2. RTS Termin - Strassen ÖM und Kawa Cup

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Pachinger Manfred, Klaus Kaltenbacher, Adi Kernstock, Lukaseder Thomas, Günther Sendlhofer und all die anderen haben wieder großartige Leistungen gezeigt. Der Masaryk Ring zeigte sich am Freitag noch von seiner grimmig kalten Seite, wurde aber von Stunde zu Stunde freundlicher. Am Sonntag schließlich gingen die Rennen bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne.
Der Freitag erinnerte stark an das verschneite Wochenende am Pannoniaring. Im Training war äußerste Vorsicht geboten und wieder einmal zeigte sich Manfred Pachinger von den widrigen Bedingungen unbeeindruckt. Irgendjemand sollte dem Manfred mal sagen, daß man bei nasser Strecke und 5°C nicht so mächtig andrücken darf. Die Konkurrenz würde es freuen. Beim 2. Lauf zur ÖM Serie + 600 war er die unschlagbare Nr. 1 und kam 40 Sekunden vor Artbauer Mario ins Ziel. Tolle Leistung. 3. Platz ging an den flotten GSXR 1000 Piloten Stary Hannes.

Als Schönwetter-Fahrerin entpuppte sich die Susi Schleiss. Ihre schöne orange Duc 999 blieb bei nasser Strecke in der Box.

2. Lauf ÖM Serie + 600

  1. Manfred Pachinger
  2. Mario Artbauer
  3. Hannes Stary

Mario Artbauer und Stary Hannes auf dem Siegertreppchen.
   
In der Serienklasse bis 600 trafen die Top Kawa Cup Piloten Geppetto Haindl, "Friseer" Günther Zöchling, Alex Latschbacher und Ritchie Rampula aufeinander. Die grauslichen Bedingungen verhinderten zwar eine Rekordjagd bei den Rundenzeiten, die restlichen Piloten vom Kawa Cup standen jedoch gespannt an der Boxenmauer und schauten den Racern genau auf die Finger. In der Serienklasse -600 war das Spitzenfeld richtig grün. Der Geppetto kam mit den sibirischen Bedingungen gut zurecht und ging 22 Tausendstel vor Ritchie Rampula ins Ziel. 3. war der Alex Latschbacher mit 6 Zehntel Rückstand und 15 Sekunden später kam der Friseer ins Ziel.

2. Lauf ÖM Serie - 600

  1. Wolfgang Haindl
  2. Richard Rampula
  3. Alexander Latschbacher

 


Da kann der Ritchie Rampula lange suchen. Bei der Siegerehrung standen er und Alex Latschbacher alleine am Treppchen. Der Geppetto ist beim Rennen vermutlich über seine Grenzen gegangen und kommt zur Siegerehrung vor lauter Erschöpfung nicht aus dem Camping Sessel raus.
   
Am Abend ging es dann zur Pirelli / WP-Haslacher Reifen und Fahrwerksschulung. Der Martin Wiesner von Metzeler - Pirelli  konnte es kaum erwarten sein Wissen an den Mann / die Frau zu bringen. Geduldig beantwortete er den anwesenden Piloten alles zum Thema Reifen bzw. gemeinsam mit seinem Co-Moderator Johann Haslacher die komplexen Zusammenhänge Reifen - Fahrwerk.

Die ca. 100 artigen Schüler lauschten gespannt dem interessanten Vortrag - ALLE? Nein nicht alle. Der große Nesut musste natürlich andauernd stören und hatte mit seinen Witzchen die Lacher auf seiner Seite. Ganz klar das er da am nächsten Tag beim freien Fahren ganz lausig dahergesemmelt ist. Ohne passende Fahrwerkseinstellung geht halt nix.

Zum Glück haben die restlichen Suzuki Piloten beim gesamten ÖM-Weekend groß aufgezeigt. In fast allen Klassen standen diverse GSXR Piloten ganz oben am Podest. Own the Racetrack dürfte zumindest dieses Wochenende zugetroffen haben.


Martin Wiesners strenge Blicke scheinten den Nesut nicht zu beeindrucken..
   
Tag 2 brachte in der Klasse Supesport den bereits 3. Laufsieg für den Adolf Kernstock. Mit seiner alten SRAD GSXR 600 ist er nach wie vor das Maß aller Dinge gewesen. Der 33 jährige Niederösterreicher aus Persenbeug hat den Teamchef Herbert Hinterdorfer vom MCC-Neumarkt sicher mächtig stolz gemacht. Zufrieden sein können sicherlich auch seine Sponsoren. Er bedankt sich mit tollen Leistungen bei der Fa. Laserstar-Tonex und Vior Printerware GmbH. Der Mundsperger Franz hat seine 98er GSXR in eine Wunderwaffe verwandelt. Perfekt ins Paket passen laut Adi auch die Reifen. Mit dem Dunlop Medium Slicks ist die Sache bei niedrigen Temperaturen in Brünn bestens gelaufen.

