoll Felgen mit 190er Hinterreifen hinten. Das Motorrad wiegt laut Triumph 199 kg fahrfertig. Somit ist der flotte Renner also auch beim Gewicht kein Retroeisen sondern ein modernes Superbike.

Die optisch markanten Unterschiede zum Nakedbike RS lassen sich auch in Zahlen festmachen. Die Stummel sitzen 135 mm tiefer und 50 mm weiter vorne als der gerade Lenker vom Nakedbike. Der Lenker ist 758 mm breit. Die Sitzhöhe beträgt 830 mm.

Preisvergleich und Kosten Triumph Speed Triple RR

Der Preis der neuen Maschine beträgt 20.400 Euro in Deutschland, 23.700 Euro in Österreich und 21.400 Franken in der Schweiz. Die Triumph Speed Triple RR präsentiert sich im 1000PS Markplatz klarerweise spürbar teurer als die Nakedbike Schwester. Verantwortlich dafür ist natürlich das hochpreisige Fahrwerk sowie die wunderschöne Halbschalenverkleidung. Echte Alternativen von anderen Herstellern gibt es nicht. Eine Ducati Supersport 950 S zum Beispiel ist deutlich schwächer und ist ein paar Tausend Euro günstiger. Die MV Agusta Superveloce S leistet 33 PS weniger und kommt auf ein vergleichbares Preisniveau.

Der Motor der Triumph Speed Triple RR

Das bekannt gute Aggregat vom Nakedbike begeistert hier in gleicher Art und Weise. Der Motor ist drehfreudig und bietet ein lineares und durchschaubares Leistungsspektrum. Der Motor hat zwar wenig Schwungmasse ist aber trotzdem sehr zivil und einfach zu dosieren. Auf der anderen Seite kann er aber auch wild und herzerwärmend nach oben kreischen. Ein großartiges Aggregat welches sich in der Stadt trotz der 180 PS nicht unvernünftig und böse anfühlt. Bei Bedarf fährt die Maschine wunderbar leise und harmonisch und entwickelt den typischen Triple-Sound dann bei höheren Drehzahlen. Leichte Schwächen hat der Motor nur bei tiefen Drehzahlen beim Übergang vom Schiebe- und den Lastbetrieb. Ein Makel den sich das Motorrad mit vielen Euro-5 tauglichen Motoren teilt. Doch das Jammern findet auf sehr hohem Niveau statt. Der Motor schenkt Vertrauen und wirkt mechanisch sauber verarbeitet. Es gibt keine nervigen Geräusche oder störenden Details. Der Dreizylinder ist zwar topmodern wirkt aber ausgereift und fühlt sich in jeder Lebenslage wohl. Die 180 PS schüttelt der Motor über die Drehzahl aus den Ärmeln. Das hört sich nur auf den ersten Blick etwas negativ an. Die Maschine ist einfach zu dosieren und kann harmonisch und einfach im Drehzahlkeller bewegt werden. Der Durchzug und die Drehfreudigkeit sind jedoch großartig und katapultieren das Motorrad bei Bedarf sofort vehement nach vorne.

Kupplung und Getriebe von der Triumph Speed Triple RR

Triumph beherrscht das Handwerk des Motorradbauens einfach. Bei Kupplung, Getriebe und Schaltung erlaubt man sich keine Schwächen und wirft geballte Erfahrung und viel Liebe in die Waagschale. Die Anti-Hopping Kupplung lässt sich leicht bedienen und angenehm dosieren. Die Gänge lassen sich mit dem fluffigen aber präzisen Quickshifter samt Blipper wunderbar sortieren. Auch der Kupplungshebel lässt sich einstellen und liegt somit immer gut in der Hand. Man setzt auf eine mechanische Seilzugkupplung.

Traktionskontrolle, IMU und ABS an der Speed Triple 1200 RR

Die elektronischen Fahrhilfen liegen in Sachen Finesse einen Ticken unter dem Niveau der radikalen Rennstreckengeräte. Aber für ein sportliches Motorrad sind sie mehr als würdig dimensioniert. ABS und Traktionskontrolle regeln schräglagenabhängig und die Wheely-Kontrolle wird ebenfalls auf Basis der IMU-Gyrosensorik gesteuert. Womit Powerwheelys wunderbar geschmeidig geregelt werden und leicht von der Hand gehen.

