Suzuki startet stark in EWC-Saison beim 24h Le Mans Rennen

Yoshimura SERT Motul holt Platz 2 beim Auftakt

Der Start in die FIM Endurance World Championship 2026 ist erfolgt. Beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen von Le Mans sichert sich Suzuki ein starkes Ergebnis.

(Titelbild: yoshimura-jp.com)


Yoshimura SERT Motul bringt die GSX-R1000R nach 24 intensiven Rennstunden auf das Podium und sammelt damit nicht nur wichtige Punkte, sondern setzt auch ein klares Signal im Titelkampf. Gerade bei einem Saisonauftakt wie in Le Mans, bei dem Zuverlässigkeit und Strategie eine zentrale Rolle spielen, gewinnt ein solches Ergebnis zusätzlich an Bedeutung. Für das Team bedeutet der zweite Platz eine solide Ausgangsbasis, um in den kommenden Rennen konstant um Spitzenpositionen mitzufahren und sich früh im Kampf um die Meisterschaft zu etablieren.


Anspruchsvolles Rennen auf dem Bugatti Circuit

Die 49. Ausgabe der 24 Heures Motos wurde auf dem 4,185 Kilometer langen Bugatti Circuit ausgetragen. Die Strecke kombiniert schnelle Passagen mit einem technisch anspruchsvollen Infield und stellt hohe Anforderungen an Fahrer und Material. Zusätzlich erschweren kühle Nachtbedingungen und wechselnde Streckentemperaturen das Rennen, wodurch Konstanz und Strategie entscheidend werden.


EWC-Saison 2026
24 Heures Motos am Bugatti Circuit (Bild: yoshimura-jp.com)

Starke Aufholjagd von Startplatz sechs

Yoshimura SERT Motul startete nach dem Qualifying von Position sechs ins Rennen. Bereits in der Anfangsphase konnte sich das Team nach vorne arbeiten. Gregg Black brachte die Suzuki GSX-R1000R direkt nach dem Start in die Spitzengruppe, bevor seine Teamkollegen Etienne Masson und Dan Linfoot die Position stabilisierten. Trotz kleiner technischer Probleme blieb das Team konstant in den Top-4 und hielt Anschluss an die Spitze.


EWC-Saison 2026
Spannung auf der Rennstrecke

Konstanz als Schlüssel zum Erfolg

Im weiteren Rennverlauf setzte Suzuki auf eine kontrollierte Strategie. Während einige Konkurrenten durch Stürze oder Defekte zurückfielen, überzeugte Yoshimura SERT Motul durch gleichmäßige Stints, saubere Boxenstopps und konstante Rundenzeiten. Besonders in der Nachtphase zeigte das Team seine Erfahrung und konnte sich dauerhaft im Spitzenfeld etablieren. Am Sonntagmorgen übernahm Suzuki schließlich Platz zwei, den das Team bis ins Ziel verteidigte.


Ergebnis und Meisterschaftsstand

Das Rennen gewann das YART Yamaha Official EWC Team, während Suzuki Rang zwei belegte.


Top 3 des Rennens

Pos.MotorradTeamPunkte
1YamahaYART Yamaha Official EWC Team63
2SuzukiYoshimura SERT Motul48
3KawasakiKawasaki Webike Trickstar42

Mit 48 Punkten startet Suzuki damit als Zweiter in die neue Saison und positioniert sich früh im Titelkampf.


EWC-Saison 2026
Gute Teamarbeit ermöglicht dem Suzuki-Team P2

Bedeutung für Suzuki und die GSX-R1000R

Das Ergebnis unterstreicht die Stärken der Suzuki GSX-R1000R im Langstreckeneinsatz. Zuverlässigkeit, konstante Performance und strategische Rennführung waren entscheidend für das Podium. Gerade in einem 24-Stunden-Rennen zeigt sich, dass nicht nur Geschwindigkeit, sondern vor allem Ausdauer und Fehlervermeidung über den Erfolg entscheiden. Die Suzuki GSX-R1000R zeigt zudem, dass das Motorrad auch im Serienzustand für seine stabile Performance, gut kontrollierbare Leistungsentfaltung und hohe Dauerhaltbarkeit bekannt ist – Eigenschaften, die sich im harten Einsatz auf der Langstrecke entsprechend widerspiegeln könnten.


Ausblick auf die nächste Runde

Die zweite Runde der EWC-Saison findet am 6. Juni 2026 in Spa-Francorchamps statt. Beim 8-Stunden-Rennen in Belgien wird sich zeigen, ob Suzuki die starke Form bestätigen und weiter Druck auf die Konkurrenz ausüben kann.


Autor
Vicky_1000PS

VICKY_1000PS

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Bericht vom 23.04.2026 | 1.091 Aufrufe

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