Am Sontag hat jedoch der Lukaseder Thomas zugeschlagen. Er ging 3 Zehntel vor Adi Kernstock über die Ziellinie. 3. Platz ging an den Punktesammler Werner Luger.

3. Lauf ÖM Supersport

  1. Adolf Kernstock
  2. Thomas Lukaseder
  3. Werner Luger

4. Lauf ÖM Supersport

  1. Thomas Lukaseder
  2. Adolf Kernstock
  3. Werner Luger

Peter Nesuta gratuliert im Namen von Suzuki Österreich. Der beste Suzuki Pilot nach 4 Terminen wird ja zum GSXR Worldcup Finale geflogen. Adolf Kernstock hat die besten Chancen hier das Ticket zu bekommen.
   
In der Klasse Superbike stand Andi Meklau mit am Start. Mit seiner Ducati startet er ja heuer in der IDM und nutzt die Superbike Läufe in der ÖM außer Konkurrenz zur Vorbereitung. Am Samstag standen 2:11.213 und am Sonntag 2:10.432 am Ausdruck.

Einen grandiosen Doppelsieg feierte der Suzuki GSXR Pilot Klaus Kaltenbacher. Samstag und Sonntag verwies er den Bert Titan und Andi Savonith auf die Plätze. Bert Titan lag am Sonntag zwar noch im Führung, aber Klaus Kaltenbacher ließ den kleinen Fehler von Bert nicht ungenützt und ist vorbeigegangen. Da war der Zug dann abgefahren.

Bert Titan ist den Salzburger 1000PSlern sicher ein Begriff. Bei ihm im Gasthof Junior treffen sich die 1000PSler zum Salzburger Stammtisch.

3. Lauf ÖM Superbike

  1. Klaus Kaltenbacher
  2. Bert Titan
  3. Savonith Andreas

4. Lauf ÖM Superbike

  1. Klaus Kaltenbacher
  2. Bert Titan
  3. Savonith Andreas

Da hat der Klaus Kaltenbacher gut lachen. Doppelsieg in der Superbike ÖM.
   
Mit am Start in der Superbike-Klasse war auch wieder der Kawasaki 636er Fahrer Seppi Ulbing. Auf der Power-Strecke in Brünn blieb ihm aber der Weg aufs Podest - zumindest in der Klasse Superbike - verwehrt. Platz 6 inmitten von 30 PS stärkeren Geräten ist aber trotzdem eine mächtige Leistung. In der Box dachte er mit Martin Bauer gemeinsam an die guten alten Zeiten. Im 99er Jahr sind die beiden noch Superstock Rennen gegeneinander gefahren. "Der Bauer Martin glüht mittlerweile in der IDM und ich sitz noch immer am Traktor in Kärnten", schmunzelte der flotte Bauer und Unternehmer der fürs Freaky-Moto Team auch im Kawa Cup an den Start geht.
   
In der Klasse Superstock war das Yamaha-Sebring Team wieder mit am Start. Knobi hat beim 3. Lauf am Samstag mit dem tschechischen Racer Pavel Bittner hart gefightet. Knobi hat den Gegner die letzten 3 Runden genau beobachtet und hat dann in der letzten Runde gnadenlos zugeschlagen. Die Zeiten von Knobi waren mehr als Okay. 2:10.398 am Samstag und 2:09.742 am Sonntag spuckte die Zeitnehmung aus. Grammer Klausi begnügte sich mit 2:12er Zeiten. Alle 3 Racer fuhren jedoch außer Wertung.

Am Samstag hatte der Pachinger Manfred von hinten wenig Druck zu spüren. Klarer Laufsieg für den GSXR 1000 Piloten. Am Sonntag jedoch machte ihm Hannes Stary einen Strich durch die Rechnung. Der hat wohl von Samstag auf Sonntag besonders gut geschlafen und kann auf den Laufsieg im 4. Lauf zur Superstock ÖM sehr stolz sein. Er ging mit 2 Sekunden Vorsprung ins Ziel. 3 Platz ging an den fleißigen Punktesammler Heinz Thalhammer.