Ausstattung und Features der Speed Triple 1200 RR

Das Motorrad ist technisch in jeder Hinsicht up-to-date. Die Speed Triple wurde für 2021 ja komplett neu gestaltet und der neue Motor wird das Herzstück der zukünftigen Triumph Oberklasse sein. Für den markanten optischen Auftritt ist bestimmt auch der Aluminium-Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen samt Alu-Einarmschwinge verantwortlich. Unnötig zu erwähnen, dass man bei den elektronischen Fahrhilfen auf feine Wahre setzt. ABS und Traktionskontrolle regeln schräglagenabhängig, ein guter Quickshifter samt Blipper-Funktion ist montiert und gesteuert werden all die feinen Features über das 5 Zoll TFT-Farbdisplay. Die Vorderbremse liegt gut in der Hand, ist einstellbar in Griffweite aber auch beim Übersetzungsverhältnis. Das Motorrad kommt mit Voll-LED Beleuchtung in den Schauraum. Vor allem von vorne legt die Speed Triple RR mit dem markanten Einzelscheinwerfer samt Tagfahrlicht einen tollen Auftritt hin.

Der wunderschöne Supersportler kann im Triumph Konfigurator aufgehübscht und aufgebrezelt werden. Wobei die ohnehin schon tolle Ausstattung das Massaker in Grenzen hält. Wirklich notwendig sind eigentlich nur noch die Heizgriffe. Doch natürlich sind die zahlreichen edlen Teile schön gemacht und harmonieren wunderbar mit dem Fahrzeug. Meine persönliche Wunschkonfiguration mit Heizgriffen, kompakter Hecktasche und ein wenig Lametta kommt in Österreich inklusive der leider grausam hohen Steuern auf 25.160 Euro.

Die original montierten Pirelli Diablo Supercorsa SP V3 sind ebenfalls ein klares Statement. Man legt Wert auf Handling, Grip und starke Fahrleistungen. Die Alltagstauglichkeit ist also auch bei diesem Supersportler nicht das ganz große Entwicklungsziel Nummer 1.

Im Vergleich zur RS bekam die RR noch einen Carbonkotflügel sowie Aerodynamikelemente aus Carbon spendiert. Das elegante Motorrad wird durch jegliche Gepäckmontage bestimmt nicht schöner. Doch Triumph bietet im Zubehör eine nette Softgepäck-Lösung für den Tank und für den Soziussitz an.

Triumph Speed Triple 1200 RR - Display und Bedienung

Die Bedienelemente an den Armaturen sind beleuchtet. Zum Einsatz kommt natürlich auch ein Keyless-Ride System, ein Tempomat ist serienmäßig installiert. Das Ansprechverhalten vom elektronischen Gasgriff sowie die elektronischen Fahrhilfen können in 5 verschiedenen Fahrmodi betrieben werden. Zur Verfügung stehen: Rain, Road, Sport, Rider und Track. In der Praxis wird man vermutlich meist im Rider Modus unterwegs sein. Hier kann man sich das Motorrad für seine Bedürfnisse anpassen und in seiner Wunschkonfiguration pilotieren. Die weiteren Modi halten was der Name verspricht.

Die Bremse an der Speedy RR

Die hochwertige Bremse lässt sich gut dosieren, lässt in Sachen Wirkung keine Wünsche offen und wie in der Klasse 20.000+ üblich quietschen die Beläge ein wenig wenn man das Motorrad zum Stillstand bringt. Damit auch wirklich alle Kumpels im Bikercafe den Kopf heben und das wunderbare Motorrad bestaunen wenn man angefahren kommt. Beim ABS setzt man auf Contitech, bei den Bremsen auf Brembo und die praxistauglichen Hebeln samt vielfältiger Einstellmöglichkeiten erwähne ich gerne noch einmal.

Sitzposition und Fahrkomfort an der Speed Triple RR 2022

Das neue Motorrad steht aerodynamisch gut da. Der Windschutz ist zwar flach und kompakt dimensioniert. Doch die Luftführung ist präzise und man bekommt keine unangenehmen Verwirbelungen ab. Man wird geschützt aber nicht abgeschottet und fühlt sich bis Tempo 160 sehr wohl mit leicht geducktem Oberkörper. Auch nach einem langen Tag im Sattel fühlen sich Schulter, Nacken und Arme gut an. Die Sitzposition ist nicht ganz so radikal wie bei den aktuellen Supersportlern und auch besser gelöst als auf einer Thruxton RS oder einer R Nine T Racer. Das Motorrad fühlt sich sehr leicht und spielerisch an und der Knieschluss ist sehr kompakt. Auf der Landstraße war alles wunderbar. Auf der Rennstrecke fiel es etwas schwer den Körper vor den irren Bremskräften zu beschützen. Mit den Oberschenkeln und Knien fand man weniger Halt als bei Supersportlern üblich und musste so in den Bremszonen mehr Kräfte über die Arme aufnehmen. Doch Interessenten dürfen davon ausgehen, dass Trackdays mit dem Motorrad viel Spaß machen und das Fahrverhalten samt Fahrkomfort besser ist als die ultracoole Optik vermuten lässt. Die Sitzbank ist gut proportioniert und praxistauglich gepolstert. Der Kniewinkel darf als erträglich bezeichnet werden. Mit größeren Schuhen wird man möglicherweise mit den Fersen immer wieder mal Platzprobleme bekommen. Mit meinen 41er Kinderschuhen war das klarerweise kein Problem.

