ÖEC / Enduro ÖM Mountainenduro Rohr im Gebirge

Neuer Sieger vor der Sommerpause

Thomas Reichhold gewinnt das erstmals in der Königsklasse. Der junge Kärntner setzt sich eindrucksvoll gegen Österreichs Elite Fahrer durch.

Ein Rennwochenende wie damals.....

Es war eigentlich ein Rennenwochenende wie damals, also vor dem fast schon unaussprechlichem C….. Wort! Also mit Rahmenprogramm, knapp 500 StarterInnen (!) 3 Tage volles Enduro, DJ, ordentlichem Catering und vielen strahlenden Gesichtern! Das Mountainenduro ist ja mittlerweile weit über die Grenzen hinaus bekannt durch seine einmalige Streckenführung. Eine Runde über 3 Berge mit 3-5 schweren Streckenabschnitten und für gute Hobby EndurofahrerInnen kaum unter einer Stunde zu bewältigen. Dazu noch eine herausfordernde Sonderprüfung mit Vollgas die Schipisten hoch und steil im Wald hinab. Das Ganze noch mit einem im Zentrum gelegenen, fast ebenen Fahrerlager mit traumhaftem Wetter. Aber der Reihe nach. Am Freitag war für alle Motivierten die Strecke zum Training freigegeben, am Samstag ging es dann erstmals heiß her, was nicht nur dem Wetter geschuldet war. Die Strecke konnte wiederum den ganzen Tag genutzt werden, die Sonderprüfung jedoch erstmals zur Besichtigung, anschließend gezeitet, um die Startaufstellung für Sonntag festzulegen. Am Nachmittag faden die Kinderrennen statt, gefolgt von Motorrad Limbo (wer schafft die größte Schräglage) und anschließendem Endurocross welches Norbert Zsigovits vor Marco Messner und Kilian Zierer gewann. Da ging es Schlag auf Schlag!

Sonntag ist Renntag

Am Sonntag war dann der große Renntag. Das große Starterfeld wurde wieder in 2 Gruppen geteilt. Es standen jeweils 4 Stunden Rennzeit für 3 Runden zur Verfügung. Die ÖM Starter mussten sich noch etwas mehr bemühen, dann sie hatten 4 Runden mit zusätzlich 2 schweren Streckenabschnitten vor sich. Damit waren auch die Pros gefordert. Die schweren Streckenabschnitte waren am Samstag noch recht griffig und gut fahrbar, wurden aber im Laufe des Rennens immer schwerer. Grund lag darin, dass der Boden sehr trocken war und die Anfahrten fast mehlige Konsistenz hatte. Die Strecke forderte mehr und mehr. Ebenso wurde die Sonderprüfung von Runde zu Runde anspruchsvoller. Am Nachmittag war die Schipiste schon so tief, dass selbst gut 50PS oft kaum reichten, um mit Schwung sich durch den tiefen Mehlsand zu wühlen. Dies hatte bei den schnellsten scheinbar kaum einen Einfluss, denn sie spulten die SPs immer noch konstant ab. In der ersten SP brannte Walter Feichtinger gleich mal die Tagesbestzeit in den Boden. Doch dann zündete der junge Kärntner Thomas Reichhold den Turbo und setzte sich mit sehr konstanten Zeiten in Führung und schaffte seinen ersten Sieg in der ÖM gefolgt von Walter Feichtinger und Robert Scharl. Auf vier ein alt bekannter Ex Motocrosser Christoph Heinz der sich die letzten 2 Jahre in der Enduro ÖM konstant nach vorne gearbeitet hat und nun schön langsam ein Wörtchen am Podest mitreden wird.

Fazit:

Auch wenn die Zeitnahme etwas Probleme machte, die Strecke schon heftig zerbombt war und forderte, es war wieder ein richtig spannendes, forderndes Endurorennen unter wieder normalen Bedingungen. Danke an den Veranstalter für ein Stück Normalität und dem genialen Gelände. Weiter geht es nach einer kurzen Sommerpause mit einem echten Klassiker. Am 7.-8.8. findet das Pramlehen Enduro beim beim Karl Pechhacker in Lunz/See statt.

Alle Info wie immer unter: Endurocup

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Bericht vom 08.07.2021 | 1.856 Aufrufe

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