3. Lauf ÖM Superstock

  1. Manfred Pachinger
  2. Christian Holzer
  3. Hannes Stary

4. Lauf ÖM Superstock

  1. Hannes Stary
  2. Manfred Pachinger
  3. Heinz Thalhammer

Da war die Welt für Manfred Pachinger noch Okay. Siegerfoto vom Samstag. Doch am Sonntag kletterte der Hannes Stary ganz nach oben aufs Treppchen.
   
In der Streetfighter Klasse dachten alle der Savo wird wieder mal den Sieg nach Hause tragen. NICHT DOCH! Heinz Diener hatte diesmal die Nase vorne. Er hat den Savo ausgetrickst und ging am Ende mit 4 Zehntel Vorsprung über die Ziellinie. Wird also ein harter Kampf in der Streetfighter ÖM. Mal sehen wer von den beiden Racern am A1 Ring (3.7-6.7.2003) die Nase vorne hat. Savo wird auf alle Fälle am Fahrwerk tüfteln müssen. In Brünn hat es eine Reifen schon nach wenigen Runden aufgerissen. Doch möglicherweise kommt ein Angriff von hinten. Daniel Männer, Reini Maier oder Rinner Peter sind zwar noch deutlich langsamer, aber in den nächsten 2 Monaten kann ja viel trainiert werden.

3. Lauf ÖM Streetfighter

  1. Heinz Diener
  2. Andreas Savonith
  3. Daniel Männer

Andi Savonith, Heinz Diener und Daniel Männer
   
Mit großer Spannung erwartet wurde der 1. Lauf zum Kawasaki ZX-6 Castrol Cup. Für viele war der Seppi Ulbing (Team Freakymoto) nach seinen mächtigen Zeiten in der Schneehölle von Pannonia der Favorit. Auch beim Zeittraining gab er das Tempo vor. Einige haben jedoch auch auf Ritchie Rampula (Team RPP) gesetzt. Der Vorjahressieger, ist mit seinen 50 Lenzen zwar noch nicht alt, hat aber enorme Erfahrung am Buckel. Sowohl im Zeittraining als auch im Freien Fahren überraschte mein Teamkollege Thomas Moser (Team Lietz) mit mächtigen Zeiten. Da haben die alten Haudegen die Ohren ganz schön angelegt. Von Mr. Supermoto - Günther Sendlhofer (Team Fuhl)- hat man diese Saison noch nix gehört. Fürs Trainieren bleibt wenig Zeit so blieb er beim Zeittraining eher hinter den Erwartungen.

Meine Zeit im Zeittraining darf eigentlich gar nicht als Zeit bezeichnet werden. Berzerk rügte meine lausigen Leistungen als er von den 2:45 erfuhr. Da müssen wir unbedingt trainieren. Mein Ziel war jedoch klar. In der Startaufstellung standen Fischer Sabine (Team Fischer) und Kratochvil Gabi (Team Gertmotors) hinter mir und Stojanivoc Dujan (Team BikeCity) vor mir. Ich bin jedoch im freien Fahren eine 36er Zeit mit dem Nesut im Nacken gefahren. Also mein Ziel muss es sein, den Dujan vom Bikecity Team zu knacken. Alle anderen sind realistischerweise - NOCH - außer Reichweite.


Matthias Durst von Kawasaki denkt nach "Wer wird wohl die Nase vorne haben"
   
Vor dem Start habe ich mir noch heiße Tipps von Knobi und vom Ritchie Rampula geholt. Beide meinten ich soll die erste Kurve ganz innen anfahren und auch die 3er Kurve nach dem Bergauf Stück nicht von außen anfahren, sondern auch die etwas langsamere Linie innen wählen. Das Feeling am Start war dann ganz unbeschreiblich. Von so weit hinten hat man ja eine gute Aussicht auf das monströse Starterfeld. 34 Personen standen auf ihren Kawas vor der Ampel und warteten auf das Signal. Ich hatte noch Berzerks Worte "mit Deiner Linie hauts dich im Rennen auf die Goschn Nils! Pass auf"  im Kopf und hab mir fast das Lederkombi nass gemacht als ich den Gasgriff umgelegt hab. Der Start war perfekt. 10 Plätze hab ich gut gemacht. Mächtige Performance auch noch in der ersten Kurve. Doch im Omega war die Weltordnung dann hergestellt. Die 2 Mädels hinter mir und Dujan vor mir. Nachdem ich einsehen musste, dass die anderen Piloten wie zu erwarten viel zu schnell waren blieb der Dujan mein einziges Ziel. Ich bin ganz einfach 9 Runden lang dem Dujan nachgefahren. Ich war auf der Bremse besser als er aber vor allem im Omaga um einiges schlechter. Somit war klar, dass ich ihn nach dem letzten Bergauf-Stück in der letzten Runde beim Anbremsen nehmen muss. Denn dann kann er nicht mehr kontern. Gesagt getan. In der letzten Runde rückte ich ihm ganz nah an den Pelz und nutzte das erste Mal die grandiosen Bremsen der 636er Kawa so richtig aus. Die Links Kurve hab ich dann gerade noch geschafft und die lange Rechts vor der Start-Ziel hab ich endlich mal recht früh den Gasgriff umgelegt. Passt. Ich habe es geschafft. Nicht nur die 2 Mädels blieben hinter mir, sondern auch noch Dejan wurde von NastyNils ausgebremst. Doch was war vorne los?
Mein Gegner im Kawa Cup. Der Dujan vom BikeCity Team. Ich hoffe er kommt die nächsten Wochen nicht zum trainieren. Beim nächsten Lauf am A1 Ring gilt es für mich wieder ihn zu schlagen. Werde beim Holzer Richi in der Bikecity anrufen und mich nach den Fortschritten von seinem Schützling erkundigen.
   