Die Triumph überrascht gleich zweimal

Bei der Testfahrt begeisterte die Triumph mit einem richtig gut gelungenem Chassis. Einerseits ist das Motorrad leicht und spielerisch aber sie zeigt keine nervösen Tendenzen. Dabei gelingen enge Kehren ebenso leicht wie lange und schnelle Radien. Man merkt, dass sie für das echte Leben da draussen gemacht wurde. Auch im Drehzahlkeller kann man heikle Passagen locker meistern und oben raus wird das hübsche Motorrad zu einer sehr sportlichen Maschine. Die Grätsche zwischen Komfort, Handling und Stabilität ist dank des elektronischen Fahrwerks ganz toll geglückt.

Die edlen Komponenten erlauben sich in keiner Lebenslage irgendwelche Schwächen. Es ist schön zu sehen, dass man für die Stange Geld auch ein hochwertiges Produkt geboten bekommt. Die Maschine bremst brachial und bleibt dabei dank tollem ABS und feiner Öhlins-Teile stabil auf Kurs.

Insgesamt überrascht das Motorrad tatsächlich in zweierlei Hinsicht. Einerseits fährt sie einfacher, gemütlicher und spielerischer als die extravagante Optik vermuten lässt. Auf der anderen Seite kann man mit ihr auf der Rennstrecke richtig ernst am Kabel ziehen und vergisst die Retro-Optik vom Scheinwerfer sehr schnell. Ich bin mir sicher, dass diese positive Überraschung viele Interessenten so empfinden werden.

Das Fahrwerk der Speed Triple RR 2022

Neu ist das elektronische Fahrwerk von Öhlins. Hier setzt man auf die aktuelle 2.0 Version welche sich schon in anderen hochpreisigen Supersportlern bewährt hat. Einerseits hat man mit eine mechanisch hochwertige und edel wirkende Lösung an Bord. Auf der anderen Seite schafft man mit dem elektronischen Fahrwerk besser die Grätsche zwischen Fahrkomfort und sportlicher Präzision. Das Fahrwerk wird Bekannterweise während der Fahrt auf den aktuellen Fahrzustand angepasst. Das System bekommt Zugriff auf die Daten der IMU. Schräglage, Geschwindigkeit, Gang, Gasgriffstellung und Bremsdaten sind somit bekannt. Das Fahrwerk kann grundsätzlich mit einem einigermaßen weichen und zugänglichen Setup ausgeliefert werden. In der Bremszone zum Beispiel wird die Dämpfung an der Front automatisch zugedreht während man beim Beschleunigen das Heck steifer macht. Die dahinter liegenden Algorithmen sind natürlich deutlich komplexer doch die Prinzipien sind klar. Das Fahrwerk hat in jeder Fahrposition jenes Setup welches die Öhlins und Triumph Ingenieure für richtig halten und der jeweilige Kompromiss ist deutlich kleiner als früher. Wer diesem Hexenzauber kein Vertrauen schenken möchte, kann das Fahrwerk auch im manuellen Modus betreiben. Hier funktioniert das Fahrwerk exakt so wie ein herkömmliches mechanisches Fahrwerk. Das macht in einigen wenigen Situationen Sinn. Möglicherweise auf Rennstrecken mit einem sehr einfachen Layout samt makellosem Asphalt. Doch Normalverbrauch vertrauen auf die 3 vorinstallierten Setups und werden damit wunderbar bedient. Das Motorrad hat sowohl im Komfort als auch im Sportmodus eine gute Balance. Also auch beim komfortablen Setup wird die Linie getroffen und das Heck sackt nicht ein. Im sportlichen Modus wird das Motorrad in den Wechselkurven einen ticken flinker und erwischt den Scheitel einfach noch ein weniger schneller.

Sitzposition im Vergleich zur RS

Auf der Speed Triple RR sitzt man stärker zum Vorderrad hin orientiert. Also der Lenker ist tiefer und weiter vorne montiert. Die Fußrasten sind 15 mm höher und 26 mm weiter hinten montiert. Zusätzlich dazu sorgt die Verkleidung für stabilere aerodynamische Verhältnisse. Die schlanke Sitzbank und Tank-Kombination wurden beibehalten und somit wirkt das gesamte Motorrad auch mit Verkleidung sehr kompakt und aktiv. Die Speed Triple RR ist übrigens nur einen Kilo schwerer als die RS. Die zusätzliche Verkleidung und das elektronische Öhlins-Fahrwerk bringen zwar zusätzliches Gewicht. Doch der Scheinwerfer ist leichter als der Doppel-Scheinwerfer der RS und somit kommen insgesamt nur 1kg zusätzlich auf die Waage.

Bild von NastyNils
NastyNils

"Die Speed Triple RR ist begehrenswert, schön und schnell. Eine tolle Bereicherung. Unglaublich, dass dieses Motorrad erst jetzt erfunden wurde."

Großer Name und große Verantwortung

Von der Speed Triple wurde von 1994 bis 2021 insgesamt 102.807 Stück verkauft. Alleine die aktuelle Speed Triple RS hat dazu 3.900 Stück beigetragen. Doch nicht nur deshalb lastet ein gewaltiger Druck und eine große Verantwortung auf der neuen Speed Triple RR. Sie ist ein vollkommen neuer Versuch das Segment der Supersport Motorräder wieder zu beleben. Anders als bei den Superbikes wurde sie nicht für die Rennstrecke sondern mit einem klaren Fokus für die Straße entwickelt. Damit wird sie vermutlich bei Vergleichstests auf der Rennstrecke keine Chance haben. Doch auf der Straße könnte sie die Karten neue sortieren. Die Leistung ist mehr als ausreichend um beim Image ganz vorne mitzuspielen. Die Grätsche zwischen Fahrleistungen und Fahrkomfort kriegt sie ganz gut hin und wird somit zu einer unglaublich spannenden Alternative für engagierte Piloten auf der Straße.

Triumph Speed Triple RR Front
Ein eigeständiges und klares Bekenntnis zum Thema Supersport

Die Speed Triple 1200 RR im Alltag

Bei der kurzen Fahrt durch die Stadt vielen bei 1,5 Grad Außentemperatur natürlich erstmal die hölzern wirkenden Supercorsas auf. Klarerweise sind diese Temperaturen nicht das ganz große Heimspiel der radikal sportlichen Pneus. Die Bedienelemente in harmonieren jedoch in jeder Lage perfekt mit dem Motorrad und sie lässt sich spielerisch und angenehm durch das hektische Treiben dirigieren. Der Spritzschutz am Motorrad wirkt optisch sehr kompakt und das edle Teil wird man vermutlich um Pfützen gerne vorbei pilotieren. Großes Gepäck wird auf dem schlanken Heck vermutlich immer deplatziert wirken. Sie ist insgesamt zwar ein Motorrad welches man gerne auch im Alltag verwendet und die Vielseitigkeit überrascht bestimmt. Aber für längere Touren hat Triumph passendere Modelle im Programm.

Das Standgeräusch der Maschine beträgt 98dB. Der Verbrauch der Speed Triple RR beträgt laut Triumph 6.3 Liter auf 100 km. Dabei werden 144 g CO2 pro km ausgestoßen. Zum Service muss das Motorrad alle 16.000 km bzw. Alle 12 Monate. Das Motorrad wird von Triumph in Deutschland und Österreich mit 4 Jahren Herstellergarantie ohne Kilometerbegrenzung angeboten. 2 Jahre davon werden von einer Mobilitätsgarantie begleitet. Der Supersportler ist ab Jänner 2022 bei den Triumph Händlern verfügbar.

Fazit: Triumph Speed Triple 1200 RR

In der Triumph Speed Triple 1200 RR steckt viel Liebe zum Detail. Auf der einen Seite ist dass Motorrad sehr schön aber auch sauschnell und technisch gut gemacht. Triumph hat hier sehr hochwertige Komponenten verbaut auf der anderen Seite aber auch viel Gefühl für die Bedürfnisse von Motorradfahrern gezeigt. Das Motorrad fährt spielerisch leicht und man fasst schnell Vertrauen. Auf der anderen Seite ist sie ein Adrenalinspender und macht bei sportlichen Ausfahrten viel Freude. Ein unvergleichliches Motorrad welches keine Gegner hat. Edel, elegant, schnell aber trotzdem angenehm im täglich Umgang. Eine tolle Bereicherung.


  • Gut abgestimmtes und hochwertiges Fahrwerk
  • drehfreudiger und leistungsstarker Motor
  • Top Quickshifter
  • Kann bei Bedarf leise gefahren werden
  • Leichtes und kompaktes Fahrgefühl
  • Auch in schnellen Kurven stabiles Fahrverhalten
  • Starke Bremsen
  • Präzises Fahrverhalten
  • fahraktiv sportliche Sitzposition
  • insgesamt sehr praxistauglich und im Detail gut gemachtes Motorrad
  • Lastwechselreaktionen bei tiefen Geschwindigkeiten
  • quietschende Bremsen
  • leichte Vibrationen am Lenker

Bericht vom 29.11.2021 | 28.243 Aufrufe

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