Freudentänze beim Fuhl Wohnmobil! Darf doch nicht war sein. Der Günther Sendlhofer hat wieder zugeschlagen. Ich hab ihn natürlich sofort ausgefragt wie er das angestellt hat.

Sendy:" Ich hab gestern noch mit dem Bauer Martin am Set-Up herumgetüftelt. Wie sich gezeigt hat haben einige schnelle Piloten Troubles mit der Fahrwerkseinstellung und reißen die Reifen auf. Ich hab also versucht das ganze Rennen lang eine runde Linie zu fahren und hab immer schön rund den Gasgriff umgelegt. Hat gepasst. Am Anfang ist der Sepp Ulbing noch vorne mitgefahren. Doch seine Reifen waren nach einigen Runden am Ende. Er hat am Kurvenausgang mächtig das Gas aufgerissen und das hat der Reifen die 10 Runden nicht mitgemacht. Der Thomas Moser war ganz schön gefährlich. Ist mir einige Male im Kurveneingang vorbeigegangen, aber ich hab mir dann die saubere Linie ausgesucht und bin immer wieder nach vorne kommen."


Franz Fuhl, Martin Bauer und Günther Sendlhofer
   
Sepp Ulbing nach dem Rennen:" Meine Reifen haben einfach nicht gehalten. Leider hab ich erst nach dem Rennen gemeinsam mit Martin Bauer ein gscheites Set-Up gefunden. Mit meinen 90 Kilo hab ich einfach hart Gas geben müssen um bei den Bergauf Stücken beim Sendlhofer dran zu bleiben. Der Thomas Moser hat enormen Speed gezeigt. Aber der Günther Sendlhofer ist eben ein eiskalter Profi. Im harten Zweikampf hat der junge Raser da keine Chance."

Tom Moser:" War ein irrer Speed an der Spitze. Gegen Ende des Rennens wurde es sehr hart und der Sendlhofer und ich sind einmal leicht touchiert. Da ist mir dann schon etwas mulmig geworden."
Er bedankt sich bei seinen Sponsoren Fahrschule Easy Driver, Fa. Aigner, Kopierstudie Gildex, Spenglerei Scherer, VFG Versicherungen und Reifen Stadler sowie Fa. Lietz (Kawasaki, Ducati und Yamaha Händler)


Thomas Moser und Seppi Ulbing in der Boxengasse.
   
Christian Schaffernak war aber der Held des Tages. Mit gebrochener Schulter an den Start und bei dem mächtigen Starterfeld ist er auf Platz 10 vorgefahren. Vor dem Rennen haben ihn noch seine 3 Kollegen in das Rennleder reinschlichten müssen. Waren irre Schmerzen beim Fahren berichtet der steirische Andrücker. Die Gesslbauer Truppe sowie Sponsor Elektro Gruber können stolz sein. Nun ist fleißiges trainieren angesagt, damit er den Herren an der Spitze zusetzen kann.

Noch nicht gut in Fahrt war der Friseer Günter Zöchling. Beste Rundezeit: 2:21.163. Damit lag er 5 Sekunden hinter der Spitzengruppe. Er braucht noch Zeit um sich auf die Kawa einzuschießen. Er ist letzte Saison einfach zu wenig gefahren.

Wenn man sich die Zeiten in der Spitzengruppe anschaut wird einem jedoch Angst und Bange. Sendlhofer eine niedrige 16er Zeit und die Plätze 2-5 alle unter 16! Doch auch das Mittelfeld ist sehr stark. Die Zuschauer haben ein mächtiges Rennen gesehen und werden beim Kawa Festival am A1-Ring (14. /15.6.2003) sicher wieder dabei sein.


Schaffi lässt die Schulter hängen. Die anderen Cup Piloten zollen ihm Respekt und waren von seiner Leistung sehr beeindruckt.
   
Richi Holzer von der Bikecity ist 10 Runden lang ein einsames Rennen gefahren. Er sagt beim Rennfahren schaut er nie nach hinten - da hauts ihn sonst nur auf die Go - sondern immer Blick nach vorne. In der letzten Runde in der Kurve 3 ist der Ritchie Rampula vorbeigestochen. Die kommenden Kurven bis zum Omega waren ein fürchterliches Gemetzel. Die beiden haben sich fürchterlich gematcht, doch der Banker aus Wien hatte dann die Nase vorne.

Ritchie Rampula nach dem Rennen:" Auf der Bremsen hat der Richard Holzer keine Chance gegen mich. Aber die Luft da vorne ist sehr dünn. Wenn jetzt noch der Schaffernak in Form kommt, müssen wir uns alle warm anziehen"


Die Bike City Truppe mit Matthias Durst von Kawa
   
1. Lauf Kawasaki ZX-6 Castrol Cup
  1. Günther Sendlhofer
  2. Thomas Moser
  3. Josef Ulbing
  4. Richard Rampula
  5. Richard Holzer
  6. Wolfgang Haindl
  7. Peter Lietz
  8. Alexander Latschbacher
  9. Andreas Flechl
  10. Christian Schaffernak
   
   
Schwer am Gasgriff dreht immer die Partie vom MCC Neumarkt. Der Hero Adi Kernstock hat die Pokalsammlung ja mächtig erweitert. Beim MCC Neumarkt scheint der Nachwuchs auch zu stimmen. Damit die Pokalsammlung auch in 10 Jahren noch anwächst, werden schon jetzt Racing-Heros mit Minibikes "herangezüchtet". Mit den kleinen Rackern werde ich mich dann wohl beim Kawa Cup im Jahre 2017 ärgern müssen.

Am 27. Juli startet übrigens wieder das nun schon berüchtigte Beschleunigungsrennen. Alle Infos dazu auf der Webseite vom MCC-Neumarkt findet man hier.

Anton Moosbrugger stürzte am Sonntag leider schwer. Heli Scherz hat mir gerade am Telefon gesagt es geht im zwar nun mittlerweile besser, aber er liegt nach wie vor in Brünn und hat schwere Verletzungen. Ich denke ich kann hier im Namen von allen Fahrern ALLES GUTE wünschen und hoffentlich sehen wir den Toni beim nächsten Rennen schon wieder in der MCC-Neumarkt Box.

   
Sentimental wurde der Savo vom MPU-Team nach der Siegerehrung. Das 100. Rennen stand dieses Wochenende am Programm. Gemeinsam mit seiner Frau Doris hat er bereits eine 78 Stück starke Pokal-Sammlung im Wohnzimmer angesammelt. Er war zwar dieses Wochenende mit seiner R7 nicht ganz zufrieden, doch am A1 Ring wird sicherlich wieder mächtig angegriffen.

Das vermutlich schnellste Ehepaar Österreichs - Die beiden Savos auf der funkelnagelneuen ZX6. Die schwarze 6er wurde ja leider verschrottet. Jetzt wird im Kawa Cup in blau angegriffen. Der Savo steht in 3 Klassen am Start. Kawa Cup mit ZX6R, Superbike und Streetfighter mit der R7. Doris greift heuer in der Supersport Klasse. Bin ich froh dass sie nicht im Kawa Cup mitfährt. Dann hab ich dort nicht mal mehr Chancen die Damen-Wertung zu gewinnen.


 
Heli Scherz in fescher Uniform. Damit holt er sich den Respekt der Fahrer und die Aufmerksamkeit der weiblichen Zuseher. Die Veranstaltung war wieder einmal toll organisiert und ist für mich als Fahrer reibungslos abgelaufen. Stimmung in der Boxengasse war toll und die Rennen eine Wucht. Weiter so!

Die genauen Ergebnisse, Infos sowie weiteren Termine der Strassen ÖM 2003 finden sich auf der Webseite von MSA (http://www.msa.or.at):

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Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Werde jetzt fleißig trainieren. Wie ist es euch bei den Rennen gegangen? Wie hat den Zuschauern die Sache gefallen! Bitte fleißig mitschreiben.

NastyNils, 14.4.2003

Bericht vom 14.04.2003 | 11.424 Aufrufe

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